Beiträge von chico

    Hallo Fussballfee!


    Es ist in der Tat so, dass der Träger der Pflegestelle Schenkungen aus den letzten 10 Jahren zurückfordern kann, um damit die Kosten der Pflege zu decken, wenn das aktuelle Vermögen und Einkommen des Pflegebedürftigen nicht dafür ausreicht.


    Da die Schenkung der Küche schon 13 Jahre zurückliegt, kann da nichts gefordert werden.


    Ich denke, Du kannst der Sache ganz entspannt entgegensehen.


    LG chico

    Hallo,


    was hat denn die Mutter an Einkommen?


    mal ausgehend von den 3.500€ hättest Du einen Anspruch von 661€. Darauf wird dann das Kindergeld angerechnet, verbleiben noch 471€. Dann müsste man sehen, was an BAföG geleistet wurde. Der Betrag wird dann ebenfalls auf den Restbedarf angerechnet. Der Betrag, der dann noch verbleibt, wäre von den Eltern zu leisten. Vom Vater allein, wenn er alleine leistungsfähig ist, zwischen den Eltern gequotelt, wenn auch die Mutter oberhalb des Selbstbehaltes verdient. Dann würde sich aber auch der Ausgangsbetrag erhöhen.


    In Anbetracht des Fortschrittes im Studium würde ich da aber kein Fass mehr aufmachen. Sei lieber stolz darauf, dass Du im Alter von 22 Jahren schon so weit bist und das größtenteils selber geleistet hast.


    LG chico

    Hallo laeuflie!


    Dam dazu eine Aussage treffen zu können ist das hier...


    In der Gehaltsklasse, in die ich meinen Vater ordnen


    ....nicht unbedingt hilfreich. Man müsste schon das genaue Einkommen kennen.


    Zur Info: vorrangig zum Unterhalt hättest Du BAföG beantragen müssen. Wird es gewährt, mindert es den Unterhaltsanspruch in voller Höhe. Auch das Kindergeld wird auf den Tabellenbetrag der DDT voll angerechnet.


    Wenn man jetzt fiktives BAföG und Kindergeld anrechnet, könnten die 300 euro durchaus richtig sein. Aber ausdrücklich nur könnten.


    Was verdient denn der Papa?


    LG chico

    Guten Abend!


    Vielleicht dem Unterhaltspflichtigen mal den § 1612 Abs. 1 BGB vorlegen.


    Im Bezug auf den Zahlungszeitpunkt könnte Absatz 3 hilfreich sein.


    Mein Tipp: Beistandschaft bei JA einrichten und gut is.


    LG chico

    Hallo thz,


    das volljährige Kind kann bis zum 23. Lebensjahr in der Familienversicherung verbleiben, auch wenn es nicht zur Schule geht oder studiert.


    Bei Schule oder Studium bis zum 25. Lebensjahr.


    Beginnt das Kind eine berufliche Ausbildung, wird es eigenständig versichert.


    LG chico

    Hallo,


    anwaltliche Erstberatung kostet etwa 190€ plus MwSt. Eventuell hast Du Anrecht auf einen Betratungsscxhein. Vielleicht mal EK-Nachweise einpacken und beim Amtsgericht nachfragen.


    Darf ich mal fragen, warum Du keine besser bezahlten Jobs findest? Hast Du keine Ausbildung gemacht?


    LG chico

    Hallo,


    die Kreditbelastung ist dem Kindesunterhalt nachrangig anzusehen. Das muss sie dann aus ihrem Selbstbehalt leisten.


    @ TK


    stimmt, das sind jetzt 735€, oder?


    Dann muss ich auch die Bedarf der Kindes berichtigen. Mindestunterhalt für das 17jährige Kind 355€ und Bedarf des 21jährigen 404€.


    Die DDT 2016 habe ich noch nicht verinnerlicht.


    LG chico

    Guten Abend!


    Zitat

    Dann hat es Anspruch auf aktuell 670 Euro gegen Euch beide.


    Das muss ich berichtigen.


    Der Pauschalsatz wird nur auf Kinder angewendet, wenn sie einen eigenen Hausstand haben. Lebt das Kind noch bei einem Elternteil, gilt die DDT. Da die KM hier nicht leistungsfähig ist und unter dem Selbstbehalt ggü. eines nicht privilegierten Kindes verdient, fällt ihr Einkommen aus der Berechnung heraus. Der Bedarf des 21jährigen bemisst sich dann nur nach dem Einkommen des KV. Bei dem genannten Einkommen wären das 396€ nach Abzug des vollen Kindergeldes.


    Die KM schuldet dem 17jährigen Kind Barunterhalt. Da das minderjährige Kind noch privilegiert ist, kann die KM sich nicht auf der Halbtagsstelle ausruhen. Ihr Einkommen wäre auf Vollzeit hoch zu rechnen. Damit schuldet sie den Mindestunterhalt von 348€ nach Abzug des hälftigen Kindergeldes.


