Unterhalt gegenüber meiner Stieftochter

      Unterhalt gegenüber meiner Stieftochter

      Hallo Zusammen,

      ich habe eine Frage. Mein Mann hat eine 11 jährige Tochter aus vorheriger beziehung ( die beiden waren nie verheiratet). Da mein Mann ungelernt ist und immer nur geringes Einkommen bezogen hat, musste er bis jetzt noch keinen Unterhalt leisten. Seit 6 Jahren ist er auch in der Privatinsolvenz. Wir haben vor 6 Jahren geheiratet und einen Sohn bekommen. Zur Liebe zu meiner Stieftochter und um Ärger zu vermeiden haben wir als sie in die Schule kam zuerst 65€ jeden Monat freiweillig gezahlt und seit 2 jahren jeden Monat 100€ freiwillig gezahlt. Mein Mann ist jetzt seit 3 Jahren brufstätig und bezieht 1.291 € netto. Ich erhalte aufgrund längerer Erkrankung zur Zeit Hatz IV welches 120€ beträgt. Jetzt sind wir aber seit Januar mehr als knapp und haben der Kindesmutter auch dies mitgeteilt ( sie hat einen JOB und ihr jetziger Mann auch ). Als Mutter kann ich sie ja verstehen aber es geht nicht zur Zeit. Was können wir tun? Laut Unterhaltsrechner sind Mängelfälle rausgekommen.
      Wer kann mir da weiter helfen ??? Danke schön
      Hallo.

      Geringes Einkommen ist kein Grund um nicht zu bezahlen. Ihr habt sehr viel Glück, wenn dein Mann bislang nichts bzw. wenig bezahlt für den Kindesunterhalt. Privatinsolvenz ist egal bzw. ein Vorteil falls es eine Unterhaltsurkunde gibt. Wird aber wohl auch der Verwalter wissen.
      Gibt es eine Urkunde? Falls nicht, solltet ihr euch überlegen eine ausgestellt zu bekommen vom Jugendamt.
      Bei mir war es so: Jugendamt hat mir eine ausgestellt und anschließend sollte ich Unterhalt bezahlen(den kompletten). Nach Unterhalt und dem sozial bereinigten Nettoeinkommen habe ich Anspruch auf ALG2.Euren Fall sehe ich ähnlich. Überprüft einmal diese Option für euch.
      Es lief gestern erst wieder eine Sendung im ZDF"Wenn ein Job nicht reich.....". Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt und trotzdem gibt es in unserer Gesellschaft reichlich Probleme.
      Auch wenn es viele vielleicht hier "falsch" verstehen im Forum , komme ich leider immer wieder auf dem Arbeitsmarkt zurück.
      Kindesunterhalt ist eine reines Geld Thema. Einer(Eine) muß bezahlen und weiß nicht wie und die andere Seite hat immer zu wenig.
      Einlkommen gibt es nur durch "Arbeit". Aber was ist Arbeit wert? Ist mein Lohn gerecht?
      Der Arbeitsmarkt "tickt" leider nicht nach "Kindern oder Unterhalt, in manchen Gebieten gibt es zu 80% nur den "tollen" Mindestlohn.
      Ich habe selber eine Ausbildung, guten Abschluss und diverse Lehrgänge und eine Arbeit. Reicht nicht um ohne Hilfe zu überleben.
      Ihr müsst es euch immer wieder vor "Augen" halten. Ich habe vor zig Jahren auch noch anders gedacht, mittlerweile habe ich es akzeptiert.

      Grüße
      Ast,

      da die Frau ALG II bekommt, ist die Unterhaltszahlung schon in die Berechnung mit eingegangen.

