Beiträge von NY-Shopgirl

    Hallo Timekeeper,


    vielen Dank für Deine Antwort. Wie ich oben schrieb, ist der Sohn nun 18 Jahre alt. Es geht also um eine Neuberechnung des Unterhaltes hierfür, da ja nun auch die Mutter wohl herangezogen wird. Daher ist es ihm schleierhaft, warum er nun nach der Miete gefragt wird, was vorher nicht der Fall war.


    Der Fragebogen wurde von ihm noch nicht ausgefüllt, weil ich erst hier Fragen gestellt habe. Warum Du meine Angaben als dürftig empfindest, weiß ich nicht.

    Mein Bekannter zahlt von Geburt an ordentlich und lückenlos den Unterhalt.

    Er hat keinerlei Kontakt von Geburt an zum KInd und auch nicht mehr zur Mutter.


    Die Beantwortung Deiner Fragen hat mir leider nicht geholfen, sehr schade. Ich finde es schade, das ich zwischen Deinen Zeilen immer wieder versteckte Kritik an meinem Bekannten lese. Er ist seiner Verpflichtung bis jetzt immer nachgekommen.


    Ich danke Dir für Deine Zeit und wünsche einen schönen Tag


    NY-Shopgirl

    Hallo Timekeeper,


    ich verstehe nicht, warum das unglaubwürdig ist, dass er das zufällig erfahren hat? Er hat mir das Schreiben gezeigt, welches eigentlich einen ganz anderen Inhalt hatte und dem er nur aus der Betreffzeile entnehmen konnte, dass der Sohn mittlerweile einen anderen Namen trägt. Nicht jedes Jugendamt ist unbedingt besonders mitteilsam, es sei denn, es geht um ihre eigentlichen Belange ;-)


    Er hat dann jetzt telefonisch in Erfahrung gebracht, dass es sich nur um die Annahme des Namens handelt.


    Falls Du die oben stehenden Fragen beantworten kannst, würde ich mich sehr freuen und danke schon mal vorab dafür. Es existiert kein Titel.


    Viele Grüße

    NY-Shopgirl

    Hallo Timekeeper,


    ich habe meinen Freund gefragt. Er weiß es leider nicht, geht davon aus, dass das Kind nur einbenannt wurde. Er hat es auch nur zufällig durch ein Schreiben des Jugendamtes erfahren.

    Ich denke mal, das JA hätte darauf hingewiesen, wenn es eine Adoption gewesen wäre bzw. seine Zustimmung wäre erforderlich gewesen, oder?

    Es besteht leider von Geburt an keinerlei Kontakt.


    Liebe Grüße

    NY-Shopgirl

    Hallo liebe Forenmitglieder!


    Zum Thema Kindesunterhalt habe ich für einen Freund folgende Frage:


    - der Sohn wird nächsten Monat 18 Jahre alt und mein Freund wurde aufgefordert, seine Einkommensverhältnisse darzulegen, da der Unterhalt aufgrund dessen neu berechnet werden soll. Das Kind wurde mittlerweile von dem neuen Ehepartner der Kindsmutter adoptiert und trägt auch dessen Namen.


    - neben den üblichen Einkommensnachweisen soll mein Freund aber auch einen Auskunftsbogen ausfüllen. In diesem wird abgefragt, wie hoch die Miete von ihm sei und dass er dies belegen muss


    Hierzu die Frage: Miete und Nebenkosten sowie Essen, Trinken und Kleidung müssen doch sowieso aus dem Selbstbehalt bestritten werden. Warum will man hier Details wissen?

    Ist mein Freund wirklich verpflichtet, dazu Auskunft zu geben?

    Es ist nämlich so, dass er mit einer Partnerin zusammenlebt und alle Kosten über ihr Konto laufen. Er gibt ihr einen monatlichen Anteil dazu in bar. Dies kann er ja schlecht belegen und befürchtet nun, dass man ihm aufgrund dieser Tatsache keinen Selbstbehalt zugesteht.


    Zweite Frage: Wie hoch ist der Selbstbehalt für ihn eigentlich? Ändert er sich, weil sein Sohn nun schon 18 ist?



