Beiträge von dasrelikt1979

    Aber gut zu den "Fahrtkosten" zählen ja wohl in erster Linie genau diese Kosten (zur Arbeit und zurück). Da geht der Staat, das weiß man ja, aber auch gerne hin und bezieht nur EINEN Weg mit ein, was totaler Schwachsinn ist. Denn wenn man hinfährt, muss man logischerweise auch irgendwann zurückfahren und das geht dann nicht wie von Zauberhand mit warm Wasser.



    Also der aktuelle Selbsterhalt bei mir sind 1139,99 €. Das zumindest ist die gesetzliche Pfändungsschutzgrenze. Ich habe auch schon davon gehört, dass diese von einem Gericht runtergesetzt werden kann. Fänd ich sehr grenzwertig, denn wir werden zwar die normalen Gelder für das Baby bekommen (Kindergeld, ein Jahr Elterngeld), aber meine Frau ist aktuell arbeitslos, bezieht ALG 1. Damit allein + mein Lohn ist es schon nicht leicht. Wenn ich jetzt Unterhalt zahlen müsste, wäre das ok. Das möchte ich ja auch. Aber wenn ich da aufgrund meiner Frau auf unter 1.000 € Mindesterhalt runtergestuft werde und die mir, ich sag mal bei einem Gehalt von vielleicht 1.350 € netto, dann 300 Euro oder mehr an Unterhalt reindrücken, dann werden wir hier aber übelst auf dem Zahnfleisch gehen. Das könnte im schlimmsten Fall zum Jobverlust führen, denn ich fahre jeden Tag für die Arbeit mehr als 30 Kilometer und wenn ich nach der ganzen Rechnerei nicht mal mehr Geld habe, um ins Auto zu tanken oder überhaupt irgendwie möglichst kostengünstig zur Arbeit zu kommen, ist der Job eben irgendwann wieder weg. Dass aber Vater Staat auf sowas keine Rücksicht nimmt und das niemanden juckt, kann ich mir schon vorstellen. Wird dann halt so kommen, denn ich kann es mir nicht leisten, für 1.050 € netto arbeiten zu gehen, wenn die Arbeitsstätte so weit weg ist.

    Hallo,


    ich habe eine 6-jährige Tochter, die bei der Mutter wohnt, mit der ich bereits seit Jahren nicht mehr zusammen bin. Bisher konnte ich aufgrund von Niedriglohn nie Unterhalt zahlen. Das wird sich jetzt wohl ändern. Nun ist es so, dass ich bald heirate und meine Verlobte im 7.Monat schwanger ist. Obendrein habe ich Altschulden, u.a. aus alten Beziehungen, die ich ebenfalls lange nicht bedienen konnte. Da geht es bald zum Schuldenberater und ggf. in die Privatinsolvenz.


    Wie sieht es in Sachen Unterhalt für mein erstes Kind unter Berücksichtigung meiner Altschulden sowie der Tatsache, dass da ein neues Kind mit meiner Verlobten kommt aus? Ich kenne mich da noch nicht so gut aus, eine erste Hochrechnung (ohne Angabe, dass da ein zweites Kind unterwegs ist und Altschulden vorhanden sind) ergab bei meinem aktuellen Lohn einen monatlichen Unterhalt von 202 €, wobei dann gerade mal noch ein Mindestsatz zum Leben bleiben würde. Das finde ich schon etwas happig, denn ich verdiene nicht mal 1.400 € netto im Monat.


    Vielen lieben Dank für die Hilfe im Voraus.