Hallo
ich muss dazusagen, dass das Kind schon viel größer und weiter entwickelt ist, als normalerweise mit 10.
Er ist inzwischen 160 cm und hat Schuhgröße 43 - nur mal so zum Vorstellen.
Der Vater kann nicht genau sagen, was er möchte, er möchte es ganz nach SEINER lust und laune geregelt haben. Wenn er anruft, sollen wir gefälligst nichts vorhaben und das Kind soll auch keine Verabredungen haben bzw. alles stehen und liegen lassen.
Das Problem ist ja, dass er noch nicht einmal die ihm zugesprochenen Zeiten alle wahrnimmt - er möchte aber noch mehr.
Und mal ehrlich.. unter der Woche ist der Junge mit seiner Schule, seinen Hausaufgaben, AG`s, Sport und seinen Kumpels beschäftigt - da habe ich als Mutter doch auch nichts von. Wir haben also eigentlich auch nur das Wochenende - und auch nur die Ferien - und das alles wird bereits geteilt.
Einerseits sagen immer alle, dass Kinder eine Regelmäßigkeit benötigen, andererseits soll man hier und da und immer wieder Ausnahmen machen.
Unserem Sohn bekommt die Regelmäßigkeit wunderbar - wir haben es zwar immer wieder mit Ausnahmen versucht, aber diese verunsicherten ihn zunehmend. Er hat daher sogar die Schule gewechselt - von einer Montessori Schule in eine Regelschule.
Das Amt will, dass ich mich darauf einlasse, dass das Kind (ich möchte hier keine Namen nennen - nur daher immer diese Bezeichnung) zwei Wochen bei uns zwei Wochen beim KV lebt - ALLERDINGS soll das Kind von den zwei Wochen beim Vater eine Woche von den Großeltern betreut werden. Das Kind bekommt somit also drei Anlaufstellen - HALLO ???? Haben die noch nie etwas von einem Zuhause gehört ? Kinder brauchen Sicherheiten - und ein festes Zuhause gehört da definitiv dazu.