    LG chico

    Hallo Shinji!


    Willkommen hier im Forum!


    Erkläre mir bitte diesen Satz...


    Zitat

    Ich lebe mit meiner Frau seit 5 Jahren mietfrei in einem Haus das ihren Schwiegereltern gehört.


    Ihre Schwiedergeltern, das sind Deine Eltern? Oder meinst Du das Deinen Schwiedereltern gehört?


    LG chico

    Hallo TK,


    da bin ich ganz bei Dir. Ich selber zahle seit 14 Jahren Unterhalt für meinen Sohn, der jetzt bald volljährig wird. Habe eigentlich immer etwa nach Stufe 4 bezahlt und finde es schlicht weg zum Kotzen, wenn ein unterhaltspflichtiges Elternteil sich versucht davor zu drücken. Allerdings bin ich auch froh, dass sich in Kürze mal etwas an meiner Situation ändern wird, zumal ich gerade beruflich nicht so auf der Höhe bin.


    Leider ist es aber nun mal so, dass Leistungen nach dem UVG nicht mehr gewährt werden, wenn wieder geheiratet wird. In dem hier geschilderten Fall, wäre es ratsam, dem unterhaltspflichtigen Vater des Kindes, welches bislang Unterhaltsvorschuss bekommt, etwas doller auf die Finger zu klopfen.


    LG & schönes WE
    chico

    Guten Abend!


    Am Anfang des Threads wurde mal geschrieben, das Leistungen nach dem UVG weiter gezahlt werden, wenn ein alleinerziehendes Elternteil wieder heiratet.


    Das ist nicht richtig. Wenn ein alleinerziehendes Elternteil wieder heiratet, entfällt der Anspruch aus Unterhaltsvorschuss. Nicht aber der Anspruch auf Kindesunterhalt vom nichtbetreuenden Elternteil. Wenn dieses aber nicht leistungsfähig ist, hat man die A-Karte gezogen.


    LG chico

    Hallo Dee Jay,


    da das Kind erst im Februar diesen Jahres volljährig geworden ist, sind alle Verfehlungen aus der Zeit davor unschädlich im Bezug auf Verwirkung des Unterhalts. Es wird also erst ab Februar gewertet. Dann wird dem Volljährigen durchaus zugestanden sich 1 bis 2 mal umzuorientieren. Du bist also aktuell noch in der Pflicht.


    So, Der Mietvertrag liegt Dir also vor. Vielleicht mal des zuständige Finanzamt darauf hinweisen. Nicht dass der Onkel noch vergisst, die Mieteinnahmen zu versteuern.


    Welche Summe wird denn aktuell von Dir gefordert? Unterhalt wie viel? Miete wie viel?


    LG chico

    Hallo Tedesco,


    auf Nachrichten per WhatsApp würde ich schon mal gar nicht reagieren. Mittels dieses Mediums kann keine Inverzugesetzung statt finden.


    Wann waren denn die Ausbildungsabbrüche? War das noch zur Zeit der Minderjährigkeit des Kindes oder war es da schon volljährig?


    Zitat

    dann meinte Sie geht zum Anwalt


    Wenn das Kind dafür Geld hat?!


    LG chico

    Guten Abend!


    Als Azubi mit eigener Wohnung, hast Du einen pauschalen Unterhaltsanspruch in Höhe von 670€. Das kannst Du den unterhaltsrechtlichen Leitlinien des zuständigen OLG entnehmen. Auf diesen Anspruch wird Deine Azubivergütung und das Kindergeld, welches Deine Eltern an Dich auskehren müssen, angerechnet.


    Das war´s eigentlich. Damit hast Du ggü. Deinen Eltern keinen Unterhaltsanspruch mehr, da Du Deinen Bedarf selber deckst.


    Sind Schule und Ausbildungsstätte in HL, solltest Du überleben von HH nach HL zu ziehen.


    LG chico

    Guten Abend!


    Ich verstehe nicht, was da als Bedarf der 2. Ehefrau augerufen wird. Sie verdient selber 1.105€. Ich familienrechtlicher Bedarf beträgt aber lediglich 1.040€. Sie deckt ihren Bedarf also selber. Der Vater wird sich da nichts mehr bereinigend anrechnen können.


    Was es da mit den zu Unrecht bezogenen Unterhaltszahlungen auf sich hat, kann ich nicht sagen. Ich lese die alten Beiträge nicht. Mit 20 hat ein Kind aber den Anspruch noch nicht verwirkt, weil es noch nicht so zielstrebig war. Verfehlungen zu Zeiten der Minderjährigkeit zählen eh nicht.


    Wie oben geschrieben steht, zahlt der Vater ja auch für ein anderes studierendes Kind.


    LG chico