Hallo,
ich versuche gerade den Zugewinn für eine bevorstehende Scheidung grob abzuschätzen.
Situation vor der Ehe:
Person 1 bringt ein Eigenheim in die Ehe mit ein. Wert abzüglich der Verbindlichkeiten 500.000€
Person 2 hat kein nennenswertes Vermögen.
Das Eigenheim wurde während der Ehe von beiden Personen "verzockt", sodass kein Wert davon übrig ist. Verzockt bedeutet eine schief gelaufenes Investment an der beide Personen beteiligt waren.
Situation bei Scheidung:
Person 1 hat 100.000€ auf dem Konto.
Person 2 hat 10.00€ auf dem Konto.
(Der Einfachheit halber lasse ich alle anderen anderen Vermögenswerte außen vor).
Meine Berechnung wäre wie folgt:
Zugewinn Person 1: -400.000€
Zugewinn Person 2: 10.000€
Da ein negativer Zugewinn auf 0 gesetzt wird, hat Person 2 ein plus von 10.000€ gegenüber Person 1, welches sie zur Hälfte an Person 1 (also 5000€) zahlen muss,
Also konkret: Führt in diesem Fall der Verlust des Eigenheims tatsächlich dazu, dass Person 1 zu den 100.000€ noch einen Ausgleich von Person 2 bekommt?
Danke und schöne Grüße
Markus