Verzicht auf Unterhalt bei staatlichen Zuwendungen?

      Naja,
      er vertritt halt das Prinzip "Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren".
      In der funktionierenden, durch eigene Entscheidung eingegangene Ehe sollen natürlich alle Vorteile greifen, bei einer Trennung soll aber selbstverständlich der Beitragszahler aufkommen.
      Clevere Idee: Der Millionär ist von der Trennung nicht tangiert, da die Kosten für seine getrennte Ehefrau ja die Allgemeinheit trägt ...

      Ach ja, die besserverdienende Ehefrau hat sich bei der Eheschließung ja freiwillig dazu bereit erklärt die Unterhaltspflicht für ihren Gatten zu übernehmen.
      Im Gegenzug gabe es den Steuerrabatt genannt Ehegattensplitting.
      Gobblerblast,

      hier sind wir wirklich mal (ausnahmsweise) einer Meinung. Es ist eine Entwicklung, die ich seit Jahrzehnten beobachte, und zwar mit Sorge. Als ich anfing mit der Arbeit fragten Ratsuchende, wie denn die Rechtslage sei. Heute ist die Frage, was ihnen denn zustehe. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Wir haben hier eine finanziell gut dastehende Familie. Es ist nun mal so, dass aus einer wirtschaftlich funktionierenden Einheit bei einer Trennung nicht zwei funktionierende wirtschaftliche Einheiten auf gleichem gehabten Niveau entstehen. Und dass man für eigene Entscheidungen in jeder Hinsicht einstehen muss.

      Herzlichst

      TK

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      gobberblast schrieb:

      Naja,
      er vertritt halt das Prinzip "Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren".
      In der funktionierenden, durch eigene Entscheidung eingegangene Ehe sollen natürlich alle Vorteile greifen, bei einer Trennung soll aber selbstverständlich der Beitragszahler aufkommen.
      Clevere Idee: Der Millionär ist von der Trennung nicht tangiert, da die Kosten für seine getrennte Ehefrau ja die Allgemeinheit trägt ...

      Ach ja, die besserverdienende Ehefrau hat sich bei der Eheschließung ja freiwillig dazu bereit erklärt die Unterhaltspflicht für ihren Gatten zu übernehmen.
      Im Gegenzug gabe es den Steuerrabatt genannt Ehegattensplitting.


      Wenn es nach mir gehen würde, würde ich Zinsen auf Kapital streichen, Banken und Bildungseinrichtungen entprivatisieren, Bildung von Profit abkoppeln, Stundenlohn für alle gleichsetzen (von Putzkraft bis Geschäftsführer und Inhaber). Versuche jetzt daraus einen (wenn möglich nicht psychologisierenden ;) ) Schluss über meine Einstellung zu ... zu ziehen.

      Ich wiederhole daher:

      Wenn es sein muss, setze ich dir Trennung auf ab Anfang 2018 an (samt Konsequenz bzgl. Steuernachzahlung bzw. -ausgleich oder wie auch immer es heißt für das Jahr 2019 ), habe die Scheidung ab sofort. Ist ok.
      Ist es nicht einsichtig, dass hier die beiden Fälle unterschieden werden müssen?:
      - Meine finanzielle Unabhängigkeit von meiner Frau
      - Meine finanzielle Unabhängigkeit vom Staat
      Vielleicht können wir uns zunächst darauf einigen, über was wir reden?

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      timekeeper schrieb:

      Gobblerblast, hier sind wir wirklich mal (ausnahmsweise) einer Meinung. Es ist eine Entwicklung, die ich seit Jahrzehnten beobachte, und zwar mit Sorge. Als ich anfing mit der Arbeit fragten Ratsuchende, wie denn die Rechtslage sei. Heute ist die Frage, was ihnen denn zustehe. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Wir haben hier eine finanziell gut dastehende Familie. Es ist nun mal so, dass aus einer wirtschaftlich funktionierenden Einheit bei einer Trennung nicht zwei funktionierende wirtschaftliche Einheiten auf gleichem gehabten Niveau entstehen. Und dass man für eigene Entscheidungen in jeder Hinsicht einstehen muss.

      1) Es geht um meine finanzielle Unabhängigkeit von meiner Frau im Status des Getrenntlebens/Geschiedenseins in der Zeit, wo ich arbeitssuchend (aber nicht arbeitslos) bin, also staatlich unterstützt werde.
      2) Das zwei wirtschaftlich unterschiedliche Einheiten entstehen, ist ja klar; Meine Frau ist auf staatliche Zuwendungen nicht angewiesen, ich schon.

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