Beiträge von Hilflos

    Hi,


    Du bist nach England gezogen, richtig?


    Also bist Du in England steuerpflichtig mit Deinem Eelteinkommen, da Du dort Deinen gewöhnlichen Wohnsitz hast.


    Grundlage waere Dein englischer Steuerbescheid.


    Angerechnet wird dann die VuV im Rahmen des Doppelbesteuerungsabkommen.


    Da ist Gestaltung gefragt. Du reichst beim SHT die englische Steuererklaerung ein, fertig. Kein Fragebogen ausfuellen.


    Behauptung: Du liegst im 2020 unter den 100.


    Ich gehe davon aus, das Du ab und zu nach Deutschland fährst, um die Wohnunhbui verwalten? Die Fahrtkosten mit dem Auto sind dann Werbungskosten. Glaube kaum, das Du Gewinne machst. Da ist Potenzial. Ausserdem hast Du alles mit Deinem Grschaeftspartner Ex zu teilen.


    Da sollten eigentlich Verluste drin sein und die waeren mit dem positiven Einkommen aus England zu verrechnen.


    Interessant auch, ob der SHT in England klagen wuerde.

    Es war ja auch nur eine Idee, um einen Teil der Zahlungen steuerlich einzufangen.


    Die Idee ist auch gut, denn die außergewöhnlichen Belastungen sind nicht nur Elternunterhalt, sondern auch andere wie z.B. Augen-Laser, Medikamente ect.

    Und wenn der UHP bezahlt, kann er natürlich wenigstens versuchen dies alles in einem Jahr zu machen. Wäre z.B. unglücklich am 31.12. Unterhalt zu zahlen und am 01.01. die Augen-OP. Damit würde dann beides verpuffen.

    Elternunterhalt und steuerliche Auswirkung


    Zeitpunkt der Zahlung steuerlich relevant

    Nach der aktuellen Rechtsprechung dürfen die Zahlungen zum einen nur für das Jahr, in dem sie geleistet wurden, und zum andern nur für zukünftige Monate und nicht rückwirkend berücksichtigt werden. In der Praxis treten immer dann Probleme auf, wenn statt laufenden monatlichen Überweisungen Einmalzahlungen oder zusammengefasste Zahlungen für mehrere Monate getätigt werden und der Zeitpunkt der Überweisung nicht richtig gewählt wurde.

    Aktuelle Rechtsprechung

    Im verhandelten Fall (Aktenzeichen VI R 35/16) hatte ein Ehepaar an den Vater der Ehefrau erstmals im Dezember den Unterhalt für die Monate Dezember bis einschließlich April des Folgejahres überwiesen. Dies hatte zur Folge, dass der Höchstbetrag für den Abzug der Unterhaltsleistungen im Dezember nicht vollständig, sondern nur zur 1/12 anteilig gewährt wurde. Weiterhin wurde der Steuervorteil von 4/12 für die Monate Januar bis April des Folgejahres gestrichen, da die erste Zahlung in diesem Jahr im Mai erfolgte.

    Berechnung des Steuervorteils

    Im nachfolgenden Rechenbeispiel soll eine Mutter umgerechnet 800 Euro monatlich an Unterhalt von ihrem Sohn erhalten. Das entspricht 9.600 Euro im Jahr. Davon werden maximal 9.000 Euro als Unterhaltsleistungen berücksichtigt, sofern die Mutter keine eigenen Einkünfte und Bezüge hat. Wird der gesamte Unterhalt im Januar 2018 für das ganze Jahr im Voraus vom Sohn überwiesen, so können 12/12 davon, jedoch maximal die 9.000 Euro, voll abgesetzt werden.

    Bei exakt derselben Summe würde bei einer Überweisung im April 2018 der Steuervorteil auf 9/12, das wären 6.750 Euro (9/12 des Höchstbetrags von 9.000 Euro), schrumpfen. Wird derselbe Betrag erst im Juli überwiesen, können nur 6/12, also nur mehr 4.500 Euro, von der Steuer abgesetzt werden. Bei einer Überweisung im September würde sich der absetzbare Betrag auf 4/12, also 3.000 Euro, reduzieren. Bei 6.000 Euro weniger abziehbaren Unterhaltsleistungen durch die Tätigung der Zahlung im September würde bei einem Steuersatz von 30 Prozent ein Steuervorteil von 1.800 Euro verschenkt werden.

    So wird dem Fiskus nichts geschenkt

    Werden Unterhaltszahlungen für mehrere Monate auf einmal vorgenommen, ist der Januar der günstigste Zeitpunkt für die Zahlung, denn dann erfolgt die maximale Anrechnung für die kommenden Monate des Jahres. „Die einfachste Alternative ist jedoch, den Unterhalt laufend jeden Monat zu überweisen!“, so Gudrun Steinbach, Vorstand der Lohi.

    Steuerlich gesehen bessere Karten haben Kinder, deren unterhaltsbedürftige/r Mutter oder Vater in deren Haushalt lebt. Dann müssen Unterhaltszahlungen nämlich erst gar nicht nachgewiesen werden. Leben die Eltern im Ausland, wird der Steuerfreibetrag auf das Niveau des jeweiligen Landes angepasst. Teilen sich die Unterhaltsleistungen auf mehrere steuerpflichtige Kinder auf, wird der Anteil an der Gesamtleistung für die Berechnung des Steuervorteils herangezogen.

    Das wird noch ein Spass. Mit dem AEG ändern sich aber aus meiner Sicht ein paar Dinge.