    Ich danke euch für die Beantwortung und wünsche einen schönen Sonntag.


    NY-Shopgirl

    Arbeitest du nur im Ausland oder wohnst du da auch?

    Wenn du auch im Ausland wohnst, wie sind denn dort die Lebenshaltungskosten im Vergleich zu Deutschland?


    Erhälst du deine Rente mal von der deutschen Rentenversicherung?

    Guten Morgen awi,


    ich arbeite nur im Ausland und wohne in Deutschland.

    Da ich erst seit kurzem hier arbeite, erhalte ich einen Hauptteil meiner Rente aus Deutschland. Und für die Jahre, die ich hier im Ausland arbeite, erhalte ich dann anteilig später zusätzlich zu meiner deutschen Rente.

    Hallo awi,


    Das SA sollte nicht mehr als 60 qm - 70 qm Wohnungsgröße ansetzen. Das wäre eine angemessene Wohnungsgröße für eine Alleinstehende. Das ergäbe bei einem qm-Preis von 7,50 EUR einen Wohnwert von 525 EUR. Ich gehe mal von einem Wohnwert von maximal 600 EUR aus. Die 600 EUR ließen sich auch damit begründen, dass im Durchschnitt ca. 30% des Nettoeinkommens für Miete ausgegeben wird. Hier lassen sich entsprechende Statistiken finden.

    Ich habe mal gelesen, dass der Wohnwert gedeckelt ist? Dann scheint dass ja falsch zu sein. Ich werde genau so vorgehen, wie Du schreibst und werde gnadenlos alle Ausgaben angeben. Streichen können (und werden) sie dann immer noch.


    Danke vielmals für die Aufstellung und die Mühe - das macht mir doch ein wenig Mut. Ich werde wieder berichten. Habe gehört, es dauert ja auch schon mal gut und gerne etwas Zeit, bis die sich melden. Und dass man auf gar keinen Fall nachfragen sollte - werde ich bestimmt nicht machen :-).


    Liebe Grüße

    NY-Shopgirl

    Hallo awi!

    Ich gehe davon aus, dass sich bei dir dann kein positiver Wohnvorteil ergibt, wenn die ortsübliche Miete pro qm nicht mehr als 9 EUR/qm ist .


    Der Wohnwert berechnet sich nach dem. was man bei Anmietung einer angemessenen Wohnung als Miete zahlen müsste.

    Deshalb habe ich nach dem qm-Preis einer vergleichbaren Wohnung gefragt.

    Das bedeutet, ich muss jetzt nicht für das Sozialamt den Mietspiegel raussuchen? Unser Ort ist sooo klein, da gibt es keinen eigenen. Ich habe eben mal gegoogelt, eine ortsübliche Miete läge kalt bei uns zwischen 7,- und 8,- EUR/qm.


    Nochmals ganz herzlichen Dank für Deine Informationen. Ich glaube, ich werde es nun so machen, dass ich ein freies Schreiben aufsetzen werde analog zu dem Tipp von Dir. Ich hoffe nur, dass sich das Sozialamt nicht darüber aufregt und darauf besteht, dass ich ausschließlich die Formulare benutzen darf.


    Herzliche Grüße

    NY-Shopgirl

    Hallo awi,


    danke Dir schon mal.


    Zum Thema Haus: Mir wurde von dem Anwalt gesagt, dass der Wohnvorteil nur aufgeschlagen wird, wenn das Haus schon bezahlt ist. Dies ist aber bei weitem nicht der Fall. Falls dem doch so ist, ist das eine gnadenlose Unverschämtheit! Wie kann man denn bitteschön ein fiktives Einkommen anrechnen, von etwas, was a) noch nicht bezahlt ist und b) eines Tages ja eventuell auch für mich verwertet wird, falls ich pflegebdürft werde. Das ist ja doppelte Bestrafung!!! Naja, müßig..


    - Mein Haus hat 119 qm und wurde erst Ende 2013 errichtet.

    - Tilgungsanteil muss ich nachsehen, habe ich gerade nicht zur Hand..

    - Welche Miete ich zahlen müsste, weiß ich nicht, das muss ich erst recherchieren..

