Beiträge von ChrisWii

    Hallo liebe Community,


    ich derzeit echt verzweifelt. Meine Frau und ich leben seit Dezember 2023 getrennt und unser Kind (10) (leichte Form von Autismus) lebt derzeit im Wechselmodell bei uns. Jetzt möchte meine Ex, dass unser Sohn bei ihr lebt da es, ihrer Aussage nach, ihm dort besser geht und er ungern zu mir will. Das kann ich so erstmal nicht bestätigen. Ich weiß aber auch, dass auf ihn stark eingewirkt wird, sei es mit den Katzen die sie hat, da diese ihn so sehr vermissen oder auch seine Oma die mich schlecht redet. Ich bin stark am überlegen, ob ich nun nachgebe um den Kind seinen Frieden zu geben. Das permanente instrumentalisieren tut ihm auch nicht gut. Andererseits weiß ich auch, dass es ihr um das Geld geht, sie hat mir gestern ein Angebot unterbreitet, dass sie den Unterhalt gem. Düsseldorfer Tabelle beansprucht und insgesamt 4.000 € an Trennungsunterhalt fordert. Dann würde sie sich auch einvernehmlich scheiden lassen. Ich habe jetzt die Befürchtung, dass Sie das Kind nur haben will um einen Hebel zu haben für evtl. weitere Unterhaltsforderungen. Ich bin grad echt verzweifelt wie ich mich rechtlich absichern kann um nicht von ihr ausgenommen zu werden und vor allem, was ist das Beste für mein Kind. Ich hab ihn auch schon gefragt was er möchte, er will natürlich zu den Katzen.

    Wie bewertet ihr die Situation oder habt ihr ähnliches durchgemacht? Ich bin für jeden Rat dankbar.

    Guten Morgen liebe Community.


    Ich habe eine Frage zum Thema Trennungsunterhalt.


    Meine Exfrau und ich leben seid Dezember 2023 getrennt. Unser gemeinsames Kind (10) lebt seid Januar 2024 im Wechselmodell, was auch sehr gut läuft und ihm auch gefällt.


    Anfang Februar 2024 kam das Schreiben ihres Anwalts u.a. die Aufforderung zur Berechnung des Trennungsunterhalt.


    Ich habe alle Unterlagen bei meinem Anwalt eingereicht, bisher kam aber keine Zahlungsaufforderung, außer die Info das meine Ex nicht mehr durch ihren Anwalt vertreten wird.


    Vor zwei Tagen kam Sie an und meinte, dass es meinen Sohn nicht mehr bei mir gefällt, weil er die Katzen bei ihr vermisst. Sie will das Residenzmodell und das Kind zurück. Gleichzeitig will sie auch Unterhalt.


    Das war die Kurzfassung. Ich befürchte Sie will ins Residenzmodell wechsel um einfach mehr Unterhalt zu bekommen und triggert unseren Sohn mit den Katzen.


    Meine Frage, hat das Wechselmodell negative Auswirkungen auf die Höhe des Trennungsunterhalt?


    Da Sie auch nur 2 Tage die Woche arbeitet, könnte Sie in den kinderfreien Wochen zu mehr Arbeit verpflichtet werden oder erst nach dem Trennungsjahr?


    Vielen Dank schonmal.

    Hallo liebe Community,


    ich stehe derzeit vor einer Herausforderung. Meine Frau und ich leben getrennt. Sie lebt mit ihrem neuen Partner zusammen und ich in der alten Wohnung. Im Januar hat das FamGer entschieden, dass wir mit unserem Sohn das Wechselmodell durchführen, da sie mir unseren Sohn 6 Wochen vorenthielt. Nun ist es so, dass mein Sohn super gerne bei mir ist, da ich viele Bekannte mit Kindern in seinem alter kenne und auch viel mit ihm unternehme. Ich war auch schon in den letzten zwei Jahren die Hauptbezugsperson für ihn. Es ist immer ein Krampf wenn er zu seiner Mutter muss. Er akzeptiert sie und ihren neuen Partner sowie die neue Wohnung nicht. Er weigert sich bei ihr aus dem Schulbus auszusteigen und bei der letzten Übergabe teilte er mir unter Tränen mit, dass seine Mutter ihn ignoriert, ihr neuer Partner ist ihr wichtiger und sie daddelt nur am PC. Sein Zimmer ist fast leer und ungemütlich.


