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#1
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| Hallo zusammen, Ich habe mich nach sieben Jahren Ehe von meiner Frau getrennt.Ihre Eltern sind ex Zeugen Jehovas, sie selber hohes Mitglied in einem der Scientology nicht unähnlichen Verein.Wir haben eine siebenjährige autistische Tochter die bei ihr lebt. Eine von mir konsultierte Psychologin, hat mir geraten den Kontakt zu meiner Frau abzubrechen, weil die Manipulation die sie gegen mich betreibt, sehr belastend ist. Das Jugendamt wiederum verlangt von mir den Umgang zu halten, zum "Wohle des Kindes". Aus Überzeugung und aus Selbstschutz, verweigere ich die "Mitarbeit", was sich wiederum für mich negativ beim Familiengericht auswirkt. Die Gründe der Trennung spielen ja keine Rolle, auch wenn sie wie in meinem Fall, schwerwiegend sind. Meine Frage, gibt es Institutionen die mir helfen können,diese Ungerechte Behandlung bei Sekten Hintergrund,ein höheres Gewicht zu geben? |
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#2
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| Hallo, ich denke mal,hier muss man die Eheebene von der Elternebene trennen. Du willst deine Frau nicht mehr sehen, das ist völlig in Ordnung, das ist ja Sinn der Trennung. Eine ganz andere Frage ist die, wie man mit dem Kind, bzw. dem Umgang mit dem Kind umgeht. Grundsätzlich haben Kinder einen Anspruch auf Eltern (!) , nicht nur auf ein Elternteil. Und diesen Umgang gilt es zu organisieren. Wie das bei euch laufen könnte, da sind zu wenig Infos hier. Auch, wie sich die Entwicklungsstörung des Kindes auswirkt, was gut für das Kind ist. Das müsste herausgearbeitet werden. Das Jugendamt kann schon mal gar nichts vorschreiben. Wieso ist das eigentlich involviert? Willst du das Kind gar nicht mehr sehen? Das wäre in der Tat für das Kind fatal und würde für dich auch nicht gut aussehen. Da sind die Angaben von dir etwas widersprüchlich. Einserseits schreibst du von "Umgang", was für den Umgang mit dem Kind spricht, andererseits würdest du ja gar nicht mit dem Jugendamt sprechen, wenn du kein Interesse daran hättest. Kannst du mir weiter helfen? Herzlichst TK |
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#3
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| sekten sind echt nicht ohne und da kommt man nicht mehr so schnell raus! |
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#4
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| Ich habe die Trennung meines besten Freundes von seiner Familie aus gleichem Grund über drei Jahre miterlebt. Wenn er nicht eine Zeitlang den totalen Kontaktabbruch gelebt hätte, ich glaube, das es für ihn nicht gut ausgegangen wäre. Seine Psychologen hat ihm damals Bescheinigungen für die Vorlage beim Jugendamt ausgestellt, dass ein weiterer Kontakt zu seiner damaligen Ehefrau nicht gut für ihn wäre. Er ist anschliessend dann auch erst mal 8 Wochen in eine psychosomatische Kur gefahren, die ihm sehr gut getan hat. Danach war er wieder so, wie wir ihn von früher kannten. Auch jetzt, 1,5 Jahre nach der Scheidung hat er nur unregelmäßigen Kontakt zu seinen Kindern, was er sehr schade findet, aber auch nicht ändern kann. Irgendwann sind die Kinder in einem Alter, in dem sie sich an ihren Vater wenden werden. Darauf hofft er sehr. Sein Sohn war gestern mal wieder bei ihm und gemeinsam waren sie im Internet unterwegs. Seinem Sohn gefiel u.a. eine Weste, die hat er ihm dann online bestellt und hofft darauf, dass sein Sohn ihn deswegen in den nächsten Tagen wieder besuchen kommt. Es sind also die Kleinigkeiten, an denen mein Freund sich klammert, aber sich nicht mehr immer runterziehen läßt, wenn es nicht so ist. Du siehst, es ist ein sehr langer Weg, den du noch bestreiten mußt. Aber mit professioneller Hilfe wird er auch dir gelingen! Viele Kraft weiterhin! |
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| jugendamt, sekten |
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