      Und ansonsten, man müsse einfach die Löhne/Gehälter erhöhen, und schon sei die bundesdeutsche Wirtschaft in Ordnung, das ist doch Quatsch. Vielleicht mal eine Aufteilung, die ich kenne. 80 % der zur Verfügung stehenden Mittel gehen in Löhne/Gehälter. Vom Rest werden die Gebäude unterhalten, wird geforscht u.s.w. Eine Erhöhung der Löhne und Gehälter führt dann zwangsweise zu einer Erhöhung der Preise, so dass wir zumindest international nicht mehr mitreden könnten. Und dann sind wir da, wo wir vor 90 Jahren waren. Nämlich bei Massenentlassungen. Es ist also schwierig, was da zu wuppen ist. Und passiert ganz sicher nicht durch Stammtischparolen.

      Ich brauchte kürzlich eine neue Waschmaschine. Hab mich für eine Firma entschieden, die in Deutschland herstellt, die gute Löhne zahlt. Für ein örtlich ansässiges Unternehmen mit gutem Kundendienst. Ganz bewußt. Ja, so was hat eben seinen Preis. "Geiz ist geil".....Geiz ist gar nicht geil.

      Herzlichst

      TK
      Hallo timekeeper.
      Nun wird deine Wäsche bestimmt noch weißer und sauberer. Lach.(Nur Spaß!).

      Wird dich wundern, aber einiges ist auch richtig. Obwohl wir beide unterschiedliche Sichtweisen haben(und dies ist auch gut in einer Gesellschaft). Ich war schon immer sehr sozial eingestellt, auch im Betrieb(Gewerkschaft) setze ich mich gerne für die Mitarbeiter ein. Arbeite auch in einem Ehrenamt, dann natürlich auch kostenlos.
      Das "Geiz ist geil..." ist der völlig falsche Weg. Sehe ich ähnlich.
      Bei der Aufteilung kommen wir wohl auch auf einem "Nenner".

      Lohnentwicklung oder Erhöhung ist auch nur eine kleine "Schraube" von vielen, deshalb sind auch noch andere Faktoren wichtig.
      Es gibt vom bekannten Richard David Precht(oder Prof. Lesch) einige tolle Vorträge auf YouTube, auch zur "Arbeit".
      Die Gesellschaft sollte über einiges mal gründlich nachdenken! Ich mache es schon seit geraumer Zeit, obwohl ich kein Philosoph bin.

      Thema International: Findest du es richtig dass die Deutsche Post rumänische Fahrer quer durch Europa schickt(mehrere Monate;kein Mindestlohn;kein Standard....),weil dafür die Aktionäre auf der "Couch" ihre Dividende bekommen? Ich nicht!
      Warum gliedern einige Konzerne(Globale Unternehmen) ihre Gesellschaften aus in "günstigere Firmen"?
      Fragen über Freagen!

      Hat allerdings wenig mit dem Unterhalt zu tun, zumindest hier im Forum.

      Grüße
      @ Ast 45: die Gewerkschaft ist als Arbeitgeber so ziemlich das Schlimmste, was einem passieren kann, glaub es mir mal. Die Gewerkschaft hat durchgedrückt, dass in ihrer größten Fortbildungseinrichtung die fest angestellten Dozenten gegen Freiberufler ausgetauscht wurden. Und vieles andere mehr. Um Strukturen, da hat sie sich nur nachrangig gekümmert. Also, komm mir nicht mit dem Vokabelpaket "Gewerkschaft und sozial." Ich sehe einfach, dass wir mit unserem Export wettbewerbsfähig bleiben müssen. Das ist ist ein Aspekt, den keine, wirklich keine Regierung vernachlässigen kann.

