Beiträge von chico

    Hallo jessi85!


    Zunächst mal die Frage, hat der KV schon eine Ausbildung abgeschlossen, oder ist das jetzt seine Erstausbilung? Wie alt ist er?


    Dann zum Unterhaltsvorschuss. Da gibt es keinen Automatismus. Wenn der KV nicht mehr zahlt, springt nicht automatisch irgend ein Amt ein. Dazu musst DU zum Jugendamt gehen und Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) beantragen. Erst dann bekommst Du für max. 72 Monate, höchstens aber bis zum 12. Lebensjahr der Kinder, Unterhaltsvorschuss.


    Das ist der Mindestunterhalt nach Düsseldorfer Tabelle, abzügl. Kindergeld. Hat der KV bereits eine Ausbildung abgeschlossen, laufen diese Zahlungen für ihn als Schulden auf. Ist es seine Erstausbildung, hat er gute Chancen das nicht erstatten zu müssen.


    Also, DU muss aktiv werden.


    LG chico

    Hallo Lola,


    ob Dein Vater ein Haus verkauft, ist für den Unterhalt nicht relevant. Du bist nicht mehr priviegiert. Das ist diese Grenze mit 21. Da unterliegt Dein Vater nicht mehr der gesteigerten Erwerbsobliegenheit.


    Allein die Zinseinkünfte, welche aus der Verkaufssumme des Hauses zu erwarten wären wenn das Geld angelegt wird, wären unterhaltsrelevantes Einkommen.


    Schau mal in § 1609 BGB. Da ist geregelt, welche Unterhaltsberechtigen Personen zuerst zu bedienen sind. Im ersten Rang stehen die Halbschwestern, dann kommt die Mutter der Halbschwester und dann kommst Du. Und Dir ggü. hat Dein Vater einen Selbstbehalt von 1.300€. Er müsste also weit über 2.000€ bereinigtes Netto-EK haben, damit für Dich noch etwas übrig bleibt.


    Wie sieht es denn mit BAföG aus?


    LG chico

    Guten Abend!


    welche schulische Ausbildung hat das Kind denn? Wenn das Kind kein Abitur oder Fachhochschulreife hat, dann dürfte nun Schluss sein mit Anspruch auf Unterhalt.


    Aber Sabi, warum kümmerst Du Dich darum? Sollte das Kind Unterhalt begehren, muss es das dem Grunde und der Höhe nach begründen.


    Bei der Konstellation, jetzt Gesellenbrief fertig und dann auf die FOS/BOS, sehe ich keinen Anspruch auf Unterhalt, da in dem Fall kein höherer Bildungsabschuss erworben wird.


    LG chico

    Hallo,


    Deine Frage ist unverständlich.


    Wer muss wen von seinem Einkommen unterhalten?


    Ist Dein LG irgendwem zum Unterhalt verpflichtet?


    Sollte Dein LG einem minderjährigen Kind zum Unterhalt verpflichtet sein, braucht ihr Dich und Deinen Sohn da nicht eintragen. Vorrangig ist er nämlich seinem leiblichen Kind zum Unterhalt verpflichtet.


    LG chico

    Hallo!


    Zitat

    Der Selbstbehalt von 1050 wird einfach mal so ausgehebelt,


    Deine Selbstbehalt ggü. der Ex-Frau beträgt 1.200€. Oder sind noch minderjährige Kinder involviert?


    Ist die Immobilie in der Du wohnst unbelastet?


    Der Gang zum OLG ist auf jeden Fall richtig. Familienrichter am Amtsgericht sind in ihrer Beschlussfindung oftmals etwas verklärt.


    LG chico

    Hallo edy,


    muss aber nicht zwingend so gemacht werden. Der späteste Zeitpunkt ist der 01.01. des Folgejahres. Die Steuerklasse kann auch sofort mit der Trennung geändert werden. Das hat meine Ex-Frau damals bei der Trennung auch so gemacht. Reine Boshaftigkeit.