    - Mein Bruttoeinkommen beträgt 3.400,- EUR. Die Lohnnebenkosten sind in dort wo ich arbeite, viel viel niedriger als in Deutschland.


    - Der Rahmenkredit hat folgenden Hintergrund: Ich habe vor über 10 Jahren schon bei der Ing-Diba ein Überziehungskonto eingerichtet, das von den Zinsen her günstiger ist, als die Überziehung bspw. des Girokontos. Letztes Jahr im September habe ich dann den Kredit umgeschuldet, da mittlerweile die Zinsen bei der IngDiba höher sind, als ein normaler Rahmenkredit bei meiner Hausbank.

    Ich habe hiervon immer mal diverse Anschaffungen getätigt, u.a. für mein Haus (Garten).


    Warum hinterfragst Du dies so explizit? Ich dachte, wenn der Kredit vor der RWA gemacht wurde (und selbst die Umschuldung ist mit September 2018 vorher als die RWA), ist er anzuerkennen? Ich kann gar nicht mehr so genau alles nachweisen, was ich davon bezahlt habe, da ich nicht wusste, dass ich eines Tages jemandem dafür Rechenschaft abzulegen habe..



    frase : Bis jetzt habe ich die Formulare ja noch nicht ausgefüllt zurückgeschickt, von daher könnte ich ja durchaus noch einen Brief senden. GENAU dafür war ich ja beim Anwalt. Ich hatte alles dabei und wollte eigentlich, dass er direkt einen Brief an das Sozialamt verfasst, in dem er meine aktuelle Situation darlegt und auch gleich angibt, wie viel aus seiner Sicht überhaupt zu zahlen wäre..

    Ich möchte ehrlich gesagt auch keine weiteren Schulden machen, denn man muss ja auch in der Lage sein, dies alles zurück zu bezahlen im Falle von Arbeitslosigkeit oder Änderung der Einkommensverhältnisse. Und ich habe ja außerdem bereits zwei Kredite laufen..


    DANKE euch schon mal für eure Antworten und Zeit!!!



    Liebe Grüße

    NY-Shopgirl

    Hallo awi,


    hier meine monatlichen Ausgaben:


    Krankenkassenbeitrag 94,52

    Abtragung Haus 715,67

    private Rente 50,00

    Rahmenkredit 113,87

    Autokredit 208,38

    Grundbesitzabgaben 84,40


    Div. Versicherungen

    (Hausrat, Tier, Privathaft...) 37,42


    Unfallversicherung 10,68

    Gebäudehaftpflicht 21,97

    Gas, Strom, Wasser 137,00

    Kfz Versicherung 47,07

    Kfz-Steuer 8,50

    GEZ 17,50

    Telefon u. Handy 39,90

    ADAC 7,50


    Arbeitsweg einfache Strecke 31 km

    Fahrt zum Heim 5 km


    Schornsteinfeger kommt nur alle 2 Jahre. Heizungswartung jährlich 120,- EUR.


    Die Krankenkasse ist wirklich so günstig, ist nur ein Basistarif..


    Nein, ich bin nicht verheiratet, geschieden seit 2003..



    VIele Grüße

    NY-Shopgirl

    Hallo awi!


    Dein Engagement verdient allergrößten Respekt. Nicht nur, dass Du hier alle Fragen geduldig beantwortest...


    Mir kommt nur immer wieder ein Gedanke, wenn ich das lese mit der 100.000,- Grenze: Ich denke mal, dass die ausgefuchsten Politiker sicher nicht damit nur das Einkommen meinen, sondern dass daran ein "Hasenfuß" hängt i.S. von: Sie haben Eigentum? Dann addieren wir zu Ihrem Einkommen iHV XY noch einen imaginären Wert der Immobilien von XX zzgl. Sparbuch etc.

    Ich meine, wenn das wirklich eine reine Einkommensgrenze wäre, dann wären doch sooo viele entlastet, das wäre dann ja glatt gerecht. Und gerecht gibt es nicht ... Oder ist Dir bekannt, wie die sich das mit der Einkommensgrenze denken?


    Freundliche Grüße

    NY-Shopgirl

    Guten Morgen!


