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| Nach über 30 Jahren Ehe (ich habe meinen Beruf vor 30 Jahren aufgegeben und war Vollzeit mit dem Haushalt und dem Aufbringen unserer Kinder beschäftigt; aus der Ehe sind 3 Kinder hervorgegangen, welche bereits Volljährig sind), hatte mein Mann die Trennung beantragt, welche vor mehreren Jahren erfolgt ist. Mein Mann ist Beamter und hatte mir 50% seines Grundgehaltes zugemessen. Allerdings besteht der Grossteil seines Gehaltes aus seinem Nebeneinkommen aus gutachterlicher Tätigkeit. Er verweigerte mir einen Anteil daran (oder stellte nur einen sehr geringen Anteil in Aussicht). Er sagte, dass wenn ich einen Anspruch auf dieses Nebeneinkommen stellte, würde er die Scheidung einreichen. Ausserdem steht in dem Trennungsvertrag, dass ein sehr geringer Anteil an dem Nebeneinkommen nur bis zur Pensionierung gezahlt wir, obwohl mein Mann die gutachterliche Tätigkeit auch nach der Pensionierung fortsetzen wird und dies der Grossteil seines Einkommens nach der Pensionierung sein wird. Ich habe den Trennungsvertrag unter hohem Druck von Seiten meines Mannes unterschrieben in der Hoffnung auf Besserung der Beziehung und um de Scheidung zu vermeiden. Allerdings stellte es sich heraus, dass mein Mann eine Beziehung mit einer anderen Frau zu diesem Zeitpunkt und bis heute verheimlichte, mit der er jetzt zusammenlebt. Folgende Fragen: 1. Hätte ich einen Anspruch auf dieses Nebeneinkommen gehabt (und auf welchen Anteil)? 2. Hätte ich normalerweise auch Anspruch darauf nach der Pensionierung? 3. Da der Trennungsvertrag unter falschen Tatsachen und grossem Druck entstanden ist, kann ich diesen jetzt anfechten? 4. Falls ich jetzt die Scheidung einreichen würde, hätte ich dann Anspruch auf einen Teil des Nebeneinkommens, oder verhindert der unterschriebene Trennungsvertrag, dass ich irgendwelche Ansprüche auf das Nebeneinkommen stellen kann, auf welche ich in diesem Vertrag verzichtet hatte? |
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