Beiträge von Diet11

    ganz verstehe ich die Diskussion hier nicht. Der Bedarf des Elternteils ist ja wohl klar und gibt nicht viel Spielraum (i.d.R. ein Heim, gut - es kann ein teueres oder ein billiges sein - Das muss jeder mit sich ausmachen, was er für eine Einstellung zu seinen Eltern hat und das geht zurück in die Zeit, als man noch Kind war.


    HIer geht es doch nur darum, wer die "Kohle" zahlt, die so ein Heim kosten (warum Heime in Deutschland so wahnsinnig teuer sein, und die Betreuungsleistungen eher dürftig, will ich hier auch nicht diskutieren, denn das ist auch ein anderes Thema.


    Als UHP werde ich mir einen Anwalt suchen müssen, der MEINE Interessen vertritt (und nicht die des Sozialamtes) ... dieses hat nämlich ebenfalls Rechtsbeistand und wahrscheinlich einen sehr viel qualifizierteren, als den Wald- und Wiesenanwalt aus meinem Dorf, der mich vertritt .


    So ist nun mal das Leben. Der Dumme ist doch meist der, der sein Leben mit allen Herausforderungen meistern muss, (keine Möglichkeiten der Steueroptimierung usw. hat) und gar nicht damit rechnet, dass er nun für was zahlen soll, was er nicht zu verantworten hat und auch in keinerleiweise vorher beeinflussen kann (wenn z.B. die Eltern ihr Geld verjubeln, bevor sie pflegebedürftig werden und ins Heim müssen)

    Also muss ich in meinem eigenen Interesse (meist auch im Interesse meiner Ehefrau und/oder meiner Kinder) einen Anwalt suchen, der diese "ungerechte" Belastung so gut wie es geht minimiert.

    DANKE ! Das klingt sehr vernünftig, und so werde ich auch vorgehen.

    Dennoch muss ich jetzt wohl dem Bafög-Amt mein Einkommen offenlegen, richtig ?

    Das wird dann zu einem Negativ-Bescheid führen und meien Tochter kann damit machen, was sie will.

    DANKE für die schnellen Antworten !


    Könnt Ihr mir bitte noch die Frage beantworten, was passiert, wenn die beiden heiraten ? Bin ich dann aus den Unterhaltsverpflcihtungen raus, und springt dann ALG2 ein, wenn der Vater (und dann Ehemann) nicht zahlen kann, oder ändert sich an meiner "Zuständigkeit" da nichts ?

    Die beiden wollen übrigens ab sofort zusammenwohnen (weiß nicht, ob das an der Gesamtsituatoin was ändert an der Situation)

    Meine Tochter ist mit einem Studium schon weit vorangeschritten, benötigt aber noch 2 oder 3 Semester bis zum Abschluss. Sie ist sehr fleißig und zielstrebig, bekam deshalb immer mal wieder ein Stipendium, und jobbt auch noch etwas, so dass sie in den letzten Jahren nur einen geringen Betrag als Zuschuss von uns Eltern benötigte, den sie auch immer pünklich von mir überwiesen bekommen hat. Bafög kam bisher nicht in Frage, da wir Einkommen von mir und meiner Frau zu hoch ist und wir sie auch lieber auf freiwilliger Basis unterstützen wollten.


    Nun ändert sich die Sitation schlagartig, da sie unerwartet schwanger ist.


    Meine Tochter braucht nun am Studienort eine eigene (größere) Wohnung (ihr Freund ist auch Student und mittellos) und es kommen wirkliche Kosten für sie und das erwartete Baby auf sie drauf zu.


    Sie bat mich jetzt, an einem Bafög-Antrag mitzuwirken (Ausfüllen Formblatt 3), auch wenn der Bescheid, negativ sei, damit sie damit ALG2 + Wohngeld beantragen könne.

    Stimmt das ?


    Mein weiteren Fragen:

    1. Ist es richtig, dass sie nur mit abgelehnten BAFÖG - Bescheid ALG2 + Wohngeld bekommt ?

    2. Werde ich meine Unterhaltszahlungen nachweisen müssen bzw. schaut man in die Vergangenheit ? (in Zukunft wird es mehr werden, das ist klar)

    3. Muss ich dann auch für das Kind meiner Tochter (d.h. mein zukünftiges Enkelkind) irgendwas zahlen ? (wie gesagt: der Vater = Freund meiner Tochter wird nichts beisteuern können und hat angedeutet dass auch von seinen Eltern nichts zu erwarten sei)

    4. Was ändert sich, wenn die beiden vielleicht im nächsten Jahr heiraten ?


    Ich freue mich, Opa zu werden, bin aber gerad' sehr beunruhigt, da das ganze meine Lebensplanung durcheinanderbringt (wir haben noch andere finanzielle Verpflichtungen, die uns belasten, wir aber nirgendwo geltend machen können)