Beiträge von Coldplay

    hallo piratin,


    die von dir genannten gründe gehören definitiv in jene kategorie, bei welcher man gute chancen hat, dem vater das umgangsrecht zu entziehen.
    im detail muss dann natürlich noch die intensität dieser gewaltsausbrüche und alkoholexzesse untersucht werden. eine "backpfeife" innerhalb von fünf jahren genügt da natürlich nicht.

    na, das ist ja ein toller verein...


    zuerst heiraten und kinder in die welt setzen. dann keinen kindesunterhalt zahlen und die kinder am besten noch verleugnen.
    im zweiten schritt aber dann wiederum so intelligent sein, und evtl. wieder heiraten und am besten wieder gemeinsame kinder planen. geschiedene sind es ja auf beiden seiten noch nicht genügend. :(


    ja, so stelle ich mir eine typische patchworkfamilie vor!
    überhall geht der staat in vorleistung, aber bei euch gibt es nie etwas zu holen. drum wird auch noch in diesem stil schön weitergemacht und die kinderlosen vollzeitarbeitnehmer dürfen jedesmal blechen, was ihr verbockt habt!!


    da kommt mir der kaffee hoch... :mad:

    kein nennenswertes einkommen = keine unterhaltsverpflichtung!


    der selbstbehalt liegt hier bei der arbeitenden bevölkerung bei ca. 900 euro / monat. bei nicht berufstätigen menschen sogar etwas darunter.


    eilig solltet ihr es nicht unbedingt haben. ihr seid beide jung und arbeitsfähig. bis einer von euch beiden unterhaltsbedürftig wird, müssten sich eure voraussetzungen arg ändern. zb. erwerbsminderung, älter werden, kinder vorhanden...etc.!


    ein wesentlicher unterschied könnte in ein paar jahren der zugewinn sein, wenn zb. nur einer von euch beiden einem akademischen beruf nachgeht, während der andere das studium längst geschmissen hat und weiter mit 400 euro aushilfslohn rumkrebst. (aber deine frage bezog sich ja ausschließlich auf den nachehelichen unterhalt.)

    guten abend,


    professionell rechtskundig bin ich leider nicht, aber ich möchte dir dennoch einen tipp geben:
    einen ersten überblick kannst du dir ganz leicht verschaffen, indem du oben auf UNTERHALT klickst, und dann diverse punkte im bereich EHEGATTENUNTERHALT. dort ist u.a. auch besonders für dich interessant, das thema AUSSCHLUSS UNTERHALTSANSPRUCH.


    weiterführende gedanken oder fragen falls dann noch welche offen sind, kannst du ja entsprechend hier stellen!

    @ cicero


    nur mal nebenbei:
    falls du zwischenzeitlich an anderer stelle erfährst, wie die exakte vorgehensweise in diesem fall sein sollte wäre es nett, du würdest uns dies im anschluss hier auf jeden fall noch mitteilen - damit wir alle dies in zukunft genauer sagen können. danke.

    Wenn das A-Paket rausgenommen wird,dann zählt es warscheinlich nicht mehr zu deinem Anfangsvermögen und dies könnte sich bei einer Scheidung negativ für dich auswirken.


    guten morgen edy,


    kannst du obige aussage bitte nochmal genauer erläutern? wenn das anfangsvermögen kleiner ist, kann ich nicht verstehen wie sich dies dann bei einer evtl. scheidung negativ auswirken kann. und noch weniger, wenn das komplette paket bei eheschließung und scheidung eh außen vor bleibt.


    aber machbar ist (fast) alles


    da muss man vorsichtig sein! vieles das einst im beiderseitigen einvernehmen vereinbart wurde (sogar mit anwaltlichem / notariellem beistand ) hielt vor dem scheidungsrichter später nicht mehr stand. und auch dies ist wieder unfair dem mann gegenüber. dann sollte nämlich die komplette ehe als nichtig erklärt werden, und sich nicht einfach nur ein paar punkte des ehevertrags herauspicken.