    Wenn er bei mir ist sprechen wir niemals über die Trennung. Dazu muss ich sagen, dass mein Sohn 10 Jahre ist und unter frühkindlichen Autismus leidet.


    Mein Anwalt rief mich heute an um zu erfragen wie das Wechselmodell angelaufen ist und ich berichtete ihm von den Problemen. Er meinte ich sollte das nicht auf die leichte Schulter nehmen und mir überlegen ob der Lebensmittelpunkt nicht besser bei mir gewählt werden soll. Das hat mich wieder sehr nachdenklich gemacht. Natürlich würde das Einschnitte für mich bedeuten, die ich für meinen Sohn aber bereit bin auf mich zu nehmen.


    Ich steh grade emotional wie ein Ochse vor dem Berg und weiß nicht was ich tun soll. Natürlich hätte ich ihn gerne komplett bei mir, dass würde aber wieder einen Rosenkrieg entfachen und was würde passieren, wenn ich eine neue Partnerin hätte, dann kann es auch sein dass es ihm nicht mehr bei mir gefällt und der ganze Stress für uns zwei wäre umsonst gewesen. :(


    Habt ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht und könnt mir evtl. einen guten Rat geben?


    LG Christian

    Gestern Abend schrieb mich meine Frau an und forderte mich auf den den Schwerbehindertenausweis meines Sohns herauszugeben, da sie ihn heute benötigt um mit dem Bus zu fahren. Ich hab natürlich ein komisches Gefühl bei der Sache, da erstens kaum Busse am Sonntag fahren und ich gelesen habe, dass der Ausweis u.a. ein Dokument ist, der zur Forderung von nachehelichen Unterhalt benötigt wird. Ich bin am Überlegen, ob ich den erstmal bis zur Gerichtsverhandlung behalte. Solche Dinge fordert sie immer ein, wenn natürlich Wochenende oder Feiertag ist und mein Anwalt nicht zur Verfügung steht.

    Wie bewertet ihr das, würdet ihr den Ausweis auch lieber einbehalten oder kann das ansonsten zu einer Strafe für mich führen?


    Vielen Dank und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

    Dank dir Tabula rasa, das hab ich auch nicht gemacht. Zum Glück hab ich heute, per Zufall, auch meinen Anwalt in der Sache erreicht, der mir das auch geraten hat, nicht zu unterschreiben. Vor allem weil sie an die Einwilligung auch die Umgangsregelung koppelt. Keine Einwilligung, keine Umgangsregelung.

    Ich hoffe das Theater ist bald mal rum. Es kostet einfach Kraft.

    Mein Kind ist mit meiner Frau, wie o.g., ausgezogen. Nun will sie sich ummelden mit dem Kleinen und hat mir ein blanko Formular für die Zustimmung meinerseits gesendet. Da ich einen Antrag auf Sorgerecht beim zuständigen Familiengericht gestellt habe, sollte ich dem dennoch zustimmen, da es eine Meldeverpflichtung gibt und ich dieser auch nicht im Wege stehen will oder kann mir das beim Verfahren negativ ausgelegt werden?


    Danke schonmal für die Antworten.

    Sie bliebt dann an dem Freitag direkt über Nacht weg und versuchte sie auch zu erreichen, nicht das etwas passiert ist. Morgens um 5.45 Uhr meldete sie sich dann über WhatsApp, sie habe zu viel getrunken und musste bei ihrer Freundin bleiben. Sie kam dann am 25.11.2023 um 19.00 Uhr heim. Ich sagte nur zu ihr, es wäre schön gewesen kurz bescheid zu geben, damit jeder weiß was los ist. Das sah sie auch ein.


    Dann auf den drauffolgenden Dienstag fuhr sie wieder zur Arbeit und meinte nur, es kann sein, dass ich heute etwas länger arbeiten muss. Mir kam das schon seltsam vor. Am Vormittag schrieben wir wie gewohnt per WhatsApp und ab Mittag Funkstille. Ich wusste nicht was auf einmal los war, ok vielleicht viel zu tun als MFA in einer Praxis. Um 17.00 Uhr rief ich dann in der Praxis an, da ich mir doch langsam Sorgen machte. Ihr Kollege teilte mir dann mit, dass meine Frau schon mittags Feierabend gemacht habe. Um 18.00 Uhr meldete sich dann meine Frau und teilte mir mit, dass sie jetzt von der Arbeit losfährt. Ich teilte ihr mit, dass ich bereit mit ihrem Kollegen gesprochen habe und mir alles bekannt ist.


