Hallo Zusammen,
folgendes Thema: Kindsmutter und Kindsvater seit Babyalter des Kindes getrennt, nicht verheiratet gewesen. Das Kind ist nun 10 Jahre alt und lebt schon immer bei der Kindsmutter. Umgangszeiten wurden zu Beginn vom Gericht festgelegt - im beidseitigem Einvernehmen zwischen KM und KV wurden Umgangszeiten jedoch angepasst, abweichend von den vom Gericht festgelegten Umgangszeiten (Kind wird/wurde ja auch älter). Kommunikation gestaltet sich absolut schwierig mit dem KV - es ist keine Unterstellung sondern ein Fakt, dass der KV der KM ständig "eins Reinwürgen" möchte. Jetzt ist es aber passiert, dass das Kind vom KV beeinflusst und auch in den Konflikt zwischen KM und KV reingezogen wird. Das hat damit angefangen, dass der KV dem Kind gegenüber absolut herablassend über die KM gesprochen hat. Schlimme und böse Unterstellungen folgten und das Kind ist sichtlich verunsichert und verängstigt.
Strategisch stellt sich die Frage, wie man einen Loyalitätskonflikt als KM unterbindet und nicht zulässt. Spricht man es an, wird der KV das auf dem Rücken des Kindes austragen (höchstwahrscheinlich): "Wieso hast du der Mama davon erzählt, das darfst du nicht machen", "ich bin sauer auf dich, dass du das erzählt hast" usw..
Lange Rede kurzer Sinn, die KM ist derzeit in diesem Konflikt gefangen und weiß nicht, wie sie ihn löst. Egal welchen Versuch man unternimmt (Jugendamt oder sogar Gericht), der KV wird das Kind zu 100 % involvieren - davor hat die KM natürlich Angst. Das Kind muss alternativlos da rausgehalten werden.
Habt ihr vielleicht Lösungsansätze? Auf die Erziehungseignung des Vaters brauchen wir nicht eingehen, die ist so gut wie nicht gegeben...
Vielen Dank vorab!