    Das Ergebnis daraus ist, dass der bis dahin besser Versteuerte das gesamte Jahr nachträglich mit der schlechteren Steuerklasse besteuert wird. Heißt.... es folgt eine immense Steuernachzahlung.


    Meine Ex hatte damals nicht mal ein Einkommen, welches hätte versteuert werden müssen. Reine Boshaftigkeit.


    LG chico

    Hallo edy,


    sie verdient rund 1.700€.


    @Bel201


    Zitat

    Wäre es aber nicht auch so, dass mir für die beiden minderjährigen Kinder der Naturalunterhalt in Barunterhalt angerechnet werden müßte?


    Wenn der KV Kindesunterhalt gemäß DDT zahlt, kannst Du Dir nichts mehr anrechnen lassen. Dann ist der Bedarf der minderjährigen Kinder gedeckt. Ob die genannten 615€ ausreichen, kann man abschätzen, wenn das Alter der Kinder bekannt wäre.


    LG chico

    Hallo Bel2015!


    Zitat

    Er sagt nun, dass es für ihn kein Problem sei, auch an den älteren Sohn Unterhalt zu zahlen, nur müßte er dementsprechend den Unterhalt für die anderen beiden kürzen. Das erscheint zwar rechtens, doch bei näherer Betrachtung wäre es ja so, dass ich den Unterhalt des Ältestens komplett selbst trage, da ich die Kürzung bei den anderen, die ja bei mir leben, selbst wieder ausgleichen müßte.


    Das ist aber ein merkwürdiges Spielchen, auf welches Du Dich nicht einlassen solltest.


    Zunächst mal, die minderjährigen Kinder gehen dem 24. jährigen im Rang vor. erst wenn die Ansprüche der minderjährigen Kinder bedient sind, kann man Unterhalt für das volljährig Kind denken. Was Papa da vorhat, geht also nicht. Hast Du einen Titel über die Unterhaltsansprüche der minderjährigen Kinder? Wenn nicht fordere den KV auf diesen erstellen zu lassen.


    Dein Selbsthalt ggü. dem 24. jährigen beträgt 1.300€. Für das selbst genutzte Eigenheim würde man Dir noch einen wohnwerten Vorteil berechnen. Quadratmeter mal ortsüblicher Mietzins. Das würde Dein Einkommen erhöhen. Dem entgegen rechnen kann man dann die Darlehenslast. Den Abtrag aber nur, im Rahmen der sekundären Altersvorsorge, max. 4% des Brutto-EK.


    Dann werden noch berufsbedingte Aufwendungen vom Einkommen bereinigt. Wenn dann noch etwas oberhalb von 1.300€ übrig bleibt, könnte das für den Unterhalt eingesetzt werden.


    Generell wäre aber zu prüfen, ob das volljährige Kind überhaut noch einen Anspruch auf Unterhalt hat.


    LG chico

    Hallo klaus!


    Für die Berechnung des Unterhalts ist das durchschnittliche Einkommen der letzten 12 Monate relevant. Es ist also schon richtig, dass die Dezember-Abrechnung gefordert wird. Da ist halt das Einkommen der letzten 12 Monate drauf.


    Die Mutter hat allerdings keinen direkten Auskunftsanspruch gegen Dich sondern nur ggü. der Tochter. Is am Ende aber gehupft wie gesprungen.


    Den kompletten Abtrag kannst Du nicht bereinigend ansetzen. Im Rahmen der sekundären Altersvorsorge kannst Du den Tigungsanteil anrechnen. Allerdings in der Höhe begrenzt. Maximal 4% vom Brutto-EK.


    Schau mal in die Leitlinien des zuständigen OLG. Dort findest Du alle Möglichkeiten der Bereinigung.


    Da Du die Immobilie selber nutzt, müsste Dir noch ein wohnwerter Vorteil angerechnet werden. Quadratmeter mal ortsüblicher Mietzins. Dem entgegen gerechnet wird dann der Zinsanteil des Darlehens. Bleibt dann ein positiver Wert, wird dieser Deinem Einkommen hinzu gerechnet.


    LG chico

    Guten Abend!


