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| Hallo, Ich weiß leider nicht genau, wo ich das hinein schreiben soll, es tut mir leid, wenn ich hier falsch sein sollte. Ich bin fast 24 Jahre alt. Mein Sohn ist 2,5 Jahre und meine Tochter 9 Monate alt. Beide Kinder sind vom gleichen Vater (dieser ist 32). Für unseren Sohn haben wir das gemeinsame SR und für unsere Tochter habe ich das alleinige SR. Die Beziehung mit S. war der Horror. Ich war sehr lange in ihn verliebt, als wir uns näher kamen. Sofort entstand unser Sohn. Auch er war verliebt in mich, sagte er. Wir beschlossen zusammen zu sein. Leider gab es nach den ersten drei Monaten sehr viel Streit uns Streß. Ich merkte damals, dass er des öfteren kifft - er versprach mir, damit aufzuhören, wenn unser Sohn auf die Welt kommt. Bei mir wurde 2007 eine Borderline-Persönlichkeitsstörung diagnostieziert. Ich habe dafür eine spezielle Therapie (DBT) in einer psychiatrischen Klinik absolviert. Ich war dann seit Anfang 2008 nicht mehr in Behandlung. Als ich dann Ende 2008 mit unserem Sohn schwanger wurde, beschloss ich, mich ambulant behandeln zu lassen (dies tu ich bis heute!). Ich hatte mich dazu entschlosen, da ich nun mal das Beste für meinen Sohn möchte. D.h. keine "kranke" Mutter. Ich muss auch sagen, dass ich mich jahrelang selbst verletzte und die Schwangerschaft für mich den entscheidenen Impuls gab damit aufzuhören (ich verletzte mich seit dem NIE wieder selber). B. kam auf die Welt (Juni 2009) und bei S. und mir war alles okay. Doch es dauerte nicht lange, bis der Streß erneut los ging. Es gibt 2 Gründe, wieso ich immer wieder zu ihm ging: Ich wollt für B. dass er mit Mama und Papa aufwachsen kann und ich liebte S. einfach so sehr, dass ich ihn für mich wollte. Heute weiß ich, dass ich B. mehr damit schadete, als ich ihm damit Gutes tat. Als B. drei Monate alt war wurde das JA auf uns Aufmerksam. B. war gerade bei seiner Tante und S. war bei mir. Wir stritten und ich brüllte ihn sehr laut an. Ein paar Tage später stand das JA in meiner Wohnung - Nachbarn hätten gesagt, ich würde meinen Sohn anschreien. Ich schilderte alles dem JA. Ich erzählte ihnen von den Problemen zwischen S. und mir, von meiner Borderline-Erkrankung, von meiner eigenen schweren Kindheit. Sie stellten mir sofort eine SPFH zur Seite, wo ich sehr dankbar drüber war. Die Arbeit mit der SPFH entwickelte sich sehr gut. Sie kam insgesamt ca 1,25 Jahre zu mir. Rückblickeng würde sie sagen (so stehts wohl auch in ihrem Abschlussbericht drin), dass ich mich immer sehr liebevoll und konsequent um B. kümmerte. Dass B. seinem Alter weite voraus sei. Dass sich meine haushaltichen Qualitäten sehr gebessert hätten. Und dass die Diskrepanzen mit S. leider nicht zu schlichten waren. Rückblickend könnte man sagen, dass ich S. schon nahezu hörig war. Er sagte "Spring!" - ich fragte "Wie weit?". Er spielte stetig Katz und Maus mit mir. Sommer 2010 war er dann mit einer anderen zusammen. Er kennt sie, seit sie klein waren. K. sei seine große Liebe. Doch er betrug sie einige Male mit mir. Dabei entstand unsere Tochter. K. trennte sich kurze Zeit später von ihm. Als Grund nannte sie nicht seinen Seitensprung, da er ihr wohl nicht nur mit mir fremd ging, sondern viel mehr seine "kaputte" Art. Sie, seine Familie, seine Freunde, das JA und ich sind uns einig, dass auch er eine Persönlichkeitsstörung zu haben scheint. Ich war damals total kaputt. Davon, wie er zu mir war. Er raubte mir zusehens die Kraft. Ich entschied mich, in meine Heimat, nach Berlin, zurück zu ziehen (das sind von hier 500km). Als ich erfuhr, dass ich mit M. schwanger war, blieb ich. Ich redete mit S. darüber. Er meinte dazu nur, dass er sich schon freut, wir dann wohl doch wieder zusammen sind und heiraten werden. Heiraten und zusammen ziehen - davon redete er ständig (und kaum hatte er sowas gesagt, lies er mich ne Woche später wieder sitzen, nur damit er 2 Wochen später wieder bei mir ankommen konnte). Ich gab mich leicht reserviert und wollte sehen, was diesmal draus wird. M. kam auf die Welt (März 2011). S. verbrachte eine Woche bei uns. Dadurch, dass ich einen Kaiserschnitt hatte, konnte ich mich die erste Zeit nicht alleine um B. kümmern. In dieser Zeit half er mir sehr. Er suchte sogar eine 4-Zimmer-Wohnung für uns raus. Ich machte einen Termin aus. 30 Minuten, bevor wir uns die Wohnung angucken wollten, lies er uns erneut sitzen. Daraufhin hatten wir kaum Kontakt. Bis wir uns erneut annäherten. Wir wollten am Herrentag zusammen mit den Kindern bei uns in die Innenstadt (da war einiges los). Durch ein Missverständnis (er bekam eine SMS von mir nicht) fingen wir das Streiten an. Das war dann zu viel für mich. Ich sagte ihm, wie leid es mir tut, doch er war bockig wie ein kleines Kind. Ich ging also mit den Kindern alleine aufs