Betreuungsunterhalt für uneheliche Kindesmutter schon immer getrennt lebend

  • Hallo Zusammen,


    ich weiß gar nicht, so ich anfangen soll, damit es nachvollziehbar wird...


    Ich muss weit zurückgehen, um die Zusammenhänge deutlich machen zu können und hoffe, dass es niemandem zu langweilig wird.


    Vor etwa 5 Jahren lernte ich die KM (Kindesmutter) kennen. Ich lebe seit über 10 Jahren vor den Toren der Stadt auf meinem eigenen Grundstück. Dieses saniere ich nach und nach. Ziel war ein familienfreundliches Grundstück mit der Möglichkeit auch den Hobbys (Oldtimer, Natur, Sport etc.) nachgehen zu können.


    Sie wohnt schon ihr ganzes Leben in ein und demselben 10-geschossigem Plattenbau und engagierte sich bis zur Geburt unseres Sohnes auch bei der Sanierung meines Grundstückes. Brachte eigene Ideen mit ein und gestaltete es in Details, wie Frauen es so für gewöhnlich (Dekoration) machen. Soweit schien alles perfekt.


    Dann kam unser Sohn zur Welt und anfangs brach für sie eine Welt zusammen, weil es kein Mädchen war. Mit der Geburt lies ihr Interesse an der Sanierung etwas nach, weil sie mit unserem Sohn sehr beschäftigt war. Also machte ich allein weiter und setzte nur noch unsere Ideen um. Nach und nach flossen ca. 70.000,- € in die Sanierung, die ich selbst erwirtschaftete. Sie ging seit der Schwangerschaft nicht mehr arbeiten.


    Leider wollte sie auch plötzlich nicht mehr zu mir ziehen, weshalb sie in der kleinen Plattenwohnung blieb. Das dadurch kein übliches Familienleben stattfinden konnte interessierte sie nicht. Sie verlangte sogar, dass ich einfach weniger arbeiten solle um dann nach der Arbeit lieber zu ihr (über 1 Stunde Fahrzeit) zu kommen. Mein Arbeitsweg beträgt ca. 25 Minuten, was automatisch zu mehr Familienzeit führen würde.


    In der Hoffnung, dass sich ihre Einstellung ändert, baute ich keinen Druck auf und hoffte einfach, dass sie irgendwann die Vorteile für die Kinder des Lebens vor den Toren der Stadt erkennt. So kam es auch, dass sie unserer Tochter das Leben schenkte.


    Seit der Geburt unserer Tochter war sie wie ausgewechselt. Es gab keine Küsse mehr, keinen partnerschaftlichen und schon gar keinen intimen Umgang mehr. Ich durfte auch nicht mehr unter der Woche kommen, weil ich morgens um 6 Uhr alle in der kleinen Wohnung wecke, weil ich ja arbeiten gehe. ca. 6 Monate später durfte ich auch am Wochenende nicht mehr über Nacht bleiben. Ich durfte dafür sonntags um 8 Uhr mit frischen Brötchen zum Frühstück erscheinen um zuerst den Müll der Woche zu beseitigen. Dann durfte ich bis die Kinder ins Bett gebracht waren bleiben, damit sie sich ihrem wöchentlichen Frauenwohlfühlbad hingeben konnte, bleiben.


    Diesen Zustand inkl. dem auf Familienfeiern, Geburtstagen und Weihnachten "heile Familie spielen" hielt ich bis zum ersten Geburtstag unserer Tochter aus.


    Zuvor versuchte ich ständig, bezüglich der unbefriedigenden Familiensituation, mit ihr ein Gespräch zu führen, was mir nicht gelang, weil sie mich einfach ignorierte und weiter machte wie bisher. Ja ich durfte dann sonntags sogar mein eigenes Essen mitbringen, weil sie mich nicht durchfüttern müsse! Den Familienurlaub durfte ich selbstverständlich voll bezahlen...


    Ich sah keine andere Lösung mehr, als mich von ihr zu trennen und für meine Kinder eine Umgangslösung vorzuschlagen.


    Ganz großer FEHLER!!!


    Sofort erhielt ich Hausverbot! Sie gestattete, dass ich unsere Kinder für ein paar Stunden sonntags ausschließlich in ihrer Begleitung und nur an öffentlichen Ort sehen durfte.