    Was soll das für einen Sinn haben?


    also logisch verstanden habe ich das ebenfalls nicht.


    @ Cicero


    Ich glaube, du solltest dazu einen Fachanwalt für Familienrecht befragen. Ich habe eine ähnliche frage noch nie zuvor gehört.


    könntest zb. für kleines geld bei "frag-einen-anwalt.de" diese frage posten. innerhalb von zwei stunden bekommst du bereits antwort eines qualifizierten anwalts.


    ( wenn die aktien zum scheidungszeitpunkt das dreifache wert sind, verstößt dein "modifizierter" ehevertrag plötzlich gegen die guten sitten, ein verlust hingegen nicht - da gehe ich jede wette ein! :D )

    @ ron und martin


    eure argumentation in ehren, aber ihr werdet euch noch wundern was frauen nicht alles so können und bei gericht durchgesetzt bekommen!


    niemand zahlt gerne trennungsunterhalt. am wenigsten diejenigen, die verlassen worden sind. aber seit geraumer zeit ist irrelevant wer die ehe beendete. es wird kein sündenbock mehr gesucht. trennungsunterhalt muss, und wird auch in diesem fall definitiv gezahlt werden müssen. und ob sie sich davon ein studium oder fünf paar schuhe gönnt, ist dabei völlig egal.


    die von martin genannten ausschlussgründe ziehen ebenfalls nicht.
    und ziffer 4:


    "der Berechtigte seine Bedürftigkeit mutwillig herbeigeführt hat"


    kommt hier in keinster weise zum tragen. bei einer psychischen krankheit wurde nichts mutwillig herbeigeführt. diesen wind nimmt euch bereits jeder anwalt im vorfeld schon aus den segeln!


    ich kann euch männer oftmals nicht verstehen. wenn ihr nicht mit all den konsequenzen klarkommt, die eine scheidung nunmal mit sich bringt, weshalb habt ihr nicht einfach die finger davon gelassen?


    den bekannten oma-spruch "wenn du eine frau hast, ist die mark nur noch 50 pfennige wert" hat jeder schon mal gehört und kommt nicht von ungefähr. kann also keiner sagen, er hätte nicht gewusst auf was er sich einlässt! ;)

    Hi,


    also wenn du eh noch mit der mutter des kindes zusammen bist, würde ich so verfahren wie von edy geschildert. diese seite oder das internet links machen, und spezifische fragen zb. hier nochmal explizit stellen.


    da es keine ex ist, welcher du geld in den rachen werfen musst würde ich nicht heute schon einen anwalt konsultieren, nur um einen überblick zu bekommen.


    unterhalt an unterhaltspflichtige personen kannst du als außergewöhnliche Belastung geltend machen. allerdings hat jeder steuerpflichtige ja auch eine zumutbare belastung. d.h, inwiefern sich der unterhalt am ende wirklich auswirkt, hängt von deinem "zu versteuernden einkommen", die exakte höhe des unterhalts, und natürlich auch davon ab, ob du weitere außergewöhnliche belastungen neben den unterhaltszahlungen geltend machen möchtest.

    Hallo fritz,


    ja, so einfach ist das leider nicht. der evtl. wertzuwachs des hauses seit beginn der ehe ist als zugewinn anzusehen. lustigerweise hast du defacto von einer wertsteigerung gar nichts, müsstest diese trotzdem mit deiner ex frau teilen und sogar ausbezahlen! da gab es schon die dollsten rechtsprechungen. männer, die eigens für diese auszahlung dann einen kredit für teures geld aufnehmen mussten, da sie ja gar nicht mehr geld als zuvor auf dem konto besaßen, usw.!


    der eigentliche mehrwert des hauses würde ja nur bei einem evtl. verkauf zum tragen kommen! tja, aber so ist das hier.

    @ gast


    wenn er neu verheiratet ist, wirkt sich dies doch sehr wohl auf den unterhalt aus, wenn er vorher unterhalt an die 16 jährige tochter strikt nach der düsseldorfer tabelle gezahlt hat!?


