Beiträge von vater-berlin

    Hallo Chico.
    Meine Frau vertrat die originelle Ansicht, dass sie rückwirkend (!) Anspruch auf die Hälfte meiner selbstständigen Einnahmen in den Jahren 2000 - 2010 gehabt hätte. Zur Erläuterung: Ich war Vollzeit angestellt, das Gehalt ging voll in unsere gemeinsame Familienkasse - und ich habe nebenher als Journalist gearbeitet, um Hobbys zu finanzieren, die meiner Frau nicht zugesagt haben (HiFi, gute Restaurants, etc.). Obwohl es ein populärer Rechtsirrtum ist, dass in einer Zugewinngemeinscahft alles geteilt wird, habe ich ihr vor 10 Tagen aus Anerkennung über Erzeihungsleistungen einen Einmalbetrag in Höhe von 35.000 Euro erlassen, der im Rahmen der Übertragung meines Wohnungsanteils auf sie stattgefunden hat.

    Danke für eure Einschätzungen. Die Sache eskalierte vorgestern, als meine Exfrau mich IM BEISEIN meiner Tochter anrief und forderte, ich sollte keine Lügen verbreiten. Ich fragte interessiert zurück, was sie meint. Sie entgegnete, ich hätte meiner Tochter gesagt, dass sei den Umgang mit meiner neuen Partnerin VERBIETE. Das sei aber kein Verbot.


    Wörtlich schrieb sie auf meine Frage, ob sie denn nun auch dagegen sei, dass meine neue Partnerin meiner Tochter ein Weihnachtsgeschenk mache:


    "Ich bin ehrlich erstaunt, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann. Nicht mal einen Keks, denn dann muss (Name der Tochter) ja wieder
    überlegen, ob sie es mir erzählt. Genießt doch einfach euer Glück und haltet (Name der Tochter) da raus. Noch sehr, sehr, sehr, sehr lange, am
    besten für immer. Das ist durchaus möglich und realistisch, nur nicht so gemütlich für dich."


    In einer weiteren Mail, wörtlich:
    "Du kannst keinen Frieden bekommen. Das, was du bisher finaziell angeboten hast (war übrigens 5-stellig einfach so, vorab), ist eine Bedingung für Waffenstillstand. Die zweite Bedingung dafür ist, dass du (Name der Tochter) komplett von deiner Neuen fernhältst. Da kommst du nichtdrumherum. Da werde ich mich nicht bewegen, egal, wem du schreibst und wieviel du zahlst."


    In dem erzwungenermaßen zu dritt stattfindenden Telefonat teilte sie mir mit, wenn ich das als "Verbot" auffasse, sei das "Üble Nachrede".


    Tja, und jetzt ihr wieder.

    Hallo zusammen, folgende Situation:


    Bin 43 Jahre alt, lebe seit 01.09.2014 in Trennung, habe mich von meiner Frau nach 14 Jahre Ehe getrennt. Wir haben eine 13-jährige Tochter. Sowohl meine Frau, als auch ich, sind über fünf Jahre lang mit Außenbeziehungen fremdgegangen. Das fanden wir gegenseitig im August dieses Jahres heraus und ich habe daraus die Konsequenz gezogen, mich zu trennen. Einstweilen hat sich die Außenbeziehung meiner Ex-Frau von ihr getrennt. Meine Außenbeziehung besteht fort - bzw. ist jetzt quasi die neue Innenbeziehung :-)


    Die Tochter ist mit der Trennung verhältnismäßig gut klargekommen, weil sie beiderseitig den Schuldanteil am Scheitern der Beziehung sieht. Hinzu kommt, dass ich bewusst eine Wohnung ganz in der Nähe gesucht habe und meine Tochter mich jederzeit besuchen kann. Wir haben eine Umgangsregelung, dass sie jeden Mittwoch sowie jedes zweite Wochenende bei mir ist.


    Ich habe mich meiner Tochter in einem Brief erklärt und ihr gesagt, dass sie gerne meine neue Partnerin kennen lernen kann, dass sie aber den Zeitpunkt bestimmen kann und ich sie ansonsten mit meiner neuen Partnerin nicht konfrontieren würde.


    Meine Tochter hat 4 Wochen nach der Trennung von sich aus den Wunsch geäußert, meine Partnerin kennen zu lernen. Es kam zu einem sehr harmonisch verlaufenden Treffen, das wir aber bewusst kurz gehalten haben (2 Stunden). Meine Tochter drückte ausdrücklich aus, dass sie meine neue Partnerin gut leiden kann. Leider kam es kurz nach der Rückkehr meiner Tochter in die Wohnung meiner Exfrau zu einem hässlichen Streit, weil meine Exfrau meine Tochter beschimpfte und sie mangelnder Loyalität bezichtigte. Wir haben daraufhin erst einmal keine weiteren Treffen zwischen ihr und meiner neuen Partnerin angestrebt, um meiner Tochter den Konflikt zur ersparen.


    Nun eskalierte die Situation erneut, als meine neue Partnerin meiner Tochter aus dem Urlaub ein Geschenk mitbrachte, das sie durch mich aushändigen ließ. Meine Exfrau beschimpfte meine Tochter erneut und sagte, sie bereue, dass sie meiner Tochter Frühstück gemacht habe.


    Meine Ex-Frau schrieb mir nun in einer Mail, sie erwarte, dass ich JEGLICHEN Kontakt,auch indirekten Kontakt zwischen meiner Tochter und meiner neuen Partnerin zu unterbinden hätte, und zwar nach "am besten für immer" (wörtliches Zitat), das sei ihre Voraussetzung für "Waffenstillstand" in einem "Krieg".


    Wie geht man damit um? Jemand Ideen?