Ehefrau verweigert Umgang mit Kinder, benutzt diese als Druckmittel

  • Hallo Community,


    ich wende mich heute an euch mit einem wichtigen Anliegen.


    Meine Ehefrau hat vor drei Wochen die gemeinsame Wohnung mit unseren beiden Kindern verlassen (fast zwei Jahre und vier Monate alt).

    Zuvor ging sie zu ihrer Oma, allerdings für nur zwei Tage. Ich vertraute ihren Worten, dass dies in Zukunft anders gelöst wird.

    Und zwei Wochen später das Gleiche, nur in einem anderen Ausmaß.


    Die Situation ist etwas komplex und verwirrend.

    Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen mich, unterstellt mir Kindeswohlgefährdung mit extremen "Beispielen".

    Verweigert jeglichen Kontakt. Erzählt mir aber, dass unsere große Tochter ständig nach mir sucht, beim ins Bett gehen ruft sie permanent "Papa".

    In einem Videochat, um den ich gebeten hatte, hatte sie die Arme nach mir ausgestreckt und wollte in meine Arme, gibt dem Bildschirm Bussis.

    Das hat mir das Herz zerissen.


    Zum Hintergrund: sie lebt nun bei einer sehr manipulativen Familie, die sie / uns in den vergangenen Jahren belästigt haben.

    Unter anderem hat die Mutter meine Ehefrau sie auf den Boden gedrückt, festgehalten und anschließend gegen ihr Auto geschubst und eine große

    Platzwunde entstand, so dass dies zur Anzeige kam.

    Die Familie machte Falschaussagen bei der Polizei, da der Vater Angst hatte dass er Schmerzensgeld zahlen muss (die Mutter ist arbeitslos).

    Der Vater hat mitten in der Stadt die Kennzeichen vom Auto meiner Frau genommen, ihr bis zur Arbeit aufgelauert und permanent gedroht, dass noch mehr passieren wird,

    sollte sie die Anzeige nicht zurücknehmen. In Memos und Nachrichten hat er sie aufs übelste beleidigt. Anschließend stand dieser mit seinem Sohn bei uns im Garten und machte Terror, so dass erneut die Polizei ausrücken musste. Diese beachtete ihn gar nicht, denn dieser ist bereits bekannt.

    Das gibt es Massen an Beispielen - dies würde allerdings den Rahmen sprengen.

    Bis dato kam nichts seitens der Mutter, weder eine Entschuldigung, noch Kontaktversuche.

    Der Vater machte auch immer wieder Anspielungen, dass die Familie bald wieder zusammen sein wird.


    Vor drei Wochen traf sie sich mit ihrem Vater, von diesem Treffen zurück packte sie ihr Zeug, die Kinder und war weg.

    Dann kam es zu den Vorwürfen, ich würde die Kinder und auch sie gefährden.

    In Streits habe ich die Wohnung verlassen, um zu deeskalieren. Das passte ihr nie, denn dann flogen gerne mal Glasflaschen, Teller und diverses anderes Zeug in meine Richtung.

    Ich wurde geschubst, desöfteren auf die Wange geschlagen und einmal zwickte sie meinen Finger in der Tür ein, so dass dieser blutrot und taub war für einige Tage.

    War immer wieder naiv genug, um ihren Worten Glauben zu schenken.


    Seit der Geburt unserer zweiten Tochter wurde sie immer unzufriedener. Sie hatte an allem etwas auszusetzen, erinnerte sich an die Streits und ihr Verhalten nicht mehr.

    Sie hatte geweint und gesagt dass sie nicht weiß, was mit ihr los sei. Meinte desöfteren dass sie unzufrieden ist mit sich selbst.


    Das Paradoxe ist nun: genau bei dieser Familie lebt sie nun, in einem kleinen Zimmer. Diese Familie überhäuft sie nun mit materiellen Sachen und macht alles dafür, dass sie das Haus nie mehr verlassen wird.

    Sie war einige Male hier um noch Sachen abzuholen. Beim Verabschieden war sie meist auf eine Umarmung aus, küsste mich, sagte sie liebe mich über alles und dass alles besser werden würde.

    An einem Abend fuhr sie wieder und dann ging das Spielchen von vorne los. Sie löschte mich überall und sagt plötzlich dass sie mich nicht mehr vermissen würde.


    Es kommt mir so vor, als wäre es grundlegend ein anderer Mensch, den ich nicht kennen würde.


    Nun zu meinem Anliegen: ich habe bereits einige Anwälte kontaktiert und warte nun auf eine Rückmeldung. Wie verhalte ich mich nun "richtig"?

    Was kann ich gegen solche Anschuldigungen unternehmen? Sollte ich das Jugendamt hinzuziehen? Welche Schritte kann ich einleiten?

    Denn dann habe ich Angst, dass diese in eine Pflegefamilie kommen würden. Ich weiß im Moment tatsächlich nicht, was hier der beste Weg ist. Vorallem im Wohle der Kinder.


    Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen und ich hoffe dass der ein oder andere eventuell Erfahrung diesbezüglich hat.


    Liebe Grüße und vielen Dank im Voraus!

  • Hallo,


    Nun zu meinem Anliegen: ich habe bereits einige Anwälte kontaktiert und warte nun auf eine Rückmeldung. Wie verhalte ich mich nun "richtig"?

    warum einige Anwälte?


    du solltest dir einen Termin beim Anwalt geben lassen, lass dich dort umfangreich beraten.


    edy

    Eine freundliche Begrüßung bei jedem Beitrag, ist eine Werschätzung gegenüber den Antwortgebern
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  • Hallo Ironnail,


    Ich kann dich sehr gut verstehen, dass Du Angst vor unberechtigten Anschuldigungen hast. Weiterhin habe ich aus Deinem Beitrag verstanden, dass Du Dich um das Wohl Deiner Kinder sorgst.


    Du hast geschrieben:


    Seit der Geburt unserer zweiten Tochter wurde sie immer unzufriedener. Sie hatte an allem etwas auszusetzen, erinnerte sich an die Streits und ihr Verhalten nicht mehr. Sie hatte geweint und gesagt dass sie nicht weiß, was mit ihr los sei. Meinte desöfteren dass sie unzufrieden ist mit sich selbst.“

    Und

    „Es kommt mir so vor, als wäre es grundlegend ein anderer Mensch, den ich nicht kennen würde.„


    Hast Du schon Mal drüber nachgedacht, ob Deine Frau eine Wochenbettdepression haben könnte, die durchaus mehrere Monate andauern und bedandlungsbedürftig sein kann.


    Dein Beitrag ist zwar schon drei Wochen her und mglw hat sich Deine Situation und die Deiner Familie seitdem - ich wünsche Dir zum Besseren - verändert. Vielleicht hilft dieser Gedanke Dir, um eine gute Lösung für Euch alle zu finden.


    Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute!


    Babs13