      Natürlich gibt es Menschen, die eben Unterhalt nicht von ihrem Verdienst zahlen können. Dafür ist dann ALG II da, ganz ohne wenn und aber. Drüber rede ich doch gar nicht. Nur, ich sehe natürlich auch einiges, was mich sehr nachdenklich stimmt. Meine Großmutter ging nur 6 Jahre in die Schule. Aber, sie konnte fehlerfrei schreiben, lesen, rechnen. Unsere Volksschüler gehen 10 Jahre in die Schule und können dieses nicht. Wie soll man mit diesen Grundlagen auch nur ansatzweise in die Lage versetzt werden, sich selbst und vielleicht noch ein Kind zu ernähren? Okay, dann gibt es Riesenprogramme, für benachteiligte Jugendliche, damit die dann doch noch leistungstechnisch auf den Weg gebracht werden. Wenn man dann nachforscht, wird man feststellen, dass sich die "Benachteiligung" in der Regel in fehlender Anwesenheit in der Schule niedergeschlagen hat. Was soll aus diesen Menschen werden? Wann sind die ihr Geld wert, in einem Arbeitsverhältnis? Da sehe ich die großen Aufgaben für die Zukunft. Diese Menschen zeitig erfassen, in Ausbildungen/Berufe führen, die sie in die Lage versetzen, sich zu ernähren. Die Erhöhung des Kindergeldes um ein oder zwei Euronen, das ist doch ein Witz. Das merkt niemand. Aber wenn man das Geld geballt in Projekte stecken würde .....wär doch was, oder?

      Herzlichst

      TK
      Dem kann ich nur zustimmen, TK.

      Anscheinend ist das Problem aber nicht lösbar:
      „Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse, gottlos und faul. Sie wird niemals so sein wie die Jugend vorher, und es wird ihr niemals gelingen, unsere Kultur zu erhalten“
      (Watzlawick, 1992, ca. 1000 v. Chr., Babylonische Tontafel).


      „Was nun zunächst die jungen Leute angeht, so sind sie heftig in ihrem Begehren und geneigt, das ins Werk zu setzen, wonach ihr Begehren steht. Von den leiblichen Begierden sind es vorzugsweise die des Liebesgenusses, denen sie nachgehen, und in diesem Punkt sind sie alle ohne Selbstbeherrschung. […] zornmütig und leidenschaftlich aufwallend in ihrem Zorne. Auch sind sie nicht imstande, ihren Zorn zu bemeistern, denn aus Ehrgeiz ertragen sie es nicht, sich geringschätzig behandelt zu sehen, sondern sie empören sich, sobald sie sich beleidigt glauben. Auch hoffnungsreich sind sie, denn das Feuer, das dem Zecher der Wein gibt, haben die Jünglinge von der Natur […] sie tun alles eben zu sehr, sie lieben zu sehr und hassen zu sehr, und ebenso in allen anderen Empfindungen. Wenn ich die junge Generation anschaue, verzweifle ich an der Zukunft der Zivilisation“
      (Aristoteles, 384-322 v. Chr.)


      „Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
      (Sokrates, 470-399 v.Chr.)


      Man kann sicher nicht alle jungen Menschen über einen Kamm scheren. Viele geraten auch ohne Faulheit oder Vorsatz in die Not, die Schule nicht regelmäßig besuchen zu können oder können schon allein aus Angst oder Sorge oder anderen Gründen dem Unterricht einfach nicht folgen, weil es in ihrem Zuhause drunter und drüber geht. Die Gründe können mannigfaltig sein.
      Gruß
      Thorsten
      Hi,

      sorry, so einfach ist es nicht. Ich habe auch nie behauptet, dass es keine widrigen Umstände gibt für junge Menschen. Nur wenn nach 10 (!) Jahren Schule die Grundrechenarten und Schreiben/Lesen nicht beherrscht wird, dann stimmt das schon nachdenklich. Wenn in meinem Land Rechtschreibung nicht mehr im Abgangszeugnis der Hauptschule benotet werden darf, weil eh zu schlecht, ja was ist das denn? Wenn in Hauptschulen keine Hausaufgaben mehr gegeben werden, weil sie eh nicht gemacht werden .....Wie sollen diese jungen Menschen mal ausreichend verdienen, um sich selbst und ihre Kinder ernähren zu können? Das wird doch nix. Ein befreundeter Anwalt erzählte kürzlich, früher habe er gerne Azubis genommen, die Hauptschulabschluss hatten, dann die Handelsschule besucht, und dann eben in die Lehre eingestiegen waren. Wegen Rechtschreibung ist er dann auf die mittlere Reife umgestiegen, inzwischen auf Abiturienten ....Das ist die Realität. Ach ja, Umfeld. Natürlich, nur z.B. meine Großmutter war Halbwaise, Vater jung gestorben, 4 kleinere Geschwister. Sie hat ab Einschulung jeden Morgen ab 4 gearbeitet, dann ab zur Schule, nachmittags die Geschwister betreut. Die Bedingungen sind mit Sicherheit nicht schwieriger geworden. Sie sind anders geworden, und wir haben eine Haltungsveränderung.