    Sie kam dann nach Hause, nachdem ich Rafael schon ins Bett gebracht hatte. Ich fragte sie was denn los ist und sie meinte, sie habe einen neuen kennengelernt, mir ist fast wieder alles aus dem Gesicht gefallen und ich musste erstmal die Wohnung verlassen. Nach einer halben Stunde, ging ich zurück und sie saß vor dem Fernseher. Ich fragte sie warum nun das Ganze und sie ist der Meinung, dass wir zu wenig Pärchen Momente habe und sie fühlt sich bei dem Anderen so wohl und unbeschwert. Ich konnte das für mich nicht nachvollziehen, da wir eigentlich alles hatten was sie zuvor mal bemängelt hatte. Wir hatten regelmäßig Sex, haben Dinge unternommen als Familie. Wenn ich mit ihre mal was alleine unternehmen wollte, dann wollte sie meistens nicht Rafael zu Oma / Opa geben oder es war grade so gemütlich zu Hause. Dieses warf sie mir nun vor, dass ich mich nicht ausreichend bemühe.


    Was ich dann später herausfand, war das sie mit ihrem neuen schon eine neue Wohnung angemietet hat, worauf sie dann anfing mich unter Druck setzen zu wollen, dass ich einen Aufhebungsvertrag unterschreiben soll, damit sie als Mitmieter entlassen wird. Ich weigerte mich natürlich, da ich wusste wie es 2021 gelaufen ist. Ich hatte die ganze Arbeit und sie half überhaupt nicht mit.


    Am 19.12.2023 ist die ganze Situation dann eskaliert. Sie kam von der Arbeit, sah Rafael und mich und meinte dann zu mir, "Kannst du nicht verschwinden, ich will dein Gesicht nicht sehen, ich will mich jetzt entspannen." Nach 5 Minuten bin ich dann tatsächlich gefahren, da ich für Rafael noch was für die Schule besorgen wollte. Als ich zurück in die Wohnung kam, war sie grade mit ihrem neuen Partner im Videochat. Ich packte den Einkauf aus und setzte mich danach aufs Sofa. Kurzerhand nahm sie ihr Handy und ging ins Schlafzimmer.


    Dann nach 15 Minuten kam sie wieder vor und bäumte sich vor mich auf und stellte ihre Hände in die Hüfte. Hast du die Vereinbarungen fertig gemacht? Ich: "Ja habe ich die sind auf dem PC."

    Da Rafael auch grade was am PC machte musste sie sich gedulden, worauf sie enorm wütend wurde. Ich will das Schreiben sehen, sofort sonst schreibst du das nochmal neu. Ich :" Ja wenn Rafael gleich fertig ist zeige ich es dir." Sie wurde so wütend, dass sie sich dann mit ihrem gesamten Körpergewicht auf meine Bassgitarre setzte die auf dem Sofa lag. Ich zog sie sofort hoch, damit diese nicht zu Schaden kommt. Sie riss sich los und torkelte 2 Meter (in SlowMotion) Richtung Kommode und lies sich dann in Zeitlupe dagegen fallen. Dann schrie sie: " Rafael, Rafael, der Papa hat mich geschlagen." Rafael wusste gar nicht was los war und fing an auf mich einzuprügeln. Ich verließ das Wohnzimmer und habe in der Not erstmal den Notruf verständigt, da ich Angst hatte mir würde nun häusliche Gewalt unterstellt werden.


    Meine Frau verließ mit Rafael sofort die Wohnung und ließ sich von ihrem Vater abholen.

    Ich bin danach noch auf die Polizeiwache gefahren und habe mit dem Beamten gesprochen, in der Zwischenzeit hatte meine Frau aber auch bereits Kontakt mit der Polizei und wie vermutet hatte sie dort häusliche Gewalt unterstellt. Letztendlich haben wir aber beide von einer Anzeige abstand genommen.


