Umgangsrecht erneut einklagen

  • Hallo,


    Ich schreibe hier für meinen Freund mit dem ich einen Sohn habe (9 Monate).


    Er hat aus vorheriger Beziehung schon eine Tochter, die jetzt 8 Jahre ist. Mit 4 Jahren hat er sie das letzte mal gesehen.


    Er hatte ein Umgangsrecht, übers Gericht erhalten. Durch seine Arbeit konnte er Termine nur am Wochenende wahrnehmen, doch seine Tochter war oft "krank". Die Ersatztermine waren in der Woche, da konnte er Arbeitsbedingt sehr oft nicht zum Besuch erscheinen, da er auch auf Montage war.


    Er hat jeden Termin am Wochenende wahrgenommen, wenn sie nicht krank war ( das kam alle 2 Wochenenden vor). Eines Tages rief die Kindesmutter spontan an und meinte "du darfst dein Kind jetzt besuchen kommen".
    Er ist sofort los und hat sich keine Gedanken gemacht, dass er mit Kumpels ein paar Bier getrunken hat. Dementsprechend hatte er eine Fahne, war aber nicht besoffen.
    Überraschenderweise war eine Mitarbeiterin vom Jugendamt auch dort. Die Kindesmutter total aufgelöst und unterstellte ihm, dass er jedes mal mit einer Fahne kommt. Sie weinte uns behauptete sie habe Angst um das Kindeswohl. Er wurde weggeschickt. Dann kam es zur Gerichtsverhandlung, in der ihm das Umgangsrecht entzogen wurde, er sei ein Alkoholiker und hat seine Sucht nicht unter Kontrolle.
    Er durfte seine Tochter nicht mehr sehen und ihr wurde von der Mutter erzählt, er will keinen Kontakt mehr oder er hat keine Zeit für sie.
    Die Mutter hat seine Tochter dermaßen Manipuliert, dass er an ihrem 5. Geburtstag von seiner Tochter weggeschickt wurde mit den Worten " du bist nicht mein Papa und ich hasse dich"


    Er hatte ein Alkoholproblem, das weiß er, jedoch war er NIE besoffen bei seiner Tochter und bis auf das eine Mal auch NIE mit einer Fahne. Mittlerweile ist er in Therapie! Und unserem Kind sehr fürsorglich gegenüber.


    Nach der Gerichtsverhandlung hatte die Mutter noch gesagt er solle sich aus allem raushalten, sie wolle sein Geld auch nicht. Seitdem hat er auch nicht mehr gezahlt.


    Jetzt 4 Jahre später, bekommt er ein schreiben vom Jugendamt, er soll Unterhalt nachzahlen.
    Das würde er auch machen, jedoch will er den Kontakt zu seiner Tochter wieder haben!
    Er hat sich sehr ins positive geändert!


    Kann er das Umgangsrecht nochmal einklagen?
    Wie viel hat seine Tochter zu sagen mit 8 Jahren ?
    Seine Tochter liebte ihn, bis ihre Mutter sie so sehr manipuliert hat! Und wenn er sie nicht sieht, kann er schlecht das Gegenteil beweisen.


    Und könnten wir für unseren Sohn das Umgangsrecht mit seiner Halbschwester einklagen? Er ist noch sehr jung, dennoch hat er ja ein recht darauf?


    Danke für eure Hilfe!

  • Hallo,


    Er soll sich mit dem JA in Verbindung setzen und erneut den Umgang fordern.


    Was soll er nachzahlen? den laufenden Unterhalt oder den vom Amt gezahlten Unterhaltsvorschuss?


    edy

    Eine freundliche Begrüßung bei jedem Beitrag, ist eine Werschätzung gegenüber den Antwortgebern
    z.B. "Hallo"
    das ist ein Laienforum, die Antworten sind nicht rechtsverbindlich.

  • Das hat er meines Wissens auch vor, jedoch hat er große Angst von seiner Tochter abgewiesen zu werden.
    Er soll den Unterhaltsvorschuss nachzahlen, was er auch einsieht, jedoch möchte er dafür auch seine Tochter sehen.

  • Hallo,


    jedoch hat er große Angst von seiner Tochter abgewiesen zu werden.



    Als erstes müsste die Mutter mitwirken. Dann könnte das JA vermitteln.


    edy

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    z.B. "Hallo"
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  • Leider würde die Mutter das nicht zulassen. Sie hat mit ihrem jetzigen Mann auch ein Kind bekommen und er ist jetzt der "neue Papa" so wird es der Tochter von meinem Freund eingeredet.
    Sie blockt jeglichen Kontakt, umgezogen ist sie auch, zwar nicht weit weg, aber ihre Adresse wissen wir nicht.

  • JA oder Mediationsversuch über Familienberatungstelle mal probieren, bevor Umgang eingeklagt wird.


    Aber will er jetzt das Kind sehen, weil es ihm um das Kind geht oder als Gegenleistung für den nachgezahlten Unterhalt?