Beiträge von benberlin

    Danke für die schnelle Hilfe edy!


    Das Schreiben ist vom Jobcenter Berlin und trägt im Titel "Leistungen nach dem SGB II; hier: Gesetzlicher Übergang von Unterhaltsansprüchen".
    Der Unterhaltsanspruch ist wohl auf das Jobcenter übergegangen.
    Es handelt sich bei dem bei mir eingegangenen Schreiben um "keinen Verwaltungsakt", daher ist der "Widerspruch dagegen unzulässig".


    Dem ging ja bereits eine Prüfung meiner Einkommenssituation vorraus, d.h. sie haben alle meine Einkünfte. Daher ist es mir so unverständlich.
    :/

    Danke für eure Antworten.


    @eday

    Zitat

    Besteht ein Titel/Jugendamtsurkunde?


    Ich verstehe die Frage nicht so recht leider. Das Jugendamt haben wir bisher nicht eingeschaltet.
    Vaterschaft ist aber anerkannt.


    @timekeeper
    Toll danke für den Hinweis - dann werde ich das nächste Woche tun! Das Jobcenter will Unterhaltsansprüche prüfen und kam nun zu dem Urteil, dass ich für den Januar etwas zahlen muss, Februar jedoch "Vorläufig keine Leistungsberechtigung" besteht. Ich werde Montag auch hier nachhaken, verstehe aber diesen Beschluss überhaupt nicht. Selbst wenn ich richtig viel Geld verdienen würde, wäre es in meinen Augen unfair, da ich ja auch mehr mache. Und in meinem Fall ist es richtig belastend, da ich gerade gar nicht so viel Geld über habe.

    Hey edy,


    danke für deine Antwort!


    Zitat

    Seit wann lebt die Tochter bei dir?


    Seit 2016 (davor hatte ich sie am Wochenende).

    Zitat

    Warum beantragst du nicht Unterhaltsvorschuss?


    Ich dachte das geht nur, wenn ich alleinerziehend bin. Wir kümmern uns aber, so gut es geht, gemeinsam um die Kleine, mit etwas mehr Belastung auf meiner Seite.

    Zitat

    Besteht ein Titel/Jugendamtsurkunde?


    Nein.


    Viele Grüße

    Hallo,


    kurz zu meiner Situation:


    Ich bin m30 und lebe allein mit meiner Tochter. Ich habe mit ihrer Mutter ein gemeinsames Sorgerecht. Unsere Tochter (7) ist an den Wocheenden (Fr Nachmittag bis Mo Früh) bei ihr und unter der Woche bei mir.
    Ich arbeite und verdiene 1200€ Netto / Monat. Davon kann ich mir natürlich, wie man sich vorstellen kann, kaum etwas leisten. Nun kam eine Unterhaltsprüfung, da die Mutter vom Jobcenter lebt.
    Diese ergab, dass ich im Januar (warum nun genau dieser Monat ist mir schleierhaft, denn ich habe dort genau gleich verdient) 240€ Unterhalt nachzahlen muss.
    Das ärgert mich enorm und erscheint mir wie ein großes Unrecht.
    Allein aus der Verteilung und meinen großen Mühen heraus dürfte an mich m.M.n. gar kein Unterhaltsanspruch bestehen. Eher würde sie mir Unterhalt schulden, als umgekehrt. Daraus mache ich jedoch kein Thema, denn es geht ja ums Kindeswohl und nicht um ein paar Euro mehr oder weniger.
    Nun finde ich es daher schon merkwürdig, dass ich überhaupt geprüft werde - aber nun gut. Dass nun jedoch herauskommt, dass ich auch noch etwas nachzahlen muss, ist für mich rational nicht nachvollziehbar.
    Hat jemand dafür eine Erklärung oder ähnliches erlebt, oder einen Tipp an wen ich mich wenden kann? Seht ihr hier auch ein Unrecht?


    Viele Grüße,
    Ben