Direktversicherung

      M.E. ist das steuerliche Nettoeinkommen anzusetzen.
      Ich bin mir aber nicht sicher.
      Was steht denn in den entsprechenden Leitlinien?
      Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
      Abkürzungen: UHP = Unterhaltspflichtige(r), UHB = Unterhaltsberechtigte(r), RWA = Rechtswahrungsanzeige, SHT/SA = Sozialhilfeträger/Sozialamt, AVV = Altersvorsorge(schon)vermögen
      Hallo Awi,
      ich kann in den entsprechenden Leitlinien nichts über Direktversicherung finden:
      Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate in Süddeutschland(SüdL), Oberlandesgerichte Bamberg, Karlsruhe, München, Nürnberg, Stuttgart und Zweibrücken,Stand 1.1.2018

      Vielleicht wird dies aber unter einem anderen "Ausdruck" subsumiert?
      Aus den Süddeutschen Leitlinien:

      1.1 Auszugehen ist vom Bruttoeinkommen als Summe aller Einkünfte.


      10. Bereinigung des Einkommens

      10.1 Vom Bruttoeinkommen sind Steuern, Sozialabgaben und/oder angemessene, tatsächliche

      Vorsorgeaufwendungen - Aufwendungen für die Altersvorsorge bis zu 23 % des Bruttoeinkommens, bei

      Elternunterhalt bis zu 24 % des Bruttoeinkommens (je einschließlich der Gesamtbeiträge von Arbeitnehmer

      und Arbeitgeber zur gesetzlichen Rentenversicherung) - abzusetzen (Nettoeinkommen).


      Welche Funktion hat die Direktversicherung?
      M.E. müsste sie dann bereinigend anerkannt werden.
      Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
      Abkürzungen: UHP = Unterhaltspflichtige(r), UHB = Unterhaltsberechtigte(r), RWA = Rechtswahrungsanzeige, SHT/SA = Sozialhilfeträger/Sozialamt, AVV = Altersvorsorge(schon)vermögen
      Welche Funktion hat die Direktversicherung?

      Sie dient der Altersvorsorge.
      Aber sie wird wie oben beschrieben vom SHT dem Netto als Einkommen hinzugerechnet.
      Der UHP legt an /spart aber im Monat mehr als die 5% für Altersvorsogung und dies ergibt im folgenden Beispiel:
      meine Berechnung lautet: Nettoeinkommen 2000 € > davon 5% = 100 € ; UHP legt an / spart 200 € ; ergibt 2000 € minus 100€ (Höchtsatz wegen 5%) = 1900 € bereinigters Nettoeinkommen
      Berechnung SHT: Nettoeinkommen 2000 € +100 € = 2100 € > davon 5% = 105 €; UHP legt an / spart 200 €; ergibt 2100 € minus 105 € = 1995 € bereinigtes Nettoeinkommen
      und schon stehen für den EU 95 € mehr zur Verfügung,
      daher meine Frage: ist die Rechnung des SHT rechtskonform?
      Sorry, meine Rechnung ist absoluter Blödsinn, streicht diese sofort. :cursing: :thumbdown:
      neuer Versuch:
      monatliches Bruttoeinkommen: 3000 € ; davon 5% sind 150 €
      UHP legt an /spart aber im Monat mehr als die 5% für Altersvorsorgung > 200 €
      meine Berechnung: Nettoeinkommen laut Lohnsteuerbescheinigung = 2000 € > minus 150 € = 1850 € bereinigtes Nettoeinkommen; für EU stehen zur Verfügung 50 €
      SHT: Nettoeinkommen laut Lohnsteuerbescheinigung = 2000 € plus 100 € (siehe oben) = 2100 € abzuglich 150 € = 1950 € bereinigtes Nettoeinkommen; für EU stehen zur Verfügung 150 €
      daher meine Frage: ist die Rechnung des SHT rechtskonform? :?:

      pensionaer schrieb:

      ist die Rechnung des SHT rechtskonform?


      Nach den Süddeutschen Leitlinien m.E. ja , sonst würde ja die Altersvorsorge mit 250 EUR statt mit den zulässigen 150 EUR zu Buche schlagen.
      Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
      Abkürzungen: UHP = Unterhaltspflichtige(r), UHB = Unterhaltsberechtigte(r), RWA = Rechtswahrungsanzeige, SHT/SA = Sozialhilfeträger/Sozialamt, AVV = Altersvorsorge(schon)vermögen

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