    Nur weil ein UHP 2018 oder 2019 über 100 T€ verdient hat, muss dies noch lange nicht in 2020 der Fall sein.


    Erträge aus Kapitalvermögen oder auch variable Bestandteile können sich erheblich auf das Einkommen auswirken. Ich weiss z.B. heute schon, dass ich nächstes Jahr keinen Bonus bekomme und ich weiss heute schon, dass ich im nächsten Jahr keine Aktien mehr mit einer Dividendenausschüttung haben werden. Bezüglich der Prognosenentscheidung wäre ein Depotauszug ein erkennbarer Umstand, oder?


    Interessant wäre sonst, was wäre, wenn er UHP bezahlt und die Prognose am Ende 2020 eintrifft und er klar unter 100 T€ liegt. Wie kommt er dann an sein Geld ran?


    Das Gesetzt sagt klar, Unterhalt erst ab 100 und nicht ab einem geschätztem Einkommen von 100.


    Da die Sachbearbeiter jetzt sehr viel Zeit sparen können sie sich ja mit genau diesen Fällen beschäftigen :-) und sich auf die Altfälle stürzen.

    geht es hier um die Prüfung der Grenze gemäß § 16 SGB IV, oder um die unterhaltsrechtliche Berechnung, wenn der Unterhaltspflichtige zukünftig über der Grenze liegt?


    Die in den einzelnen Einkommensarten errechneten Ergebnisse werden schließlich zur Summe der Einkünfte zusammengefasst. Hierbei kommt im Rahmen eines die Einkunftsarten übergreifenden - vertikalen - Verlustausgleichs eine Verrechnung negativer und positiver Einkünfte verschiedener Art in Betracht (vgl. Klattenhoff, a. a. O., Rdnr 2)."


    Die vertikale Verlustverrechnung könnte nächstes Jahr bei manchen ein Thema werden. Gerade bei Einkünften aus Kapitalvermögen können noch dieses Jahr bereits Vorkehrungen getroffen werden.


    Folgende Fragen kann man sich zumindest stellen:


    Wann realisiere ich meine derzeitigen Verlust im Aktiendepot? 31.12.2019 oder 01.01.2020?

    Wann verkaufe ich meine Aktien, die in der Gewinnzone sind? 31.12.2019 oder 01.01.2020?

    Kosten, Kosten, Kosten.....und keiner rechnet gegen, was die Kommunen den Leuten ungerechtfertigter Weise abknöpfen, weil sie mit psychologischen Druck arbeiten, mit einer eigenen Rechtsabteilung auf die UHP schiessen und zig Menschen vorher schon einknicken. Nicht umsonst sind ein Grossteil der ersten Berechnungen immer Falsch und nicht jeder kann es nachrechnen oder hat das Geld zum Anwalt zu gehen.


    DAS ist zwar auch ein Politikum, aber ich habe da echt keine Gnade mit den Kommunen.


    Die Kommunen habe auch eine soziale Verantwortung, also sollen sie das auch bezahlen. Können ja dann ihre PitBull-Rechtsabteilung reduzieren.


    Cheers.....;-)

    Ich muss nur einen Anwalt finden, der das ganz versteht. Meine letzte Anwältin hat dies leider nicht verstanden.


    Vor Gericht muss meine Argumentation sicherlich top vorbereitet sein, damit der Richter entscheiden kann.

    Vergleichsangebot von meiner Seite ist raus. Da die Investitionskosten bisher nicht ausreichend mit Belegen ect. bewiesen- und dargelegt wurden, habe ich diese aus der Forderung ausgerechnet. Den Rest übernehme ich.


    Jetzt liegt der Ball beim SHT und ich gehe davon aus, dass die sich kaputt lachen und eine Klage eintrudelt.


    Ich darf mich also drauf einstellen. Leider habe ich immer noch keinen vernünftigen Anwalt gefunden. Habe das Gefühl, dass Forum hier ist fitter als die Anwälte :-)

    Was einen Vergleich angeht, habe ich leider 0 Erfahrung, ob es eine erneute Brieffreundschaft gibt und eine Gegenzahl oder oder oder

    wenn nur 100 gezahlt werden, dann läßt du es auf eine Klage ankommen

    Strittig sind 600 davon 500 Investitionskosten.


    Deshalb bin ich eigentlich nur auf 100 gekommen, aber der Streitwert ist natürlich der, den Du genannt hast.


    Also muss der SHT vor Gericht die Unterlagen rausrücken. Risikooooo

    Richtig, ich habe mich falsch ausgedrückt. Natürlich bestreite ich nicht, da ich die ja die Investitionskosten noch nicht bewiesen- und dargelegt bekommen habe.

    Stimmt, der Ball ist jetzt bei mir. Ich habe jedoch kein Kanonenfutter mehr, alles ist bisher angemerkt.

    Frage ist am Ende nur, wie hoch sind am Ende des Tages die Erfolgsaussichten? ich kenne aus dem OLG Celle kein Urteil und kenne die Sichtweise nicht.

    Alternative wäre, einfach aufgeben, und einen Vergleich auf X versuchen. Aber da gilt auch, wer die erste Zahl nennt, hat ja schon verloren.


    Ich habe eine Deckungszusage meiner Rechtsschutzversicherung für die 1. Instanz, was auch immer das bedeutet. Habe es aber so verstanden, dass hier die Kosten komplett abgedeckt sind.

    Einen anderen Weg sehe ich nicht. Ich bestreite die Investitionskosten, der SHT sagt, ist mir egal. Also kann ich es ja eigentlich nur auf eine Klage drauf ankommen lassen. Oder bin ich völlig falsch?