    Ich habe am Abend noch einen Antrag an das zuständige Familiengericht gestellt, da ich besorgt bin, dass meine Frau und ihre Mutter den Kleinen nun instrumentalisieren und gegen mich aufbringen wollen. Mit seinem Autismus ist Rafael leider auch sehr empfänglich dafür. Wie es kommen musste wurde mir auch über Weihnachten und Silvester der Umgang mit Rafael untersagt.


    Ich werde nächste Woche zum Familiengericht und zum Jugendamt fahren und die Sachverhalte vorbringen, da meine Frau dem Kind durch die ständigen Partner- und Wohnortwechsel keine Kontinuität und Struktur (irgendwann kommt auch der Alltag in der neuen Beziehung) bieten kann, weiterhin kann sie das Kind nicht ohne Fremdhilfe fördern, da sie nicht mobil ist und bereit die Logopädie im Ort abbrechen musste da es ihr zu anstrengend ist dort hinzugehen. Sie bekam Rafael auch nicht motiviert dort mit ihr hinzugehen.


    Ich seh auch das Kindeswohl als gefährdet an, da meine Frau nicht in der Lage ist einen Haushalt zu führen. Dreck und Schimmel sehe ich auf Dauer als sehr gesundheitsgefährdent an. Einmal warf sie vor Wut ein Messer hinter mir her und hat nur knapp Rafael verfehlt. Ihre Aussage war dann "Ich soll mich nicht so anstellen, ihre Oma hat auch immer Sachen ihrem Mann hinterhergeworfen. Das Temperament ich von ihr."


    Ich werde vorerst in der gemeinsamen Wohnung wohnen bleiben und hoffe zumindest, dass ich mindestens das Aufenthaltsbestimmungsrecht für das Kind bekomme und Rafael somit in seine gewohnte Umgebung in sein Kinderzimmer und seinen Park zurückkehren kann. Meine Arbeit lässt es zum Glück auch zu, da ich zu 100% HomeOffice machen kann und nur vormittags wirklich zeitlich gebunden bin.


    Habt ihr schon ähnliches durchgemacht oder habt ihr vielleicht noch den ein oder anderen Tipp für mich? Ich musste mir das jetzt einfach auch von der Seele schreiben.


    Ich wünsche euch allen ein schönes Weihnachtsfest.


    Liebe Grüße



    Chris

    Hallo liebe Community und frohe Weihnachten,


    leider hat es mich kurz vor Weihnachten auch mit der Trennung erwischt und jetzt untersagt meine ExFrau mir den Umgang mit meinem Kleinen über Weihnachten und Silvester.


    Im folgenden will ich euch einfach mal aufzeigen was bisher geschehen ist.


    Am 04.04.2014 ist unser gemeinsamer Sohn Rafael zur Welt gekommen, er war im Umgang nicht leicht, hat viel geschriehen, wollte nie im Kinderwagen liegen und konnte nur mit engen Körperkontakt einschlafen, meist wenn man ihn 1 bis 2 Stunden auf dem Arm auf und ab getragen hat. Im dritten Lebensjahr wurde durch den Kinderarzt die Meinung geäußert, dass Rafael evtl. Autismus hat, was durch das SPZ der Hessing Kling im darauf folgenden Jahr auch diagnostiziert wurde. Rafael ging somit in eine Schulvorbereitende Einrichtung und anschließend in die Vorschule und besucht jetzt eine Förderschule die zwischen der ersten und zweiten Klasse noch eine Zwischenklasse anbietet. Rafael wurde somit soviel Zeit zur Entwicklung gegeben, die er auch benötigt.


    Der frühkindliche Autismus macht sich besonders bemerkbar bei der geistigen und sprachlichen Entwicklung. Rafael besonders Probleme bei Veränderungen, d.h. wenn er in der gewohnten Umgebung ist fühlt er sich wohl, will man dann aber zum Einkaufen oder einen Ausflug unternehmen, muss man ihn tlw. schon Tage vorher darauf vorbereiten damit er überhaupt loskommt. Das Ankleiden funktioniert nur mit Hilfe, außer er hat eine innere Motivation dann schafft er es auch von alleine (bis auf die Socken). Er schläft auch noch mit 9 Jahren im Elternbett, da er es einfach nicht schafft alleine zu schlafen (schon mehrfach probiert). Rafael ist ein Kind das Struktur und Kontinuität benötigt und vor allem auch adäquate Förderung, wie Ergotherapie und Logopädie.


