Trennungsunterhalt

      Trennungsunterhalt

      Hallo Zusammen,

      also meine Frau(Steuerklasse 5) und ich(Steuerklasse 3) werden uns trennen. Sie verdient ca 1100 netto und ich 2300 Netto,mein Gehalt variert da ich auf Stundenlohnbasis arbeite in 2 verschiedenen Jobs. Zusammen haben wir einen kleinen Sohn der gerade 3 Jahre geworden ist.

      Um das private kurz auszubügeln: Wir verstehen uns lange nicht mehr,auseinandergelebt und ich liebe Sie auch nicht mehr. Die Entscheidung steht.

      Solange wir hier wohnen bleiben verzichtet Sie im Haus auf Trennungsunterhalt,Konten werden aber getrennt. Sie möchte dann nur den Unterhalt für das Kind. besondere Situation momentan: Wir haben einen Jahresvertrag und könnten erst zum 30.4 das haus(900,-warm) kündigen.Also frühestens zum 1.8.18 raus.

      Da es jetzt noch Spannungsituationen gibt bezweifle ich stark das eine Eltern-WG so wie es sich meine Frau vorstellt, funktionieren wird. Bzgl. des trennungsunterhalt über den wir bzw. mehr Sie drüber gerechnet hat, habe ich folgende Fragen:

      1.Ist mein Netto-Einkommen aus dem letzten Jahr zu nehmen? Durch den Stellenabbau bei uns auf #arbeit,arbeite ich auch weniger stunden und komme mit Nebenjob auf STK 3 auf ca.2300 Euro wenns gut läuft.

      2. Müssen wir die STK wechseln und wenn ja in welche, bevor der Trennungsunterhalt berechnet wird.?

      3. Meine Frau meinte Sie müsse den Trennungsunterhalt nach dem Netto berechnen aus dem letzten Jahr aber würde mir entgegenkommen wenn Sie mein jetzigen netto von 2300 nimmt(was dann auch nicht "bereinigt" ist.) Als ich Ihr sagte das mein/unser Einkommen bereinigt gerechnet wird für den Unterhalt, reagierte Sie leicht bockig.

      4. Kita anteilig muss ich bisher nicht bezahlen weil das von Ihrem Arbeitgeber mit übernommen wird.

      5. Der Weg zum Anwalt scheint mir unausweichlich zu sein.

      6. Ausziehen ohne genau zu wissen was ich an Unterhalt zahlen soll geht ja schlecht.

      7. Können meine private Rentenversicherung(dynamisch), Fahrtkosten(43km eine strecke), und mein Kreditvertrag für das Auto mit angerechnet werden?

      8. Zum Auto: Wurde 2015 angeschafft auf meinen Namen für die Familie Rate beträgt 229 und läuft noch ein paar Jahre. Sie meint wenn Sie den mitfinanzieren muss gehört er mit zum Hausrat und Sie habe ein Anrecht darauf und Sie könne verlangen,da angeblich Familienauto das Sie den Wagen behält,da 2 Personen und ich Ihren nehmen soll(Aygo) :rolleyes: ....

      ich glaub das war es im groben und Ganzen und leider sind die fronten ziemlich verhärtet..Ich möchte nur das alles fair geregelt ist aber über die Zeit auch nicht mehr bezahlen wie ich muss. Im Gegenzug möchte ich aber auch das Sie und unser gemeinsamer Sohn einen nicht all zu holprigen Start in ein neues Leben haben.

      Hatte Ihr auch Angeboten die STK-Klassen erstmal zu lassen,dass ich Ihr Geld rüber überweise und trotzdem noch spare für uns..für evtl.Auszug/Neuanschaffungen. Habe Ihr auch gesagt das ich ne Versicherung kündigen möchten und mir das dann teilen würde..ca 1200 evtl. die zum 1.8 ausgezahlt werden könnten.
      Hallo Dieter,

      Als Basis für den Trennungsunterhalt solltest du das EK nach Steuerkl.-Änderung nehmen.
      ( Die St-Klasse muss zum 1.1. des Jahres nach der Trennung gewechselt werden.)
      Dieses muss dann bereinigt werden.

      Davon wird dann der Kindesunterhalt abgezogen.
      Dann sollte man beide bereinigte EK (nachdem KU) zusammen zählen. Jedem sollte ungefähr die
      Häfte bleiben. Selbstbehalt ist jeweils 1200€

      edy
      Eine freundliche Begrüßung bei jedem Beitrag, ist eine Werschätzung gegenüber den Antwortgebern
      z.B. "Hallo"
      das ist ein Laienforum, die Antworten sind nicht rechtsverbindlich.
      So klar ist dies nicht.

      Zum einen kostet besagte Neuberechnung aller Voraussicht nach auch neues Geld da es sich um eine neues Verfahren handelt.
      Zum anderen ist es auch denkbar das die Neuberechnung nach so kurzer Zeit abgelehnt wird da die Änderung ja bereits definitiv absehbar war, und der UH-Pflichtige wissentlich auf die Einbeziehung dieser verzichtet hat.

      Ein heheres Prinzip der UH-Rechtsprechung ist "Aufwärts immer, abwärts nimmer".

      Entsprechend ist absolut anzuraten den kompletten UH direkt nach der zukünftigen Steuerklasse zu berechnen.
      Sollte es von der Genenseite da Widerstände geben ist diese auch schnell schon jetzt geändert.

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