      Die Erziehungsfähigkeit der Eltern hat nachgelassen, die der Lehrer auch. Ganz sicherlich. Da gibt es ja auch Erhebungen. Nur, solange wir da nicht wieder auf einen akzeptablen Level kommen, können die berufliche Entwicklung und damit der Verdienst nicht stimmen. Und die Lösung ist nicht, wie viele Politiker und die Gewerkschaften meinen, indem wir mehr Realschulabschlüsse und Abiture produzieren durch heruntergehen im Niveau, sondern, indem wir uns wieder auf die Qualität der Abschlüsse konzentrieren.

      Herzlichst

      TK
      Hallo zuammen.

      Eigentlich wollte ich gar nicht mehr antworten, weil es mit dem eigentlichen Thema nichts mehr zu tun hat.
      Muss nur was klar stellen:

      Bitte nicht immer "Stammtischparole", weil ich kein Alkohol trinke. Habe aber in den letzten Jahren aber ein dickes "Fell" bekommen und kann damit gut umgehen.Lach.

      Ich habe früher in einer Kommune jahrelang gearbeitet, dort ist man zwangsläufig in einer Gewerkschaft.Leider gab es eine "Umstrukturierung" und ich verlor dort meinen Job. Aktuell bin ich am arbeiten, aber nicht in einer Gewerkschaft.
      Bei der Tafel(mein Ehrenamt) arbeite ich sogar mit einem ehemaligen Deutschlehrer zusammen und wir verteilen Essen an arme Menschen. Schon traurig in Deutschland und wir können aktuell keine Leute mehr aufnehmen. Wenn man diese Armut sieht(nicht im Fernsehen) und zwar real, dann denkt man viel über die Zukunft. Diese Zahl an Armen steigt und steigt. Was machen die Millionen Frauen oder Männer in 10-20 Jahren, welche arbeiten als Verkäuferin,Paketzusteller,Logistik? Verdienst ist jetzt schon knapp und die Rente?

      Meine Schwester ist Lehrerin in einem Gymnasium/Realschule(Sind 2 Schulen auf dem Gelände) und ich berichte nicht von dem Alltag. Warum? Das würde wohl das Forum hier "sprengen". Dort läuft aber einiges schief! Hier hat timekeeper Recht.

      Die Aufgaben in der Zukunft sind enorm.
      Aber sind Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sich darüber wirklich bewußt?


      Grüße
      @thz2906: "Das war nie anders und es wird nie anders sein."

      Klingt für mich nach"Resignation".
      Hast du dich schon aufgegeben? Wir alle können doch etwas ändern!
      Ich bin auch nur ein kleiner "Furz" der Essen an Arme verteilt. Ein anderer kann ..... für andere

      Was sind denn "Eigene Probleme" für dich? Meinst du : Zuerst löse ich meine eigenen Probleme und irgendwann die anderen?
      Vielleicht hängen deine Probleme auch mit anderen Aspekten zusammen?

      Grüße
      @ thz: da hast du mir wirklich aus der Seele geschrieben. Vielen geht die Verantwortung für das, was man selbst "angerichtet" hat, inzwischen leider ab.

      Um mal zur Ausgangsfrage zurückzukommen. Die Bedarfsgemeinschaft erhält aufstockend ALG II. Dies bedeutet, dass die Unterhaltszahlungen in die Berechnung mit eingegangen sind. Und obwohl sie ein Berechnungsfaktor sind, soll jetzt kein Unterhalt gezahlt werden?

      Berater bestätigen immer wieder, dass inzwischen nicht mehr die erste Frage sei, wie man aus der mißlichen Lage rauskäme, sondern, was einem zustände, vom Staat. Üble Entwicklung.