    Nun zum eigentlichen Problem:


    Meine Frau (36) und ich (44) sind seid 2015 verheiratet und haben beide das Sorgerecht für unseren gemeinsamen Sohn. Meine Frau hat ein sehr impulsives Wesen, was in Vergangenheit schon in Handgreiflichkeiten geendet hat. Sie ist schon drei Mal mit Rafael spontan aus der Wohnung ausgezogen, da es ihr zu ungemütlich wurde. Das erste Mal ging es darum, dass immer gestritten wurde. Sicher das kam auch mal vor, meistens lag es daran, dass sie sich zu Hause um nichts gekümmert hat. Ich bin damals 9 Stunden Vollzeit in die Arbeit gegangen und habe mich abends dann um den Haushalt und die Einkäufe gekümmert. Meine Frau blieb zu Hause und kümmerte sich um das Kind. Bevor Rafael in die SVE ging war das natürlich für beide ein Vollzeitjob. Dann kam Rafael in die SVE und meine Frau hatte nach vier Jahren montags bis freitags endlich mal wieder Zeit für sich (3 Stunden täglich). Sie sollte die Zeit natürlich auch dafür nutzen, mal wieder runterzufahren. Das hat auch gut vier Wochen funktioniert. Ich hab nebenbei den Haushalt gemacht so gut es eben ging und die Einkäufe erledigt. Nach vier Wochen beklagte sie sich dann, dass sie einfach keine Zeit für sich habe, die drei Stunden vergehen ja wie im Flug. Ich hatte da nur bedingt Verständnis für, da sie die drei Stunden täglich nur für sich hatte und die Wohnung jeden Tag aussah wie bei Hempels untern Sofa. Wollmäuse (eher Wollratten) lagen überall rum, ihre Wäsche viel aus dem Schrank weil sie ihn gar nicht mehr zubekam, Teller von ihrem Essen vom Vortag stapelten sich in der Küche. Als ich sie fragte, ob sie nicht zumindest morgens einmal mit dem Staubsauger durch Wohnung gehen kann und ihre Essenreste entsorgen kann, da die irgendwann mal anfangen zu schimmeln, meinte sie nur zu mir "Ich bin nicht deine Putzfrau, wenn du es sauber haben willst, dann such dir eine Putzfrau". Das hab ich dann auch getan nur leider war kein Anbieter gewillt bis zu uns heraus zu fahren. Diese Situation führte irgendwann zum Streit, da sich meine Frau einfach weigerte irgendetwas im Haushalt zu machen. Beleidigt nahm sie dann eines Tages den Kleinen und zog in die freie Wohnung bei ihrem Opa im Nachbarort und warf mir vor ich würde nur Streiten und sie niedermachen. Das sie jetzt auszieht ist alleine meine Schuld da ich so aggressiv zu ihr bin. Ich muss dazu sagen, es ist unmöglich mit meiner Frau ein vernünftiges Gespräch wie unter erwachsenen zu führen. Es ist immer der Andere schuld, dass wird auch so nach außen kommuniziert, oder wenn sie keine Antwort mehr weiß wird das Gespräch unmittelbar beendet oder sie block Gespräche direkt ab.


    Nach ca. 3 Wochen, nachdem wir über alles in Ruhe geredet haben, sind meine Frau und Rafael dann zu mir zurück gezogen. Rafael kam dann in die Vorschule und meine Frau hatte täglich für sich 5 Stunden vormittags zur Verfügung. Sie wollte wieder Arbeiten gehen, was sie dann auch tat. An ihren Arbeitstagen bin ich dann im HomeOffice geblieben, damit ich mich mittags um den Kleinen kümmern konnte. Dass lief bis Oktober 2020 auch alles sehr gut. Wir fuhren gemeinsam in den Urlaub, machten Ausflüge und hatten auch ein ausgewogenes Partnerleben, wenn Rafael mal bei Oma/ Opa waren.