    ( und eine evtl. erwerbsunfähigkeit ist irrelevant, da sie gar nicht arbeiten gehen muss, sondern genausogut hausfrau sein kann. )

    naja, der wegfall einer weiteren person wirkt sich bedeutend besser aus, als die einstufung in die nächst höhere kategorie.
    soll heißen, unterm strich zahlt er künftig auf jeden fall um einiges weniger als zuvor. deine schadenfreude wird er also relativ gelassen nehmen...

    Du wurdest per Gesetz dazu verpflichtet, seit nunmehr 15 jahren unterhalt an deine frau zu zahlen? also falls sie nicht erwerbsunfähig ist, hattest du anscheinend einen schlechten anwalt...


    besser wäre natürlich außerdem gewesen, einen vernünftigen schnitt zu machen. aber das weisst du im nachhinein bestimmt alles selbst.


    wichtig wäre, ihr vielleicht künftig mal die zähne zu zeigen.

    hallo elina65,


    wieso fragst du dies nicht deinen anwalt?


    es ist wie mit so vielem im leben: fernbleiben ist bei trifftigen gründen möglich, aber nicht ratsam. zum einen stösst dies bei den richtern nicht wirklich auf gegenliebe - zum anderen kann dich dann dementsprechend "nur" dein anwalt vertreten. viele dinge die dein ex dann dort zum besten gibt, kann der anwalt nicht vernünftig dementieren. diverse sachverhalte, werden mitunter nicht zu deinen gunsten entschieden, etc.!


    ein fernbleiben benötigt einen guten grund und muss so schnell wie möglich mitgeteilt werden. ob eine entfernung von 300 km alleine als argument ausreicht, wage ich zu bezweifeln.
    in ausnahmefällen wurde einer partei auch die möglichkeit eingeräumt, an dessen wohnort separat vor einem anderen richter angehört zu werden.


    viele wege führen nach rom - und über etwaige möglichkeiten solltest du mit deinem anwalt sprechen! auch dafür ist er da. außerdem ist er der dumme, der später ohne dich da steht! :)

    Hallo,


    ich nehme mal an, dass das kind "ungeplant" war, wenn du nicht vorhast mit der mutter zusammen zu bleiben?!


    die tatsache, das ihr nicht verheiratet seid verkompliziert eure Situation nicht wesentlich, was den kindesunterhalt betrifft.


    du bist zum barunterhalt verpflichtet, da dein kind nicht bei dir wohnt. es existieren diverse alterstufen 0-5 jahre, 6-11 jahre und 12-17 jahre. als bemessungsgrundlage dient dein bereinigtes nettoeinkommen. ( siehe düsseldorfer tabelle ).


    auch zum unterhalt an die kindesmutter kannst du herangezogen werden. primär auf jeden fall so lange, bis das kind 3 jahre alt ist. ab diesem zeitpunkt wird je nach einzelfall für die nahe zukunft weiter entschieden ( was in der praxis sicherlich so aussieht, dass fast jede frau weiterhin recht auf unterhalt besitzt ).^^


    da du auch von erbrecht gesprochen hast weiss ich nicht, wie komplex deine situation wirklich ist und ob eine außerordentliche und individuelle beratung vielleicht wirklich von nöten ist. hast auch diesbezüglich nichts genaueres erläutert. außerdem hängt dies auch immer alles sehr stark davon ab, wie kompromissbereit beide parteien sind (auch auf evtl. besuchs- und umgangsrecht bezogen). je mehr uneinigkeit herrscht, desto grösser ist die wahrscheinlichkeit das der ganze zirkus vor gericht landet. und spätestens dann würdest du besser einen anwalt zu rate ziehen!


    viel erfolg!

    guten morgen,


    lass dir pauschal bitte nichts vom pferd erzählen! eine erhöhung des kindesunterhalts wird ausschließlich in der düsseldorfer tabelle festgeschrieben. zahlst du bereits nach der aktuellen tabelle, kann sie dir nichts vorwerfen.


    eine gegenteilige meinung soll sie dir bitte mit entsprechenden gesetzestexten belegen!