Beiträge von MegaFail2017

    Hallo zusammen,


    vielen Dank, dass ihr doch noch so zahlreich geantwortet habt!


    Zitat


    was will denn das Kind? Hat das schon mal jemand gefragt?


    Das Kind ist leider zu klein, um befragt zu werden.


    Zitat

    ?Es gibt neben der klassischen Kita noch eine Reihe von anderen Betreuungsmodellen, eben die Tagesmutter, der Kleinkindergarten (bis zu ich meine 5 Kindern), die Möglichkeit, dass die Mutter/der Vater der allerallerbesten Freundin des Kindes das Kind mit zu sich nimmt bis die Mutter kann, Betreuung durch Familie, Betreuung durch Nachbarin u.s.w.


    Vielen Dank für deine Ausführung. Ich verstehe dann irgendwie nicht wirklich, was dann unter dem Kindeswohl (aus richterlicher Sicht) gemeint ist. Nach meinem Verständnis, was natürlich nicht unbedingt dem Gesetz entsprechen muss, kann es doch kaum dem Kindeswohl entsprechen, wenn das Kind bedingt durch Schichtdienste der Hauptbezugsperson durch verschiedene Betreuungspersonen/Gruppen "durchgereicht" wird. Beim Spätdienst wird es dann von der Tagesmutter geholt. Bei der Nachtschicht sitzt dann eine Freundin in der Wohnung. Beim Frühdienst bringt die alte Oma das Kind dann in die Kita??? Das ist dem Kindeswohl entsprechend auch wenn der Vater das alles regulierter liefern kann? Und ich frage mich auch, was dann mit künftigen Lebenssituationen ist. Wird das Kindeswohl denn nur am Status Quo festgemacht oder wird bei der Entscheidung auch die künftige Entwicklung mit berücksichtig? Ich überlege gerade wie es wäre, wenn ein 6 jähriges Kind aus der Schule kommt und das Elternteil dann in die Spätschicht geht. Ist hier die Förderung nicht gefährdet? Manchmal verstehe ich die Rechtssprechung nicht, aber das ist mein Problem :)


    Zitat

    ?es handelt sich offensichtlich um ein sehr kleines Kind. Das sollte man tunlichst aus dem Elternstreit raushalten, zumal ein Kind in dem Alter wohl kaum abschätzen kann, was dem Kindeswohl am ehesten entspricht.


    genau! Ich finde auch, Kinder gehören gänzlich aus dem Scheidungsstreit herausgehalten. Schade, dass man Elternteile nicht dazu verdonnern kann in der selben Stadt wohnen zu bleiben, wo das Kind auch geboren wurde. So könnte das Kind wie gewohnt seine Eltern haben, was meinem Verständnis von Kontinuität entsprechen würde und weniger, wer mehr auf dem "Elternzeitkonto" hat Es geht nicht darum Kosten durch das Erlangen eines Aufenthaltbestimmungsrecht zu sparen. Sondern darum, die bestmögliche Betreuung, Förderung und Entwicklung sicherzustellen. Am besten durch beide Elternteile auch nach einer Scheidung.


    Zitat

    ?Die können wir hier im Einzelfall nicht abschätzen.


    Das wäre auch zu viel verlangt! Vielen Dank noch mal, dass ihr mit diskutiert!

    Hallo zusammen,


    mich beschäftigt folgende Frage:



    Mal angenommen der Sprößling geht in die Kita. Die Frau arbeitet etwas mehr als Teilzeit im Schichtdienst (Früh, Spät, Nacht Gesundheitswesen). Nun kommt es zur Trennung und die Frau möchte mit dem Kind weiter weg ziehen, was der Vater natürlich nicht will - es kommt zum Streit. Wie könnte sich die Entscheidung zum Aufenthaltsbestimmungsrecht ergeben, wenn die Mutter im Schichtdienst arbeitet und die Betreuung nicht vollständig über eine Kita gewährleistet werden kann? Wird dann auf ewig nachehelicher Unterhalt gezahlt oder wie wäre die Sachlage? Oder wäre der Vater besser gestellt, da er ein wesentlich besseres Arbeitszeitmodell hat und die Betreuung kontinuierlicher gestalten könnte?


    Vielen Dank!

    Hallo TK,


    vielen Dank für deine Antwort. Ich will mich ja auch nicht scheiden lassen. In keinster Weise und ich versuche das mit allen Mitteln zu verhindern. Und ich halte so lange durch, bis ich den offiziellen Brief bekommen werde. Die ganzen Probleme fingen bereits in der Schwangerschaft an. So emotionslos wie mein Post oben, ist es bei mir natürlich nicht. Ich habe Gefühle nur weggelassen um möglichst objektive Antworten zu bekommen. Es ist so. Meine Frau hat sich systematisch mit meiner Familie verkracht, die auch sehr darunter leidet. Ich habe für mich das Gefühl, dass ich nur verliere. Egal was ich tue oder mache, ich verliere. Es ist nichts richtig, es gibt keine Lösung. Ich kriege nur Vorwürfe gemacht und immer sind gefühlt, die anderen Schuld. Mir blutet das Herz, wenn ich an mein Kind denke. Ich habe wie schon gesagt eine Eheberatung angeboten, die ich auch bezahlen würde. Keine Chance. Das Kind war absolut gewollt und ich kann für meinen Teil sagen, dass ich mich auf diese Aufgabe gefreut habe. Momentan glaube ich nicht, dass das hier noch mal was wird. Es müssen sich immer die anderen entschuldigen. Eigenes Fehlverhalten wird nicht erkannt. Wie soll man damit zu Recht kommen? Das Kind steht aus meiner Sicht leider gerade gar nicht im Vordergrund. Statt sich darüber zu freuen, muss die Familie im wahrsten Sinne des Wortes tot diskutiert werden. Es wird sich nur um die Familie gestritten.


    Vertrauen ist irgendwie auch futsch. Aus diesem Grund, dachte ich, dass Man(n) Vorbereitungen treffen kann.

    Hallo zusammen,


    Premiere, zum ersten Mal in meinem Leben befasse ich mich mit diesem Thema. Ich versuche gerade meine Gedanken zu sortieren und versuche gleichzeitig ein wenig Input zu bekommen. Ich habe keine Ahnung was mich erwartet. Kurz zu meiner Situation: Es ist seit wenigen Monaten ein Kind da und die Ehe ist aufgrund eines Familienkraches, der aus meiner Sicht systematisch über Monate aufgebaut wurde auf der Kippe. Deswegen seine Familie über den Haufen zu werfen ist mir unbegreiflich. Hat jemand eine Idee, wie man sich als Mann emotional und objektiv auf den Tag der Tage vorbereiten kann? Macht es Sinn jetzt schon mal eine Akte beim RA anlegen zu lassen? Ich werde bald alleine zu einer Eheberatung gehen, damit man mir sagt, wie ich mit diesem Mist am Besten umgehe. Man wird nur selber verrückt dadurch. Momentan versuche ich mich so wenig auf Streitereien einzulassen wie es geht.


    Es ist wie gesagt ein Kind da und gemeinsames Eigentum ist auch vorhanden.


    Danke für Eure Erfahrungen und Ratschläge.


    Gruß