Kinder wollen zum Vater ziehen bringt Einspruch etwas?

      Kinder wollen zum Vater ziehen bringt Einspruch etwas?

      Hallo,

      Es ist zwar nur eine rhetorische Frage, aber angenommen:

      Zwei Kinder 12,14 J. wollen gerne mehr Zeit mit dem Vater verbringen und sagen, sie wollen bei ihm leben, hat man Chancen sich dagegen zu wehren als Mutter. Die Kinder sind trotzdem gerne hier, aber wollen jetzt einfach mal beim Papa wohnen, weil sie nicht wissen, was damit alles zusammenhängt. Dieser wohnt in einer anderen Stadt 30 km entfernt. Somit käme es zum Schulwechsel, dort hätten sie ein Zimmer, dass sie sich teilen. Hier haben sie ihr gewohntes Umfeld und noch ihre 2 Geschwister aus aktuellen Ehe und jeder hat sein Zimmer.

      Wäre es in diesem Fall sinnvoll, sich überhaupt dagegen zu wehren? Auch wenn der Vater vorher nie den Schulaltag etc. mit ihnen hatte und sie vielleicht gar nicht einschätzen können, was es bedeuten würde?

      Vielen Dank.
      Hallo,

      Dieses Thema sollte man m.E. frei von finanziellen Sichten behandeln.


      Man muss zwar Unterhalt zahlen, spart aber auch Geld ein.

      Ein Gespräch aller Beteiligten wäre sinnvoll.

      Vielleicht kann man ja auch ein "Jahr auf Probe" vereinbaren?

      Wie sieht die Zukunft der Kinder aus? werden sie evtl. wegen Studium usw. sowieso bald

      in eigener Wohnung wohnen usw.

      edy
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      das ist ein Laienforum, die Antworten sind nicht rechtsverbindlich.
      Da ich noch 2 weitere Kinder habe und meinem Ex dann ordentlich Unterhalt zahlen müsste und das Kindergeld wäre es aus finanzieller Sicht für uns wesentlich schlechter. Wir zahlen hier schon nicht extrem viel Miete und eine billigere Wohnung bekommen wir nicht. Ich verdiene 2000€ netto und hätte dann wenn man das Kindergeld und den Unterhalt abzieht über 1000€ weniger und noch 2 weitere Kinder Zuhause. Das wäre für uns finanziell definitiv sehr schwierig. Da kann man nicht das Finanzielle außer Acht lassen. Und das Jahr auf Probe bringt ja nichts, man kann sie ja nicht ständig umschulen. Zumal mein Ex sich nie groß geschert hat und er schulisch gesehen definitiv weniger Ahnung hat und sie nicht voll unterstützen kann. Das hat ihn bis jetzt eh nie interessiert. Noch dazu arbeitet er in Schichten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Abc89“ ()

      Nein, mir ging es ja eher darum, wie ein Gericht so etwas sehen würde, wenn die Kinder in ein komplett anderes Umfeld kommen und auch ihre Geschwister deutlich weniger sehen. Zumal der Vater sich bisher nicht am normalen Alltag beteiligt hat und in Schichten arbeitet. Gerade was das Schulische betrifft, mache ich mir da schon extreme Gedanken. Ein Studium steht definitiv nicht an beim Großen und beim Kleinen dauert es ja noch.
      Hallo,

      wie sieht den der KV die Situation?

      Will er unbedingt die KInder bei sich haben?

      edy
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      Da war mir eine rhetorische Frage. :) Noch ist es nicht soweit und bis jetzt hat er sie nichtmal In den Ferien Großartig genommen. Von 12 Wochen Ferien hatte er sie vielleicht im gesamten Jahr 3 Wochen. Er hatte also wenig Lust bis jetzt. Das Thema steht erst auf dem Programm, seitdem ich den vollen Unterhalt verlange und er meint, dass ich ihn ruinieren will, obwohl er Jahrelang fast nichts gezahlt hat und sich kaum gekümmert hat. Die Kinder würden sicher auch Hälfte Hälfte machen, aber dann müsste er sie ja immer die 30 km zur Schule fahren. Da macht er natürlich nicht mit. Er hat ja so schon nicht mal Lust, sie wenigstens in den Sommerferien 2 Wochen am Stück zu nehmen. Wenn er Schularbeiten mit ihnen macht, sind die ganz oft falsch. Mein Sohn hat Dyskalkulie und braucht mehr Förderung und mein Ex kommt selber nicht klar in Mathe. Das ist alles recht schwierig. Weil er eben nie den Alltag mitbekommen hat, sondern immer nur die Wochenden. Er weiß gar nicht, was das bedeuten würde. Ich glaube er denkt, jetzt wo sie aus dem Gröbsten raus sind, wird es ja alles einfach für ihn, aber gerade schulisch ist es leider nicht so. Zumal er vor unserer Zeit sehr auf die schiefe Bahn geraten ist und ab 12 regelmäßig geraucht und gekifft hat und auch zum Teil geklaut hat, bis er 22 war und mich kennen lernte. Er sieht alles voll locker und ich habe Angst, dass es den Kindern einfach nicht gut tut. Zumal sie ihre Geschwister auch seltener sehen würden und uns und das wäre schon hart für alle denke ich.

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