Unterhaltstitel, Altersstufe erhöht, plötzlich geringeres Einkommen

      Unterhaltstitel, Altersstufe erhöht, plötzlich geringeres Einkommen

      Hallo Leute,

      Ich fange einfach von vorne an...
      Mein Ex und ich, sind seid 11,5 Jahren getrennt, haben eine 12 jährige Tochter. Er ist seid ca 4 Jahren verheiratet, hat zwei weitere Kinder im Alter von 5 und 6 Jahren und hat vor ca 3 Jahren eine Immobilie erworben.
      Ich bin im Besitz einer Unterhaltsurkunde von 110 %, die durch die Beistandschaft des JA durchgestzt wurde.
      Er zahlt immer, zwar wiederwillig, aber pünktlich.
      Bei Geburt seines 6 jährigen Kindes, kontaktierte er das JA in der Hoffnung weniger Unterhalt leisten zu müssen, doch bei seinem Verdienst ergab dies keine Änderung.
      Mit Geburt seines 6 jährigen versuchte er dies nicht.
      Ich habe den Unterhalt nie anpassen lassen, er zahlt seid Jahren unabhängig der Änderungen der Düsseldorfer Tabelle den gleichen Satz.
      Nun ist es aber so, dass unsere Tochter mit dem zeölften LJ Eine Altersstufe höher gerutscht ist und er ca 100 € mehr zahlen muss.
      So ca 3 oder 4 Monate vor dem 12 Geburtstag unserer Tochter schlugen er und seine Frau, unserer Tochter vor, das Wechselmodel zu fahren.
      Man muss betonen, dass bis vor ca 2 Jahren, kein großes bis überhaupt kein Interesse an unserer Tochter bestand.
      Dem Wechselmodel möchte ich definitiv nicht zustimmen, lasse mich aber ggf darauf ein, dass sie die Wochenenden dort verbringt.
      Habe über ihn über das JA anschreiben lassen, die Zahlungen dem Titel und der erhöhten Altersstufe an zu passen.
      Darauf hin, holte er sich einen Termin beim JA, um nun das Wechselmodel durch zu setzen, auch hat er sich anwaltlich beraten lassen.

      Bei der Anpassung der Zahlung wurden seine Kinder mit brücksichtigt, die Zahlungen sollen nun mehr nicht 110% betragen, sondern 105%, auch verzichtete ich auf die Nachzahlung von 12 Monaten bzw von neun, denn im Januar wurde unsere Tochter zwölf und im März setzte ich mich mit dem JA in Verbindung.

      Nun zu meiner egtl Frage...
      Plötzlich, nachdem er die Post vom JA erhielt, änderte sich sein Arbeitsverhältnis in der gleichen Firma, er arbeitet nun weniger und hat auch unterm Strich weniger Netto, er liegt nun bei ca 1700 euro Netto.
      Was ändert sich nun am Unterhalt?
      Und wie verhält es sich mit dem Wechselmodel?
      Hallo Maddi,

      Er müsste den geringeren Verdienst schon "erklären/bergründen " können.

      Einfach die Arbeitszeit redzuzieren um mehr Freizeit zu haben geht nicht, und kann zu

      einem fiktiven Einkommen führen.

      Wechselmodell: wie hoch ist dein mtl. Netto-EK ?

      edy
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      Hallo Edy,

      Er bzw seine Frau begründen es einfach mit mehr Freizeit, vorher war er Ausliegen, jetzt nicht mehr.
      Jetzt hat er eine geregelte 40 Stunden Woche.

      Mein Nettoeinkommen liegt derzeit zwischen 1000 und 1100 Euro.

      Was sich aber mit dem dem 01.05 ändert, da ich bedingt durch die Kinder einen neuen Job habe.
      Zurzeit arbeite ich im Schichtdienst von 5:00 bis 13:30 oder von 13:00 bis 22:00Uhr.
      Mein Sohn, 5Jahre, leidet phychisch unter meiner Arbeit, die im Monat schon mal bis 200 Stunden in Anspruch nimmt.

      Mein Einkommen beläuft sich dann Zukünftig auf 850 bis 950 Euro Netto
      Auch von seinem Vater lebe ich getrennt
      Hallo Maddi,

      Maddi schrieb:



      Er bzw seine Frau begründen es einfach mit mehr Freizeit, vorher war er Ausliegen, jetzt nicht mehr.
      Jetzt hat er eine geregelte 40 Stunden Woche.​


      was bedeutet ausliegen?

      beim Wechselmodell könnte es dazu kommen, dass er den Unterhalt auch für die Zeit wenn das KInd bei ihm ist , dir zahlen muss.

      edy
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      Hi,

      hier muss ganz sicherlich neu gerechnet werden. 3 Kinder und möglicherweise eine Frau, für die er auch unterhaltspflichtig ist, da kann es zu Verschiebungen kommen. Auch zu einer Runterstufung, weil es schon einen Unterschied macht, ob man für ein e Person zahlen muss, oder aber für 3-4 verantwortlich ist. Wenn wirklich neu gerechnet werden sollte, dann kann es noch sein, dass der Anspruch eurer Tochter noch weiter runter geht.

      Das können wir hier in Ermangelung konkreter Fakten (Zahlen) nicht abschätzen.

      Herzlichst

      TK
      Hallo Timekeeper,

      Bei der Anpassung des Unterhalts die ich beim JA vornahm, sind wir bereits 5% vom erwirktem Titel abgewichen.
      Der Titel liegt bei 110%, er wurde aufgefordert 105% zu zahlen.

      Warum ist er seiner Frau zu Unterhalt verpflichtet?

      Sie arbeitet 30 Std/ Woche in der selben Firma wie er.

      Sein verdienst lag bis dato zwischen 1800 und 2300 netto, jetzt bei 1700 netto.


      Mir kommt es so vor, als habe er seinen Vertrag absichtlich abändern lassen.
      Er ist weder gesundheitlich noch sonst irgendwie eingeschränkt.
      Ich stimmte dem Wechselmodel nicht zu, also zogen sie einen Anwalt zu Rate, der Unterhalt stieg mit der jeweiligen Altersstufe und sein Arbbeitsvertrag änderte sich prombt. Nun zieht er wieder das Wechselmodel in Erwähgung, hat sich aber gute Zehn Jahre NICHT um sein Kind gekümmert.
      Die Begründung für dieses Handeln war bzw ist, jetzt kann meine Tochter mitreden...finde ich schon etwas eigenartig.
      Maddi,

      er arbeitet 40 Stunden die Woche. Er zahlt über dem Mindestunterhalt. Und, es ist doch eine Milchmädchenrechnung, wenn man meint, (Achtung, nur Beispiel) jemand verzichte auf 500 € Verdienst, um 20 € Kindesunterhalt einzusparen. Und - man muß doch nicht erst vor Überarbeitung zusammenbrechen, um einen Anspruch auf Reduzierung der Arbeitszeit auf den gesetzlich vorgesehenen Rahmen zu haben.

      Ob das Wechselmodell funktionieren kann, das ist eine Einzelfallentscheidung, ich sehe es eher skeptisch. Und natürlich wird die Tochter in dem Alter angehört. Es wird also nicht deine Entscheidung alleine sein, wie das Leben der Tochter in Zukunft ausgestaltet wird.

      Herzlichst

      TK

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