Beiträge von AlTheKingBundy

    Kann man machen, allerdings wär mir die Handelsspanne zu groß. Lohnt sich erst so ab 100 g Barren. Außerdem geht der Goldpreis gerade durch die Decke auch noch bei schwachem Euro, da lohnt sich eher der Verkauf :-) Warte mal bis Corona sich gelegt hat und die USA-Wahlen vorbei sind.

    Nein, legal anonym. Tafelgeschäfte, also anonymer Barankauf von Gold ist ab 01.01.2020 nur noch bis 2000 € möglich, d.h. man bekommt dafür beim Händler nur noch einen schlappen Krügerrand (eine Feinunze). Die Handelsspanne für kleine Mengen ist natürlich höher, d.h. das Tafelgeschäft wurde unattraktiver gemacht. Anders formuliert: Goldbesitz wird stückchenweise verboten. Ich finde es eine Frechheit, der Staat nimmt einen immer mehr die Möglichkeit, sich persönlich um seine Rente zu kümmern und nicht in Verträge zu buttern, die am Ende auf jeden Fall ein Minusgeschäft ergeben.

    Das ist auf jeden Fall der richtige Weg, sonst könnte man das auch als mögliche Steuerhinterziehung einschätzen.

    Dann bleibt es aber bei der ungünstigen Situation, das die Veräußerungsgewinne zwar nicht besteuert werden (nach 12 monatiger Haltefrist) aber als Einkünfte auftauchen werden. Hier wäre also genau der Spielraum zu beachten, den das AEG mit seiner Grenze einräumt.


    VG frase

    Ja, das hatte ich sowieso vor, in der Summe immer sicher unter 100000 bleiben, sooo viel Gehalt habe ich ja nun auch nicht. Übrigens meinte mein Steuerberater, dass ich nicht verpflichtet bin, Veräußerungsgewinne >1 Jahr anzugeben. Nur könnte das FA halt neugierig werden, wenn es von entsprechenden Transaktionen erfährt. Deswegen ist eine saubere Dokumentation (Kauf/Verkauf wann, wie viel...) zwingend erforderlich.

    ich habe ein Kommentar gefunden, das in deinem Sinne sein sollte:

    "steuerfreie Zuflüsse aus privaten Veräußerungsgeschäften (§ 23 EStG)" bleiben bei der "100T-Grenze" doch unberücksichtigt


    ich denke allerdings nicht, dass es bei deiner Frage eine abschließende klare und belastbare Antwort möglich ist, insbesondere weil niemand weiß wie die Rechtssprechung in den nächsten Jahren sein wird

    Wow, das wäre wirklich genau das, wonach ich gesucht habe, danke. Und ja, wie Gerichte das beurteilen, bleibt abzuwarten

    jetzt möchte ich mal eine dumme Frage stellen


    wie erfährt das Finanzamt und auch der SHT von einem solchen Veräußerungsgeschäft ?

    Ich sehe da nur 2 Möglichkeiten. Entweder der Verkäufer gibt diesen Veräußerungsgewinn in seiner Steuererklärung an (ich bin so ein Freak) oder die Handelsbörse über die man den Verkauf getätigt hat (wenn es denn eine Handelsbörse ist) gibt diese Informationen an die Finanzbehörden weiter. Letzteres ist denke ich gesetzlich sowieso schon geplant.


    Ich bin kein Turbokapitalist, aber der Staat nimmt einen immer mehr die Möglichkeit, etwas für die Altersvorsorge zu tun. Zinsen kann man vergessen, Aktiengewinne werden auch besteuert.

    Eine Frage zum Thema Elternunterhalt (ab 01.01.2020 als "100 000 €").


    Wie wird Goldbesitz oder der Besitz von Kryptowährungen im Rahmen der 100 000 €-Bruttoeinkommensgrenze behandelt?


    Solange Gold oder Kryptowährung angekauft wurde (also nicht verkauft wurde) dürfte es sich um Vermögen handeln, welches beim Elternunterhalt nicht berücksichtigt wird!?


    Wenn man es aber nun verkauft (gehen wir von Steuerfreiheit aus also zwischen Kauf und Verkauf ist mehr als ein Jahr vergangen), wie sieht es dann aus? Der Gewinn muss ja nicht versteuert werden und laut Steuerberaterauskunft auch nicht in der Steuererklärung angegeben werden. Zählt dieser Gedwinn dann aber als Einkommen und wird im Rahmen der 100 00 € mit berücksichtigt?

    Naja, mir geht es nicht um die Steuer sondern ob dies zu meinem Einkommen gezählt wird, wenn ich eine Kryptowährung mit Gewinn verkaufe. Eigentlich war es ja eine Altersvorsorge, die für mich "arbeitet". Quasi nur eine andere Währung.


    Ach so, und Kryptowährung/Gold sind Veräußerungsgewinne, die nach einem Jahr steuerfrei sind.

    Naja, das ist ein anderer Fall. Wenn Kryptowährungen gekauft und verkauft werden, fallen sie unter die von mir dargelegte regelung eines Veräußerungsgeschäfts. Also nach einem jahr steuerfrei. Aber mich interessiert nun, wie das im Sinne des neuen Elternunterhalts gehandhabt wird. Wenn ich Kryptowährung verkaufe (meinetwegen nach einem Jahr) und dabei einen Gewinn erziele, müsste das zu den Einkünften zählen!? Oder muss da eine Regelmäßigkeit vorliegen, z.B. "monatlich", ähnlich wie bei Zinserträgen?

    Kann ich sehr gut verstehen, aber so einfach ist das nicht. Zwar hat man das Recht auf "Vergessen" bezüglich seiner persönlichen Daten, dieses wird aber durch (nationale) Gesetze eingeschränkt, die eine Aufbewahrungsdauer erlauben. In der Schule sind es z.B. 3 Jahre bezüglich der Schülerdaten (Klassenbucheinträge, Fehlzeiten). Wie es hier ist, weiß ich nicht.

    Soweit ich weiß, können nur Mitglieder der Landesregierungen im Bundesrat einen Sitz im Bundesrat inne haben und diese werden direkt gewählt. Bei solch einem wichtigen Gesetz, welches endlich mal eine breite Zustimmung in der Bevölkerung findet, sollte man vielleicht doch mal eine Ausnahme im Wahlverhalten machen. ich überlege gerade, eine Website zu basteln, auf der das Abstimmungsverhalten bestimmter Politiker im Vergleich zum "Bürgerwillen" abgebildet wird. Hmm...