    Ich freue mich, dass ich dieses Forum gefunden habe und nachdem ich schon länger Beiträge lese, habe ich mich nun auch endlich registriert.

    Vor 2 Wochen habe ich einen Brief vom Sozialamt erhalten und wurde aufgefordert, meine "Vermögensverhältnisse" darzulegen. Hierzu war ich auch bei einem Anwalt, in der Hoffnung, dort Hilfe zu erhalten. Dieser hat sich allerdings nur das Formular angesehen, ein paar Fragen gestellt und meinte dann, ich solle das Formular ruhig ausfüllen. Wenn ich Glück hätte, wäre wenig bis gar nichts bei mir zu holen. Naja, das hab ich mir etwas anders vorgestellt, diese Beratung.

    Hier meine Situation:


    Ich habe vor einigen Jahren ein Haus gebaut, dieses läuft zu 100% auf mich

    Mein derzeitiges Nettoeinkommen beträgt 2.600 EUR.

    Davon muss ich meine Krankenversicherung bezahlen, da ich im EU-Ausland arbeite. Verbleiben 2.500,- EUR.


    Ich weiß, dass es den Selbstbehalt von 1.800,- EUR gibt. Wenn ich aber alle meine Ausgaben addiere, komme ich bereits auf 1.900,- EUR und dann habe ich weder Lebensmittel eingekauft, noch Bekleidung oder mein Auto betankt. Geschweige denn vielleicht Urlaub gemacht.


    Die Informationen, die man so findet rund um das Thema anzuerkennende Ausgaben schwanken recht stark. So hab ich z.B. einen Autokredit, den ich 2017 abgeschlossen habe. Ich habe gelesen, dass ich entweder die Kilometer zu Arbeit absetzen kann ODER den Autokredit. Einfache Strecke Arbeitsweg beträgt 31 km.


    Als Hausbesitzer sind natürlich die Nebenkosten schon etwas höher, als wenn ich sie anteilig für eine Mietwohnung bezahlen würde. Welche Kosten z.B. für die Gebäudeversicherung o.ä. werden denn vom Sozialamt zu 100% anerkannt? Und was steckt überhaupt in diesen 1.800,- EUR drin?


    Auch lese ich hier im Forum, man solle sein Erspartes nicht als Sparguthaben angeben, sondern als Altersvorsorge. Aber steht mir als Alleinstehende nicht ein angemessener Betrag zu? Ich habe 9.000,- EUR Notgroschen, für den Fall von Arbeitslosigkeit oder größere Reparaturen etc.


    Gibt es nicht so eine Art kleine Liste, welche Kosten zusätzlich zu den 1.800,- EUR anrechenbar sind?

    Gerne kann ich auch meine gesamten Kosten einmal aufstellen, falls das für die Beantwortung der Frage nützlich ist.


    Für den Hausbau habe ich 200.000 aufgenommen, von denen noch nicht viel zurückbezahlt ist, da ich eine kleine Abzahlungsrate habe. Das Grundstück habe ich selbst gekauft, finanziert aus einer Abfindung, die ich in 2012 erhalten habe. Wenn ich den Wert meines Haus angebe in dem Auskunftsersuchen, dann habe ich z.B. Sorge, dass mir das Grundstück irgendwie nachteilig ausgelegt wird. Aber es ist doch normal, dass man bei einer Finanzierung auch einen Eigenanteil einbringt..


    Im Pflegeheim ist übrigens meine Mutter (seit August 2014). Nachdem "ihr" Erspartes für die Heimkosten aufgebraucht ist, geht es nun um einen ungedeckten Heimkostenbetrag iHv. 588,- EUR monatlich, für den das Sozialamt noch "Zahlungswillige" sucht. Ich bin die einzige Tochter, habe von meiner Mutter nie größere Schenkungen o.ä. erhalten. Das Geld, welches für ihre Heimkosten bisher benutzt wurde, stammt aus Schenkungen, die sie von ihrer Mutter erhalten hat.


    Danke vielmals für´s Lesen, der Text ist länger als gedacht und wenig strukturiert - sorry dafür..


    Freundliche Grüße

    NY-Shopgirl