Wechselmodell mit Säugling?

  • Hallo Lillikarina,


    vielleicht können wir doch auch von deine Erfahrungen profitieren?


    edy

    Eine freundliche Begrüßung bei jedem Beitrag, ist eine Werschätzung gegenüber den Antwortgebern
    z.B. "Hallo"
    Das ist ein Laienforum, die Antworten sind nicht rechtsverbindlich.

  • Ich habe Dir eine private Nachricht geschickt. Ich habe viele Jahre vom Familienrecht betroffene Mütter in einer ehrenamtlichen Hotline beraten (nicht rechtlich). Ich kann Dir von meinen Erfahrungen berichten und vielleicht den ein oder anderen Hinweis geben.

    Hi, ich weiß nicht wie man hier eine private Nachricht verschickt. Hier ist leider was verwechselt worden sie haben mir fälschlicherweise diese Nachricht geschickt , ich bin aber nicht die Fragestellerin, das ist - Luisa_2.0 -

  • Galt das an mich? Was wurde denn hier gelöscht?

    Ich habe die Nachricht per Mail erhalten habe meine Pn's abgestellt. Ich dachte ich geb halt kurz Bescheid.


    Grundsätzlich zum Thema timekeeper


    Ich denke jeder schreibt hier aus seiner eigenen Erfahrung heraus. Ich spreche mich nicht grundsätzlich gegen das gemeinsame Sorgerecht aus aber die wenigsten bekommen "getrennt" gemeinsam noch irgndwas was auf die Reihe. Daher ist es für mich schon eine Ironie es so zu nennen, denn selbst wenn Eltern bewusst hochstrittig miteinder umgehen sei das kein Grund ein Sorgerecht abzugeben, aber in Folge können solche Menschen doch auch keine Einigung finden....

    Auch in diesem Fall hier haben die Eltern komplett konträre Vorstellungen. Es sind ja keine minimalen Abweichungen. Zumal die Eltern nicht verheiratet waren und eben nicht mal je zusammenlebten kann man hier doch schon eher abraten. Sollte es der Vater doch beantragen wird er sich immerhin etwas besseres einfallen lassen müssen "als damit ich dir dein Kind wegnehme"... Stand hier doch im ersten Posting...

    Sie meinten selbst überspitzt sei das Sorgerecht ein paar gemeinsame Unterschriften. Wenn die Kommunikation aber derart im Eimer ist ist selbst das ein mühsamer Akt, meinen sie der Umgangselternteil macht sich Gedanken welche Kita oder Schule oder eine Erziehungssberatung und fährt dafür mal eben her?

    Tut mir leid aber ein Kind ist eben eine Bindung fürs Leben, auch nicht getrennte Paare führen normalerweise keine Fernbeziehungen mit Kind.

    Jeder Berufspendler / Soldat kehrt auch mal heim, und diese Berufssparte ist denk ich eine Ausnahme die meisten wollen einfach ein neues Leben beginnen weit weg von den ex Partnern.

    Kindsverwehrung, wenn der Elternteil mit Kind umzieht, zu Intensität der Beziehung sei kein Mengenproblem wenn der andere umzieht liegt hier gleich gewogen.


    Kleine Kinder leiden sehr unter zu großen Zeitspannen, sie werden es irgendwann hinnehmen aber es prägt sie trotzdem.

    Daher wäre mein Vorschlag, dass beide sich jeweils die Unterschrift holen müssen bei gemeinsamen Sorgerecht , nicht nur für den Elternteil bei dem das Kind lebt. Alles andere ist eine Farce.

  • Ich will mich hier aber auch gar nicht streiten. Jeder sieht es eben anders und muss schlussendlich für seine eigene Situation das richtige machen.


    Was meine Erfahrungen zum Wechselmodell sind, ist zb. Die genommene Elternzeit von beiden ausschlaggebend ist. Aber bei getrennt von anfang an kenne ich mich nicht aus aber es gibt sehr wohl auch Verfahrensbeistände schon für Babys


    Alles Gute euch allen,

    Grüße Ellen

  • Hi Ellen,


    ja, edy hat hier meinen Beitrag gelöscht, in dem ich dir erklärte, wie man hier Emails an andere schreiben kann. Ich habe dir auch eine geschrieben, keine Ahnung, ob die angekommen ist? Wenn du PNs hier abgestellt hast, womöglich nicht.

  • Hallo @all,


    uff, da hatte ich einiges nachzuholen. Derzeit habe ich unendlich viel Ärger mit dem Vater des ersten Kindes und muss leider einen weiteren Beitrag eröffnen. Fahr habe ich leider nicht die Zeit gefunden.

    Die derzeitige Lage ist so, dass der Vater und ich keinen Kontakt pflegen. Er hat mich leider einmal zu viel enttäuscht (bzw was für mich viel schlimmer ist: meinen Sohn enttäuscht, auch wenn er juristisch gewiss keine Pflicht dem Jungen gegenüber hat, weiß er, dass mein Sohn ihn vergöttert und allein aus moralisch-menschlicher Sicht war es ein Schlag ins Gesicht, dass er ihn enttäuscht). Seitdem habe ich kein Interesse mehr an weiterem Kontakt. Ich habe auch beschlossen, ihn von der Geburt auszuschließen (soweit ich weiß darf ich das). Und ihn dann einfach darüber zu informieren. Ich plane alles möglich zu machen, dass das Kind und der Vater Kontakt haben können, da ich allerdings kein Freund von spontanitäten bin, wird er sich auf eine feste Regelung einigen müssen und zwar einzig und allein im Sinne des Kindes, d.h. So oft wie nur möglich. Da ich ihn aber nicht mehr sehen muss / möchte, geschweige denn groß mit ihm sprechen will darf er sein Kind abholen und für eine gewisse Zeit spazieren gehen. Ich werde für diese Zeit Milch abpumpen.


    Sollte das Interesse bestehen, der Kontakt gut sein, er sich zumindest minimal Mühe geben, dann bin ich bereit, das wechselmodell zu geeigneter Zeit adäquat vorzubereiten. Jedenfalls hoffe ich, dass irgendwann ein *peng* kommt und er einsieht, dass auch er sich Mühe geben muss. Das Sorgerecht werde ich nicht anbieten. Ich kann nichts dagegen machen aber werde es ihm nicht auf dem silberteller präsentieren. Übrigens habe ich von vielen Müttern gehört, dass sie Angst vor dem gemeinsamen Sorgerecht haben, weil (und da gleichen sich die Ängste) der andere Elternteil dann ja Urlaube und Umzüge verbieten kann.



    liebe Grüße