Achja, wenn es so wäre...
Klar hast Du im Prinzip Recht, dass es für den Vater nichts ändert. Aber dann kommen von den Kindern Nachfragen nach Sonderbedarf (neuer Laptop, neue Skiausrüstung, neue Brille, Nachhilfe usw.) und jedes Mal hat die Mutter natürlich kein Geld (Eigenheim und so) und dann zahlt der Vater halt doch wieder, zumindest war es in der Vergangenheit so. Die Mutter kassiert also einen großen Teil der 1386 Euro und wenn das Kind irgendetwas außer der Reihe braucht, muss es den Vater fragen, weil die Mutter ja das Geld des Kindes einkassiert hat, das Kind sich deshalb die Dinge nicht selbst kaufen kann und die Mutter die Kohle nicht rausrückt.
Abgesehen davon ist es total unlogisch, dass der Bedarf mit 18 nochmal steigt. Mit 18 fällt ja gesetzlich die Betreuung durch den Elternteil weg, bei dem das Kind lebt, deshalb wird die Mutter dann ja auch unterhaltspflichtig. Aber eigentlich müsste der Unterhalt ja insgesamt weniger werden, eben weil die "Kosten" für die Betreuung des Kindes wegfallen. Und eine 18jährige Schülerin verursacht ja auch keine höheren Kosten als eine 17jährige. (Und 1386 Euro... Dafür muss sie aber viel essen und viel Strom verbrauchen...)