    Bei diesen Umgängen und dazwischen per Whatsapp versuchte sie sich wieder an mich ranzuschmeißen. In einer Art und Weise, wie ich sie nur 5 Jahre zuvor kannte. Wie frisch Verliebte sah sie uns plötzlich. Das war mir zu abgefahren und es dauerte einige Wochen, bis sie begriff, dass ich mich nicht mehr einlullen lasse.


    Dann bekam ich ihren ganzen Hass zu spüren. Kinder treffen? Geht grad nicht: krank, Urlaub etc...


    Parallel machten wir sogar eine Familientherapie, wo erreicht wurde, dass ich die Kinder "allein" betreuen durfte. Das geschah in der Gestalt, dass sie mir den Kinderwagen zuschob und lauthals sagte: "Ab sofort bist du zuständig!" Dann zog ich los und sie in ca. 5 m Abstand hinter uns filmend und fotografierend!

    Selbstverständlich auch immer nur an öffentlichen Orten. Zum Papa? Keinesfalls, da ist es viel zu gefährlich...

    Ich durfte in dieser Art und Weise die Kinder nach ihren Vorgaben von 10 bis 15 Uhr treffen. Sehr viel Zeit, wenn man bedenkt, dass da Mittagessen und Mittagsschlaf sein soll...

    Der Große ging ab und zu auch zu ihr, weil sie physisch zugegen war, aber sie wies ihn forsch mit den Worten: "Der Papa ist für euch zuständig!" zurück. Er weinte und ich versuchte dem 3,5 jährigen zu erklären, was los ist.


    Da ihrerseits die Familienberatung dann abgebrochen wurde und auch das Jugendamt nicht helfen konnte, war ich zum Wohle der Kinder gezwungen beim AG einen Antrag auf Regelung des Umganges zu stellen.


    Der vom AG eingesetzte Beistand für die Kinder erreichte, dass ich die Kinder von 10 bis 15 Uhr alleine bei mir betreuen durfte. die 5 Stunden teilten sich in 1 Stunde Fahrt, 1 Mittagessen und 1 Mittagsschlaf auf... die restliche Zeit genossen wir Drei...


    Mit Hilfe des Jugendamtes bekam ich die Kinder dann von 8:30 bis 16:30.


    Das AG sah keinen Anlass dafür, dass die Kinder nicht völlig normalen Umgang mit mir haben dürften und der Umgang findet jetzt mit Übernachtung und nach und nach mehr Zeit statt.


    Ich zahle für die Kids fast 650,- Unterhalt und nun soll ich für die KM zusätzlich 880,- zahlen. Sie kommt dann also auf über 1.900,- €/monatlich. Mir blieben 1.200,-.


    Nun meine Frage. Ist das fair, dass ich 50 Stunden/Woche arbeiten gehe, damit sie sich einen schönen Lenz machen kann. Sorry, dass ich das jetzt so überspitzt darstelle, aber ich fühle mich von Anfang an von der KM verar...! Gleichzeitig wirft sie mir sogar noch vor, ich würde mich nicht um die Kinder kümmern wollen...


    Ich fühle mich unserem Rechtssystem hilflos ausgeliefert, weil mich die RA-Kosten auch langsam belasten. Ich darf meinen RA (bisher knapp 2.000,-) selbst bezahlen, sie bekommt alles vom Staat finanziert!


    Ich wurde ja von ihr zur Klage gezwungen und darf auch noch die Kosten (meinen RA und 50% der Gerichtskosten) tragen, obwohl ich für unsere Kinder von Anfang an im Recht war!


    Soviel zum Thema: "ALLES zu Wohle der Kinder!!!!" von dem Geld hätte ich den Kindern viel mehr bieten können, aber die KM verbrennt es einfach....


    Ich wäre dankbar, wenn mir jemand verraten könnte, ob es wirklich so ist, dass ich der KM auch noch mehr Geld hinterherwerfen muss, obwohl sie mich von Anfang an hintergangen hat?


    Schöne sonntägliche Grüße
    Tom

  • Hallo Tom,


    Wer hat denn die Berechnungen des Unterhaltes vorgenommen?


    Wurde dein Einkommen bereinigt?


    edy

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