    Um eine Gebäudeversicherung zu benötigen, muss natürlich zunächst mal ein Eigenheim vorhanden sein.


    Wenn man sein Einkommen aber mit solchen Werbeverlinkungen erwirtschaften muss, kann da nicht all zu viel Kapital bei dem TS und der Beibringerin der helfenden Antwort vorhanden sein. Ich vermute, die beiden sitzen eher in einer schäbigen 1-Zimmer-Wohnung. Wo für dann eine Gebäudeversicherung?


    LG chico

    Guten Abend!


    Das JA wird in dem Fall einer Neuberechnung für den Unterhaltsschuldner nicht tätig. Schon gar nicht, wenn sich daraus weniger Unterhalt ergeben könnte. Da JA ist Partei des KIndes und wird nur für das Kind tätig. Zudem müsste der Unterhltasberechtigte der Abänderung auch zustimmen. Tut der Unterhaltsberechtigte das nicht, bleibt nur die Abänderungsklage, und ob die erfolgreich sein würde, steht in den Sternen.


    Zitat

    80€ Netto mehr würden mir natürlich auch sehr helfen


    80€ weniger Unterhalt findet das Kind bestimmt echt klasse.


    Ich empfehle den § 1603 Abs. 2 BGB als Abendlektüre.


    LG chico

    Hallo,


    keine positive Antwort von mir. Vielleicht aber von Deinem Zweitaccount.


    Es gibt Anbieter, welche Kredite ohne Schufaauskunft anbieten. Da verlangt der Anbieter dann aber den Abschluss von völlig unsinnigen Versicherungen, welche die Kreditschuld absichern sollen.


    Wenn jemand eine negative Schufa Auskunft hat, dann einfach die Wohlverhaltensszeit abwarten, bis der Eintrag gelöscht ist.


    Aber bitte keine Kreditangebote ohne Schufaauskunft annehmen.


    LG chico

    Guten Morgen!


    Zunächst mal.... mit Chatverläufen kann man nichts beweisen. Muss man aber auch nicht....


    Wenn die Vaterschaft durch ein Abstammungsgutachten nachgewiesen ist, ist der KV selbstverständlich unterhaltspflichtig.


    Sollte der KV dann versuchen, sich durch die Aufnahme eines Studium, leistungsunfähig zu machen, würde er familienrechtlich so behandelt, als hätte er noch immer das bisherige Einkommen.


    Leistungen nach UVG werden hier schon gezahlt, somit laufen diese für den KV als Schulden auf.


    Zitat von "Mikehle"

    Dann würde das JA in den Vorschuss auf Basis des letzten verdienst deines Ex gehen.


    Leistungen nach UVG werden immer nur auf Basis des Mindestunterhalts geleistet. Das orientiert sich nicht am Einkommen des Unterhalsschuldners. Es gibt also 317€ abzüglich Kindergeld. Demnach 133€.


    Der KV scheint sich hier seiner Unterhaltspflicht entziehen zu wollen. Ich empfehle, dass zunächst eine Beistandschaft beim zuständigen JA für die Kinder eingerichtet werden sollte. Der Beistand kümmert sich dann um die Durchsetzung der Unterhaltsansprüche. Sollte der Beistand nicht zur Zufriedenheit des Unterhaltsberechtigten arbeiten, wäre der nächste Schritt, einen Fachanwalt für Familienrecht damit zu beauftragen.


    Was ich aber noch hinzu fügen möchte.... Unterhalt und Umgang haben nichts miteinander zu tun. Auch wenn der KV noch keinen Unterhalt leistet, darf ihm der Umgang mit den Kindern nicht verweigert werden. Unterhalt ist kein Eintrittsgeld für den Umgang und die KM ist nicht Besitzerin der Kinder.


    Und was das gemeinsame Sorgerecht (geteiltes Sorgerecht gibt es nicht, auch wenn es in diversen Daily-Soaps immer wieder so genannt wird) angeht, so wäre das bisherige Verhalten des KV noch nicht schädlich, dieses auszuüben.


    LG chico