Fest und versuchte gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Nächsten Tag fing er in der Früh mit SMS-Terror an. Ich weiß den Inhalt nicht mehr. Aufjedenfall fing ich dadurch nur noch das Schreien an. Ich schrie weder B., noch M. an. Ich schrie einfach vor mir her. Ein Nachbar informierte das Amt, welches daraufhin gleich vorbei kam. Ich erklärte ihnen die Situation und sagte ihnen, dass ich "nicht mehr könne". Unsere Kinder kamen daraufhin in eine Notpflege und ich lies mich, auf Grund eines Nervenzusammenbruchs, wieder in eine psychiatrische Einrichtung einweisen. Allerdings wurde ich sehr instabil nach nur 2,5 Wochen entlassen. Dazu entschlossen sich mein behandelnder Psychologe und ich, da ich für mich und die Kinder eine Mutter-Kind-Therapie beantragt hatte. Mein behandelnder Psychologe sagte, ich würde diese nicht gezahlt bekommen, wenn ich zulange in der Klinik bleib. Ich wurde also Entlassen, ein Tag später brachte meine SPFH meine Zwerge wieder. Tags drauf merkten wir, WIE instabil ich noch war und die Kinder kamen wieder weg. Im August 2011 hatte ich dann einen Termin auf dem JA. Bis dahin hab ich die Kinder einmal die Woche gesehen, dies sollte der langsamen Rückführung dienen. Bei dem Termin legte mir man dann aber Nahe, dass es wohl besser sei, die Kinder in einer Pflege zu belassen. Ich stimmte dem unter Tränen zu. Ich weiß. dass ich zu diesem Zeitpunkt wirklich nicht mehr in der Lage war, mich um B. und M. zu kümmern. Übrigens hatte ich seit der Einweisung keinen Kontakt mehr zu S. Balds drauf trudelte ein Brief vom Gericht ein. S. nahm sich ein Anwalt und wollte, dass ich dem gemeinsamen SR für M. zustimme, oder, dass er das alleinige bekäme. Zudem wollte er das alleinige ABR für beide Kinder. Er wollte damit beide Kinder zu SICH holen. Das JA sagte mir aber in einem Gespräch, dass eher ICH die Kinder bekomme, als er. Zudem sagten sie mir auch, dass sie wissen, dass ich eine gute und liebevolle Mutter sei. S. wollte seine Anträge durchsetzen, indem er sich eine 18-jährige nahm (er kennt sie seit vielen Jahren - er sagte selber immer über sie, dass sie nur Männer über 30 nehme und diese ausnutze - und dass sie die größte Schlampe in unserer Gegend sei) und sich mit ihr verlobte (zwischen dem Letzten "Ich liebe und will DICH" und "ich bin mit J. verlobt" vergingen gerade mal 4 bis 6 Wochen). Die Anträge wurden abgelehnt. Grund: Wir können nicht miteinander reden (somit bringt gemeinsames SR nix, weshalb die Richterin mir geraten hat, dass alleinige SR für B. zu beantragen) und da er ein Alkohol- und Drogenproblem habe, würde er niemals die Obhut für die Kinder kriegen (ich wußte nicht, dass er noch Drogen nimmt und was den Alkoholkonsum anging, sagte dass JA, dass er immer mit Fahne auf dem JA erscheine und er selber sagte, ein Alkoholproblem zu haben). Daraufhin wurde eine Gutachterin beauftragt. Inoffiziell weiß ich, dass es wohl so kommt, dass ihm das SR für B. entzogen wird und mir als alleiniges SR übertragen wird. Denn die Kinder will er eh nicht mehr haben, da seine Verlobte sich von ihm trennte (nach nur 2 Monaten, als es hieß, sie seien verlobt). Dies ist die Ausgangssituation. Nun zu meiner Frage! Was habe ich für Chancen, meine Kinder wieder zu bekommen? Ich habe morgen ein Gespräch auf dem JA, welches ICH wollte. Dort werden sein: JA-Mitarbeiterin, Pflegemutter, S., meine Psychologin und ich. Das JA nutzt meine Borderline-Erkrankung, um zu sagen, dass ich meine Kinder nicht bekomme. Meine Psychologin weiß aber, dass meine Borderline-Erkrankung den Kindern nicht schadet, da ich unentwegt an mir arbeite und dies auch weiterhin vorhabe! Ich werde auf alle Fälle nach Berlin zurück ziehen. Ich möchte dem JA morgen nahelegen, dass ich meine Kinder mit nehmen möchte. Man soll ja daran denken, was für die Kinder das Beste ist. Ich zusammen mit S. sind das auf keinen Fall. Ich alleine ohne S. bin spitze. Dies sagt ja sogar das JA. Nun nehme ich ja an, dass ich bald das alleinige SR für B. haben werde. Somit bräuchte ich also die Zustimmung von S. nicht. Das JA, die Pflegefam und ich sind uns bereits einig, dass wir nicht wollen, dass S. weiterhin Umgang mit den Kindern hat. Zum einen wegen den Drogen und dem Alkohol. Zum andern solle es bei den Besuchskontakten auffallen, dass die Kinder keinerlei Bezug zu ihm haben. Im August hatte ich keinen Plan, wie es mit den Kindern weiter gehen sollte. Mittlerweile habe ich einen sehr gut durchdachten. Zum Wohle der Kinder würde ich noch mehr an mir arbeiten. Das einzigste Problem solle ja meine Persönlichkeitsstörung sein. Ich seie ansonsten eine "super Mama" und das Beste für die Kinder - so das JA! Meint ihr, dass das JA kooperativ sein wird? Oder habe ich meine Kinder auf ewig verloren? |
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