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  #1  
Alt 13.08.2010, 15:47
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Standard 2 Autos bei Trennung/Scheidung

Hallo,

meine Ehe ist schon länger gescheitert und im Prinzip leben wir seit letztem August getrennt, allerdings in einem Haus.
Durch einen anstehen beruflichen Wechsel (auch räumlich) in der nächsten Zeit stellt sich mir folgende Frage:

Wir habe 2 Autos, einen kleinen Mazda 121, der wurde von meiner Frau vor Jahren gekauft und gehört laut Papieren Ihr. Und einen Opel Zahira, den ich gekauft habe, die Raten und so bezahle und der auf mich zugelassen ist.
Anmerkung:
Meine Frau ist pensioniert, also Zuhause.
Ich nutze in der Regel den Opel um zur Arbeit zu kommen.
Allerdings wird der Opel zu bestimmten Anlässen auch von meiner Frau genutzt, da sie mit diesem Wagen den Pferdeanhänger ziehen kann.
Sie selber reitet nicht, sondern unterstützt dadurch unsere älteste Tochter oder diese fährt dann.
Der Mazda reicht aus, um Ihren Bedarf an Fahrten zu decken (einkaufen, die kleine Tochter herum Fahren), allerdings ungeeignet um das Hobby unserer großen (19j.) zu unterstützen.

Die Frage ist jetzt, wenn ich die demnächst die endgültige Trennung (inklusive Auszug wegen Jobwechsel) und die Scheidung einreiche, wie ist das mit den Autos?
Muß ich jetzt auf den Opel verzichten??

Danke im vorraus
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  #2  
Alt 13.08.2010, 18:39
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Hallo Charlie,

hast du mal mit deiner frau darüber gesprochen? am besten wäre, ihr würdet euch diesbezüglich einfach einigen.
ich fände logisch, wenn eben jeder sein eigenes auto auch behalten würde. schließlich sind die besitzmäßigkeiten beider fahrzeuge bei euch klar geregelt.

meine tochter, würde auf das chauffieren aufgrund dieser neuen situation in zukunft verzichten und dafür sorgen, sich um ihr eigenes hobby auch komplett selbst zu kümmern. mit 19 jahren wird sie sich ja auch ein entsprechendes auto leisten können / müssen. ich kann als erwachsener mensch nicht davon ausgehen, dass meine hobbies permanent von anderen gesponsert werden.

eine andere, denkbare möglichkeit: da beide fahrzeuge während der ehe angeschafft wurden (gehe ich mal davon aus) gehören sie laut zugewinngemeinschaft euch beiden. d.h., deine frau könnte sich durchaus auch querstellen, was der niedrigere wertanteil des mazda angeht. sie könnte von beidem die hälfte verlangen. die autos werden verkauft und der gesamterlös wird geteilt.
ich hoffe aber, das es so weit nicht kommt!

auch hast du geschrieben, dass der opel noch finanziell belastet sei. inwiefern sich hier grosse wertunterschiede zwischen opel und mazda auftun, kannst nur du sagen. wenn beides unterm strich einen ähnlichen wert hat, stehen deine verhandlungschancen besser, den opel mitnehmen zu können.
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  #3  
Alt 13.08.2010, 18:51
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Hallo Coldplay,

ersteinmal vielen Dank, für die Antwort.

Tja, und eine Einigung wird es diesbezüglich wohl nicht geben.

Das liegt aber an der gesamt Situation.
Aufgrund des angestrebten neuen Jobs, will ich letztendlich auch nicht auf das Auto bestehen bzw. ich brauche es ab einen gewissen Zeitpunkt nicht mehr.
Mir geht es schlicht und ergreifend nur darum, das Sie den Wagen nicht, sagen wirs mal so, umsonst bekommt.
Ich brauche in wahrscheinlich nur die ersten 2 Monate im neuen Job und dann bin ich eh weit weg (Übersee) und komme nur noch zu Trainingszwecken usw. zurück, da ich meinen Wohnsitz ins Ausland verlagern werde.