      Herzlichst

      TK
      Hast Ast45,

      ich habe nicht resigniert: es gibt da nur kein Problem, das wir lösen könnten. Der Blick der alten auf die jungen Menschen ist seit 2000 Jahren unverändert, wie man an den Zitaten sieht, die ich oben zusammengetragen habe. Auch wenn wir Alten es kaum glauben können, aber aus den meisten jungen Menschen wird trotzdem was, auch wenn wir sie für exklusiv dämlich und faul halten.

      Ebenso werden wir im Sozialwesen keine "Gerechtigkeit" erzielen. Probleme im Sozialbereich sind kaum lösbar, allenfalls verschieben kann man sie vielleicht. Gerechtigkeit ist eben nichts Gottgegebenes, was für alle gleich ist, das ist etwas höchst Subjektives. Gerechtigkeit empfindet jeder anders. Wenn eine Gesellschaft dem einen was schenkt, muss sie es dem anderen wegnehmen und schon fühlt derjenige sich ungerecht behandelt. Und unterm Strich zu wenig ist sowieso immer. Wenn also fast alle gleich laut jammern, wird es wohl mehr oder weniger gerecht sein. Und in dem Spannungsfeld löst am besten jeder seine Probleme selber, vor allem die, die er selbst produziert hat, ehe er/sie voller Neid guckt, was andere auf dem Teller haben, und wie am besten da dran kommt oder es demjenigen wenigstens ruinieren kann.

      Wenn jemand unverschuldet in Not gerät, ist das was anderes, und da bin ich der Letzte, der die Hilfe verweigert. Und das erwarte ich auch von der Gesellschaft, in der ich lebe. Keine Frage.

      Amen. ;)

      Also schönen Abend dann.
      Gruß
      Thorsten
      Thorsten, das sind wir auch einer Meinung. Vielleicht noch ein Hinweis: Über 50% des Bundeshaushalts gehen in soziale Leistungen. Dann kommt noch das dazu, was die Länder erbringen und das, was die Kommunen tun. Nicht erfasst in all dem ist z.B. BaföG, Prozesskostenhilfe und vieles anderes mehr. Da stellt sich schon die Frage, wie es weiter gehen soll. Für mich ist das eben etwas, was nur langfristig geht, indem man eben schon bei der Jugend die Weichen richtig stellt. Um nicht die nächste Generation ALG II Empfänger heran zu ziehen, die dann wiederum ihre Kinder nicht anständig aus eigener Kraft ernähren können.

      Selten wird ein Begriff mehr mißverstanden, als der von "Gerechtigkeit." Im gesamten zivilen Bereich (und der macht gefühlte 99% unseres täglichen Lebens aus) geht es um Rechtsfrieden. Und nur darum. Das muss man einfach sehen, ergibt sich ja auch schon aus der Funktion, die z.B. Richter haben.

      Ich sehe einfach, dass gerade der Mittelstand an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit kommt. Dass gleichzeitig die Leistungsfähigkeit der Eltern/Lehrer/Erzieher nachlässt. Dass sich die Erziehung nicht den geänderten Lebensverhältnissen angepasst hat. Dass Mädchen in ihrer beruflichen Planung immer noch im Prinzip bis zum ersten Kind planen. Dass junge Mütter immer noch als Rabenmütter beschimpft werden, wenn sie nach einer Geburt zügig wieder anfangen mit der Arbeit. Und dass hier im Forum es in der Regel darum geht, wie man aus Verpflichtungen raus kommt.

      Irgendwie deprimiert mich diese Entwicklung.

      Herzlichst

      TK
      Hey

      es wird eben immer mehr Geld von unten nach oben verteilt. Demzufolge bleibt für die unten immer weniger übrig. Also kloppen sich die unten um die Krumen, die die oben vom Tellerrand fallen lassen, und das werden immer weniger. Mit Blick auf das Wahlergebnis in den USA wage ich die Prognose, dass sich daran zu meinen Lebzeiten auch nichts mehr ändern wird.
      Gruß
      Thorsten

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