Beiträge von LenaBartuschies

    Hallo,

    erstmal lieben Dank für deine Antwort. Ich muss dazu sagen, dass ich mir schon professionelle Hilfe geholt habe. Ich führe regelmäßige Gespräche mit einer Psychologin und stehe bereits auf der Warteliste einer Tagesklinik. Also das alles ist schon im Gange. Und die Entscheidung, dass ich mich trennen möchte steht soweit auch schon, ich habe nur Angst, dass mir wirklich das Sorgerecht entzogen wird. Vor der Beziehung hatte ich nie solche Anfälle, das kam erst mit ihm und den Erwartungen die seine Familie an mich hat.


    Ich weiß einfach nicht, wie ich am besten vorgehe. Ich möchte so schnell wie möglich daraus, aber halt eben mein Kind nicht verlieren

    Hallo,


    erstmal lieben Dank für deine Antwort. Ich muss dazu sagen, dass ich mir schon professionelle Hilfe geholt habe. Ich führe regelmäßige Gespräche mit einer Psychologin und stehe bereits auf der Warteliste einer Tagesklinik. Also das alles ist schon im Gange. Und die Entscheidung, dass ich mich trennen möchte steht soweit auch schon, ich habe nur Angst, dass mir wirklich das Sorgerecht entzogen wird. Vor der Beziehung hatte ich nie solche Anfälle, das kam erst mit ihm und den Erwartungen die seine Familie an mich hat.

    Ich weiß einfach nicht, wie ich am besten vorgehe. Ich möchte so schnell wie möglich daraus, aber halt eben mein Kind nicht verlieren

    Hallo,


    ich befinde mich in einer wirklich schwierigen Situation. Seit Oktober 2022 bin ich nun mit meinem Noch-Partner zusammen. Dezember 2022 war ich schon Schwanger, aufgrund eigener Dummheit (habe nicht verhütet und ich hatte ihn damals angelogen was das anging). Wir hatten natürlich kaum Zeit uns kennenzulernen, haben uns aber für das Kind entschieden. Zwischen uns gab es immer Streitigkeiten. Ich hatte eine nicht so schöne Kindheit und muss vieles noch verarbeiten. Ich bekomme immer wieder mal Wutanfälle, diese hatte ich ca. 2x auch in der Schwangerschaft (gegen das Amaturenbrett im Auto geschlagen und und und). Die Familie von meinem Partner und auch er haben türkische Wurzeln und haben halt Ihre Lebenseinstellung. (Frau macht zuhause und Mann geht arbeiten, nur Frau macht Haushalt, Frau muss auf Mann gehorchen und und und). Am Anfang unserer Beziehung kam ich ganz gut damit zurecht aber mittlerweile „triggert“ mich das einfach nur noch wenn ich mir sagen lassen muss, wann ich wohin darf, ob ich mein Kind mitnehmen darf und so weiter.

    Unsere Tochter ist nun seit Ende August 2023 auf der Welt. Seitdem wurde es nicht besser, eher schlimmer. Meine Wutanfälle werden immer häufiger. Ich werde von der Mutter meines Partner sehr „bedrängt“ (wir wohnen alle in einem Haus ohne getrennte Wohnungen). Sie sagt mir wie ich was zu machen habe mit meinem Kind, gibt ihr als ich nicht da war mit 4 Monaten ohne mein Einverständnis Brei, 6 Tage nach der Geburt meinte sie zu mir das meine Hebamme mir mein Kind wegnehmen würde, wenn es nicht pickobello aufgeräumt ist, will alles mitentscheiden,…


    Ich hatte am 4. Dezember 2023 einen Wutanfall wo ich ein Glas auf den Boden geschmissen habe als mein Kind in unmittelbarer Nähe war. Es hätte sie fast getroffen, zum Glück hat es das nicht. (Der Streit ist entstanden weil mein Partner mich nicht allein zu meiner Oma fahren lassen wollte mit Kind) Nach dem Wutanfall war ich 3 Tage bei meiner Oma und meine Tochter bei Ihrer Tante. Ich habe mich entschlossen mich auf die Warteliste einer Tagesklinik zu setzen um alles unter Kontrolle zu bekommen. Solang ich dort noch nicht bin, führe ich regelmäßig entlastende Gespräche mit einer Psychologin.


    Nun hatte ich am 3. Januar wieder einen Wutanfall, weil mein Partner mich wieder nicht mit Kind allein weglassen wollte und meinte ich müsse das machen was er sagt. Ich habe ihn angebrüllt und mit einem Messer auf den Tisch gehauen und es dann aber weggelegt. Er hat mit seinem Vater Polizei und Krankenwagen gerufen. Ich wurde mit ins Krankenhaus genommen, habe 10 Minuten mit einem Psychologin gesprochen, der mich wieder entlassen hat, da keine Eigen oder Fremdgefährdung besteht. Ich war dann wieder 3 Tage ohne Tochter bei meiner Oma um auf Abstand zu gehen und meine Emotionen runter zu fahren.


    Am 6. Januar haben wir uns mit seinen Eltern zusammen gesetzt um das weitere Vorgehen zu besprechen. Ich hatte mich eigentlich dazu entschieden mich zu trennen und auf Abstand zu gehen. Da meinte sein Vater zu mir, dass ich gern gehen kann, meine Tochter aber dort bleibt und ich meinem Partner das alleinige Sorgerecht überlassen soll. Falls ich das nicht machen würde, würden die zum Jugendamt und vor‘s Gericht gehen. Ich habe mich dazu bereit erklärt, unsere Tochter solang ich in einer Therapie bin dort zu lassen. Aber danach möchte ich natürlich meine Tochter auch bei mir haben. Seine Familie haben ein eigenen Dönerladen wo die alle arbeiten. Mein Partner ist Mo. bis So. von 10:00-22:30 dort und muss arbeiten. Sein Vater meinte er würde mir unsere Tochter nicht mitgeben und seine Frau würde dann auf unsere Tochter aufpassen und sie erziehen (weil mein Partner ist ja arbeiten).

    Ich weiß einfach nicht mehr, was ich machen soll. Ich darf mein Kind nicht mit zu meiner Oma nehmen, ich muss mir alles vorschreiben lassen. Ich will so nicht leben, ich möchte ein eigenständiges und erfülltes leben führen. Aber ich habe Angst meine Tochter zu verlieren. Ich will dort nicht mehr wohnen. Ich weiß aber nicht was ich machen soll. Ich habe keine Führerschein, kann also nicht mal eben alleine wohin fahren, genauso auch mit Bus nicht. Kann ich gehen und unsere Tochter erstmal mitnehmen? Oder muss ich allein gehen?