Mal sehen was kommt oder vielleicht jemand eine andere Information hat.
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  #4  
Alt 13.08.2010, 18:57
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also wenn es dir unterm strich nicht darum geht, den opel unbedingt zu behalten, du ihn nichtmal langfristig brauchst, sondern den rosenkrieg aufrecht zu erhalten, dann verkauft ihr eben beide fahrzeuge und teilt den erlös. wie bereits erwähnt.
dann bekommt niemand von euch beiden etwas umsonst.
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  #5  
Alt 13.08.2010, 19:06
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Hallo Coldplay,

ich glaube Du hast mich missverstanden, liegt aber daran, das ich hier nicht alles breittreten möchte.

Nur soviel, solange es "meiner Mitbewohnerin" paßt wird alles als Ihrs bezeichnet und auch so gehandelt: IHR MAZDA, IHR dingsbums usw. Wenn es um den OPel geht, dann ist das UNSER Auto. Wenn aber wiederrum irgend etwas kaputt ist, da sind die Sachen grundsätzlich meine Sache.

Ich habe von Anfang an versucht, KEINEN Rosenkrieg aufkommen zulassen. Ich ertrage auch die ständigen Beleidigungen die gegen mich gerichtet sind, als die über meine Freundin (sie hat selber einen Freund seit einigen Monaten).

Mir gehts nur darum, das ich nicht der Depp bin der alles bezahlen und finanzieren soll und sie streicht ein.

Hoffe, das Du das verstehen kannst.
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  #6  
Alt 13.08.2010, 19:13
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ja, das verstehe ich. auch ich würde natürlich nichts verschenken wollen.
mach eben deinen standpunkt bezüglich opel von anfang an klar. oder du erwähnst ihn erst gar nicht und gehst logischerweise davon aus, dass jeder seine eigene kiste behält. und diesen dann auch entsprechend beim umzug mitnehmen. wenn ihr etwas an dem opel liegt, ist SIE im zugzwang und wird sich äußern müssen. du könntest dies dann also auf dich zukommen lassen und bis der umzug akut wird, gut auf alle autoschlüssel und den kfz-brief aufpassen! solche dinge sollen ja bei uneinigkeit schon verschwunden sein...
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  #7  
Alt 26.11.2011, 23:57
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Der Vorschlag von Coldplay ist echt gut!
Lass dich beim Verhandeln um Sachen auch Bloß nicht einschüchten und vertrete klar und deutlich deinen Standpunkt. Fan auch nicht an zu feilschen, wenn sie auf Dinge besteht die sie nur behalten will, frage sie warum sie das den haben will.
Sobald sie anfängt dich zu beleidigen, sage ihr das dieses nicht in ordnung ist und du dich nicht weiter mit ihr unter halten wirst, sollte sie weiterhin beleidigen. Natürlich darfst du das auch nicht!!!
Du solltest auch immer mit ihr alleine Verhandeln, bestehe dadrauf! Nur ihr beide, ohne deine Freundin, ohne ihren Freund. An einem neutralem Ort, wie Bäcker, Restaurant oder so. Geb ihr beim Verhandeln auch das Gefühl, das sie ihren Betrag zur Lösung beitragen kann. Dann lässt sie sich eher auf deine Positionen ein.

Wenn du das Auto eh nicht brauchst und sie besteht dadrauf, gerade wegen dem Pferd, dann Schenke es doch deiner Tochter. So fehlt dieses Argument deiner Frau und kann nicht mehr darauf bestehen.
Dann zahlst du zwar noch drauf, aber für seine Kinder macht man das ja gerne!

Geändert von ClaudiMausi (27.11.2011 um 00:22 Uhr) Grund: Ergänzung
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  #8  
Alt 29.11.2011, 13:10
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Standard Autos

Hallo Charlie,

bei mir läuft es ähnlich. Nur mit einem Haus.
Deine "bessere Hälfte" ist momentan bestimmt auch sehr wehleidig? Hat in der Ehe angeblich alles beigesteuert?
Ich habe meiner Noch- Frau zu verstehen gegeben, dass ohne Einigung alle verlieren (Anwaltskosten, Gericht, Nerven, etc.). Die Kinder leiden darunter natürlich auch. Sie sieht es nun ein. Denn sie möchte ja weiter in dem Haus wohnen. Deine Frau möchte bestimmt auch Auto fahren.
Es ist schwer, dies zu verklickern. Aber wie ein Gericht entscheidet, weiß man erst hinterher. Das wird Dir hier niemand genau sagen können.

Viel Erfolg

Gruß Eduart
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