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  #1  
Alt 23.11.2011, 13:27
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Böse Muss sie wirklich nichts dazutun?!

Hallo ihr lieben...

Ich weiß nicht ob ich mich hier in die richtige Kategorie geloggt habe, wenn nicht dann SORRY..

Also ich lebe mit einem Mann (leider noch nicht geschiedenen, es zieht sich sowas von hin..) zusammen, er hat ein Kind, er lebt seit fast 2 Jahren von seiner noch Frau getrennt.

So, nun das Problem.. oder mehr die Frage..
Ich traue seiner Anwältin nicht richtig, irgendwie tut sich da nix und irgendwie finde ich versucht sie nicht wirklich seine Interessen zu vertreten (mehrere Sachen, um die es hier aber nicht geht)...

Mein Freund hat sich ein Auto geleast, in der Ehe war größtenteils sie mit dem Auto unterwegs, zB. auch jedes 2. Wochenende ne Strecke von 150km...

Nun hat er nach 4 Jahren das Auto wieder abgegeben (erst nachdem er getrennt war, und die Scheidung eingereicht hat), jetzt muss er wegen MEHRKILOMETER 6000€ nachzahlen, meine Frage wäre jetzt ob sie sich denn daran überhaupt nicht beteiligen muss?! Denn soweit ich weiß ist es ja so, dass Vermögen und Schulden die GEMEINSAM verursacht wurden, auch zumindest anteilig, geteilt/getilgt werden müssen..!?

Weil im Prinzip finanziere ich die monatliche Rate ja jetzt mit, obwohl ich das Auto nur ein paar mal gefahren habe, ich sehe es irgendwo nicht ein,....

Was meint ihr?!


Lieben Gruß und Danke
Applewine
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  #2  
Alt 23.11.2011, 13:48
edy edy ist offline
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Beiträge: 704
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Hallo Applewine ,

Zitat:
Weil im Prinzip finanziere ich die monatliche Rate ja jetzt mit, obwohl ich das Auto nur ein paar mal gefahren habe, ich sehe es irgendwo nicht ein,....
Wie ist das zu verstehen?

lg
edy
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  #3  
Alt 23.11.2011, 14:03
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Registriert seit: 23.11.2011
Beiträge: 2
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Naja ich meine es so..

BEIDE haben die Kosten verursacht... Er zahlt praktisch den Anteil von Ihr mit, es geht aber von UNSEREM Geld ab, sprich die Rate geht von unserem gemeinsamen Geld ab, (wir arbeiten beide, teilen uns Miete, Strom, Lebensmittel, Spritkosten, etc.) Ich meine damit das UNS das Geld fehlt, das er/wir vielleicht sogar den größeren Teil zahlen müssen, weil er das Auto etwas länger (der Zeit nach) hatte, Ok, aber alles alleine?! .. Ich versuche nun soviele Überstunden wie möglich zu machen, damit zumindest ein Teil abgedeckt wird und am Ende des Monats noch was zum leben bleibt.. Was vor der dicken Rechnung gut lief!

Aber darum geht es ja acuh nicht wirklich..

Ich finde es nur komisch, dass wenn er Erspartes hätte, er alles teilen müsste und wenn Kosten entstehen er ja scheinbar alles tragen muss..
Nebenbei hat er es grade geschafft die Stromnachzahlung von über 1000€ "ALLEINE" von der ehemaligen GEMEINSAMEN Wohnung der 2 Abzubezahlen..

Ich verstehe es halt nicht, sie muss nie was dazutun..
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  #4  
Alt 01.12.2011, 09:35
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Beiträge: 362
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Hallo Applewine,

Zitat:
Zitat von Applewine Beitrag anzeigen
Ich verstehe es halt nicht, sie muss nie was dazutun..
...und ich verstehe dich nicht so ganz.

Zuerst einmal: Wieso werfe ich mein Geld mit jemandem zusammen, der ne ganz andere familiäre Vorgeschichte hat und somit ganz andere finanzielle Belastungskriterien?
Du bist berufstätig und hast dein eigenes Geld. Er ebenso. Und jeder hat seine individuellen finanziellen Verpflichtungen.
Wenn ich alles miteinander vermischen möchte - brauche ich mich doch dann auch über die Teilung ALLER Kosten von beiden aus dem gemeinsamen Pott nicht wundern, oder?

Und zu den Schulden:
Bloß weil die beiden verheiratet sind heisst das nicht, dass auch beide Gesamtschuldnerisch haften. Wenn der Leasingvertrag nur auf ihn läuft, hat dies mit seiner Ex nichts zu tun. Und wenn er ihr das Fahrzeug unentgeltlich überlässt, ist das sein Problem. Natürlich könnte er sie bitten, ihren Anteil zu leisten aber juristisch hat er diesbezüglich keine Handhabe. Das hängt vom goodwill seiner Ex ab. Und der goodwill einer Ex ist bekanntlich sehr niedrig.

Mit der Aufteilung etwaigem Eheververmögen kannst du dies nicht vergleichen. Die Heiratsdokumente haben schließlich beide unterzeichnet. Den Leasingvertrag er alleine.
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