Beiträge von Cyclone81

    Hallo frase,


    vielen Dank für die zusätzlichen Informationen. Sie wird wahrscheinlich selbst keinen Antrag stellen (sie hatte auch bereits am Bahnhof gelebt trotz den zwei Häusern). Ich denke wenn eher mal, falls sich ihre Lage weiter verschlechtert, kommt vielleicht mal ein Betreuer oder so auf mich zu. Wobei sie auch von dieser Seite freiwillig keine Hilfe annehmen würde und vermutlich Reißaus nimmt, wenn sie nur das Wort hört. Ich werde jetzt mal abwarten wie es weitergeht mit der Versteigerung und auf jeden Fall weiterhin alles gut dokumentieren. In naher Zukunft wird ja noch nichts passieren, da sie erstmal noch Vermögen hat, aber besser beizeiten um die Dinge kümmern als später dann kaum noch handlungsfähig zu sein.


    Vielen Dank und ein schönes WE

    Cyclone

    Hallo frase,


    vielen Dank für Deine ausführliche Nachricht, das Stichwort "selbstverschuldete Bedürftigkeit" ist gut zu wissen. Wie Du schon sagst, ist es keine Garantie für einen erfolgreichen Ausgang, aber immerhin macht es das lohnenswert, den Verlauf gut zu dokumentieren.


    Ich kann mein direktes Einkommen in gewissen Maße steuern, da ich GF meiner eigenen GmbH bin. Aber im Zweifelsfall wird dann sicherlich auf das Einkommen oder auch Vermögen der GmbH geschaut.


    Gruß

    Cyclone

    Hallo zusammen,


    meine Frage ist, ob sich ein Elternunterhalt vermeiden lässt, wenn die Mutter ihre finanzielle Notlage selbst herbeiführt und keine Hilfe annimmt.


    Hier eine kurze Zusammenfassung der Situation. Meine Mutter (60 Jahre) erhält seit vielen Jahren eine Arbeitsunfähigkeitsrente und hat nach dem Ableben der Großeltern 2 Häuser geerbt, das ehemalige Familienhaus mit 3 Wohnungen und ein vermietetes 6-Familienhaus. Aufgrund eines sehr massiven Verfolgungswahns hatte sie vor einigen Jahren das Familienhaus verlassen; seitdem ist es ziemlich zerfallen, Wasserschäden etc. nichts wurde repariert. Mit dem vermieteten 6-Familienhaus ist es nicht besser, auch hier ist erheblicher Investitionsstau, 3 Wohnungen sind nur noch vermietet, die Mieter mindern berechtigterweise die Miete, selbst das Heizöl müssen sie selbst kaufen. Inzwischen steht eine Zwangsversteigerung an, allerdings steht der Termin noch nicht. Ich biete meiner Mutter seit mehreren Jahren an, ihr beide Häuser abzukaufen, damit sie ihre Schulden zurückzahlen kann, sich ein eigenes Haus kaufen kann, und den Rest des Kaufpreises als eine Art monatliche Zusatzrente von €1000 bekommt, da ihre Altersrente nur rund €250 betragen wird. Obwohl ihr ihr Steuerberater und 6 Notare, bei denen wir inzwischen waren, alle gesagt haben, dass dies ein Superangebot sei, möchte sie es nicht annehmen und ihre finanzielle Situation verschlechtert sich weiterhin.


    Da sie keinerlei Hilfe annehmen möchte und die Situation kontinuierlich schlechter wird, sehe ich ehrlich gesagt nicht ein, eines Tages für einen möglichen Elternunterhalt aufzukommen. Zumal es sonst keine weiteren Angehörigen mehr gibt, würde alles auf mich zukommen. Ich habe den Kontakt zu meiner Mutter nun abgebrochen, da mich diese Situation sehr belastet.


    Gibt es hier Möglichkeiten, dies durch gute Dokumentation oder sonstiges in Zukunft abzuwenden?


    Vielen Dank!