    Anfang Oktober 2020 bemerkte ich, dass meine Frau enorm viel mit ihrem Handy am chatten war und ich bekam mit, dass sie nachts zu telefonieren aufstand. Als ich sie darauf ansprach meinte sie zu mir, dass ist der Bruder ihrer Arbeitskollegin, ihrer Kollegin geht es grade nicht so gut und wir besprechen da was. Warum man nachts um drei Uhr was besprechen muss, kam mir natürlich sehr seltsam vor. Am darauffolgenden Wochenende meinte sie dann zu mir, sie müsse an einer Weiterbildung auf der Arbeit teilnehmen, dass muss regelmäßig gemacht werden und sie bleibt dann gleich über Nacht in München. Diese Geschichte hatte sie auch ihren Eltern verkauft.


    Durch einen blöden Zufall, habe ich dann erfahren (Google sei dank), dass sie nicht auf der Arbeit war, sondern von München aus nach Hamburg weitergefahren ist. Ich fragte ihre Eltern ob die davon was wissen, die hatten scheinbar auch keine Ahnung. Meine Frau meldete sich erst wieder am Sonntag, dass sie jetzt von München heim fährt. Ich fragte sie dann, was sie in Hamburg getan hat. Sie konnte dann nicht mehr anders und musste es zugeben. Sie hat einen anderen kennengelernt und sie musste mal wieder das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit für sich erleben.

    Ich war natürlich am Boden zerstört. Diese Reisen führte sie dann noch insgesamt viermal über mindestens 4 Tage durch. Sie hatte auch keine Gewissensbisse dieses spontan zu tun, da sie wusste ich bin bei Rafael und wenn ich nicht auf ihn aufpassen kann, dann soll ich ihn zu Oma/ Opa geben.


    Im Januar 2021 musste sie dann unter starken Druck mit der Liebelei aufhören, da Rafael auf sie stinksauer war, weil sie so lange weg war und ihre Eltern haben ihr auch ins Gewissen geredet. Da sie mich natürlich nicht mehr sehen man, weil ich sie ja schließlich in die Arme eines Anderen gedrängt habe (warum auch immer), verließ sie Ende Januar 2021 die gemeinsame Wohnung und zog zu ihren Eltern in den Nachbarort (von jetzt auf gleich).


    Rafael durfte ich natürlich sehen, aber nur bei ihr und da meine Frau kein Auto fährt durfte ich auch die Fahrten zur Ergotherapie übernehmen, was ich natürlich gemacht habe, weil ich meinen Sohn liebe und ich soviel Zeit mit ihm verbringen wollte wie es nur geht. Eigentlich war das Thema Trennung für mich schon gelaufen und ich habe mich schon rechtlich beraten lassen, bis sie dann im März 2021 wieder ankam und mich bat es nochmal zu versuchen (der Schuldige für ihre Handlung war aber immer noch ich). Puh, darüber musste ich erstmal nachdenken, eigentlich wollte ich mit ihr abschließen, aber ich wollte auch meinen Sohn zurück haben. Ich schlug ihr vor, dass wir eine Gewöhnungszeit vereinbaren und dann sehen wie es läuft, da ich Rafael auch das ständige hin und her ersparen wollte.


    Es lief wieder alles wunderbar, so dass meine Frau und Rafael im Sommer 2022 zu mir zurückkamen. Wir fuhren in den gemeinsamen Urlaub, hatten ein ausgewogenes Sexualleben, worauf ich im November 2022 auch eine Vasektomie durchführte, weil der gemeinsame Kinderwunsch nicht mehr vorhanden war und vor allem da die Chance nochmal ein autistischen Kind zu bekommen sehr hoch ist.


    Dann ging es wieder los. Im Oktober 2023 fing sie wieder an viel zu chatten und trug ihr Handy immer am Körper. Ich fragte ist irgendwas, müssen wir über was sprechen? Sie verneinte es. Dann meinte sie am 24.11.2023 sie trifft sich nach der Arbeit mit ihrer Freundin, da sie sich lange nicht mehr gesehen haben. Ich fand das schön, da meine Frau montags, mittwochs und donnerstags nur zu Hause ist und ihre Sendungen guckt. Sie hat leider kein Hobby oder Bekanntschaften hier vor Ort.