wenn die 100.000 Grenze kommt ...

  • es wird zugleich über die Vergangenheit ein Urteil verfasst und zugleich der zukünftige Unterhalt festgelegt, die zukünftige mtl. Unterhaltszahlung ist immer eine Prognose auf die Zukunft, beruht auf der Vergangenheit

    dies ist die Leistungsklage eines Sozialamts

    wenn der Unterhaltspflichtige bereits zuviel gezahlt hat, dann kann der Unterhaltspflichtige dies mit einer Widerklage kontern, quasi eine Aufrechnung der Vergangenheit

  • all diese Aspekte gelten auch ohne die zukünftige Grenze, ist ganz normales Unterhaltsrecht

    wir sollten es dabei belassen, eins wird klar, die Grenze wird jedenfalls die Gerichte beschäftigen

    für diejenigen die bereits vom Gericht zum Unterhalt verurteilt wurden, und ab 2020 unter der Grenze liegen wird eine Abänderungsklage notwendig

  • Streitereien um die Auskunftspflicht hat es schon immer gegeben,

    davon zeugen etliche Beiträge hier im Forum,

    davon zeugen etliche Verfahren vor den Sozialgerichten,


    das hatte mit der Grenze nichts zu tun


    die Grenze, und die damit verbundenen Fragestellungen sind eine neue Dimension, wie hier bereits aufgezeigt


    die Grundfrage, wie wird die Grenze berechnet, ist aus meiner Sicht im Großen und Ganzen bereits in der Vergangenheit von den Gerichten geklärt worden, das dürfte zukünftig nicht das große Thema sein

  • wir sollten es dabei belassen, eins wird klar, die Grenze wird jedenfalls die Gerichte beschäftigen

    für diejenigen die bereits vom Gericht zum Unterhalt verurteilt wurden, und ab 2020 unter der Grenze liegen wird eine Abänderungsklage notwendig

    Das müsste dann aber umgekehrt auch zum eigenen Vorteil ausgelegt werden können, sprich wenn man vorher unter 100.000€ lag und später bei bis zu 110.000 €, man trotzdem nicht zahlen müsste, richtig?