Beiträge von timekeeper

    Hi,


    dieses ewige hin und her muss nicht unbedingt dem Kindeswohl entsprechen. Häufig verkraften die Kinder diese Unruhe nicht. Verlieren auch viele Freunde, die ja in diesem Alter auch zunehmend wichtiger werden. Denn die sind es irgendwann einfach leid, an der falschen Tür zu klingeln.


    Ihr seid erst ganz kurz getrennt. Die ersten Monate ist es für alle Betroffenen, auch für das Kind, schwierig, sich in dieser neuen Situation zurecht zu finden, zur Ruhe zu kommen. Ihr müsst euer Leben neu organisieren. Gerade am Anfang sind deshalb ganz feste Regeln wichtig. Wenn sich alle daran gewöhnt haben, aber erst dann kommt die zweite Stufe, die wo auch durchaus Flexibilität möglich ist.


    Ich würde in dieser schwierigen Anfangsphase quasi als Einstieg die ursprüngliche Einigung als sinnvoll empfinden. Lass sich das erst einmal fest einspielen. Würde zusätzlich feste längere Urlaubszeiten vereinbaren. Und dann sehr genau auf die Entwicklung des Kindes schauen.


    Ich sehe im Augenblick nicht, was eine Anwältin noch zusätzlich tun könnte. Eine Vereinbarung, die ja erst vor ganz kurzer Zeit getroffen wurde, schon zu kippen, da dürfte ein Gericht nur in absoluten Ausnahmefällen mitziehen. Zumal es dir ja primär um deine Verarbeitung der Trennung geht, nur sekundär um das Kindeswohl.


    Noch eine Frage: was machst du beruflich und wann, dass du so viel Zeit hast? Was die Kindsmutter?


    TK

    Hi,


    mit der Kindergrundsicherung kann man sich befassen, wenn endgültig alles feststeht. Also so etwa ab Nov. diesen Jahres, grob gepeilt. Bis dahin sind auch die Fachleute auf die Veröffentlichungen der Ministerien angewiesen, die auch im www nachzulesen sind.


    Kindergeld wird nicht kraft Gesetzes gesplittet - wie du schreibst. Das ist eine familienrechtliche Regelung, die individuell auch durchaus anders aussehen kann. Die Kindergrundsicherung soll ja nur die verschiedenen Leistungen, die insbesondere bei bedürftigen Kindern auch jetzt schon da sind, zusammenfassen. So, und da kommen wir zu dem Punkt, dass es Leistungen gibt, die einkommensunabhängig vom Staat erbracht werden und solche, die von der Bedürftigkeit des Kindes abhängen. Letztere greifen nur, wenn die zum Unterhalt verpflichteten Personen nicht leisten können; diese sind also subsidiär.


    Man wird also wie heute auch splitten müssen, denn nicht jedes Kind bekommt ja denselben Betrag; es wird wohl darauf hinauslaufen, dass die verschiedenen Optionen, Geld zu erhalten, zusammen fasst (das ist wohl klar), abere der festgelegte Mindestbetrag individuell überprüft werden muss. Denn die Idee der Vorrangigkeit der Leistungen durch die Eltern oder andere Verpflichtete soll ja nicht aufgegeben werden. Ich haben noch keinen Bescheidsentwurf für 2025 gesehen, so dass ich nicht einschätzen kann, wie das dann konkret festgelegt wird.


    Angesichts der Fülle der verschiedenen Subventions/Förderungstöpfe scheint mit die Zusammenlegung schon aus organisatorischen Gründen sehr sinnvoll. Ich erinnere mich noch gut an einen hessischen Fall, da ging es nur ums Kindergeld, wirklich nur darum. Involviert waren die Arbeitsagenturen von Fulda und Hanau, das Landesarbeitsgericht in Frankfurt, das Zollamt in Bad Homburg und das Gericht in Kassel. Änderungen des Wohnsitzes waren nicht erfolgt. Nicht auszudenken, wenn noch die Unterhaltsvorschusskasse, das Job-Center, die Kommune auch noch involviert gewesen wären. Ich hoffe doch sehr, dass das jetzt besser wird.


    TK

    Meine Erfahrungswerte? Zwischen einem Monat und zwei Jahren. Abgesehen davon ist der Gerichtsvollzieher nicht nur Vollstrecker, sondern auch Zustellungsbehörde. Kein Forum kann dir ersparen, Standanfrage zu halten, zu schauen, wo das Verfahren gerade "hängt," und dann im 2. Schritt zu kontrollieren, ob in der Vorschusskasse richtig verrechnet wurde; also auch in diesem Amt haben wir 2 verschiedene Verrechnungsstellen. Und auch der Gerichtsvollzieher rechnet seine Kosten vorab ab.


    TK

    Wir sind immer noch im Wahrsagermodus. Wir wissen nicht, wie belastet der Gerichtsvollzieher ist. Wir wissen nicht, ob vielleicht das Konto gepfändet wurde, wir wissen nicht, ob der Gläubiger vielleicht Krankengeld bekommt; wir wissen nicht, wann wie ein möglicher Geldeingang bearbeitet wird. Meinen persönlichen Rekord habe ich ja genannt.


    Sorry, ich kann zwar oft helfen, aber hier was sagen, das wäre nicht seriös.


    TK

    Du, diesen Typen gibt es auch bei Müttern. Das ist nicht geschlechtsabhängig, glaub es mir mal. Wichtig ist eben, dass man den Kontakt nicht sucht, ständig rummäkelt, sondern eben das alles sauber trennt. Das ist der erste Schritt.#


    Und - die (finanziell) besseren Lebensumstände sollten eigentlich keine bzw. nur eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Entscheidend ist gerade bei kleineren Kindern die Kontinuität bei der Hauptbezugsperson. Bei älteren Kindern ist das dann nicht mehr so wichtig, aber die ersten ca. 10 Jahre schon.


    TK

    Biene, wenn das alles über das JA läuft, dann geht auch der laufende Unterhalt erst einmal da ein. Du weißt eventuell gar nicht, was da abgeht und wie verrechnet wird. Deshalb ist der Überblick so wichtig. Du solltest darauf drängen, zu wissen, was da eingegangen ist. Und auch darüber, was gepfändet ist, Gehalt oder Bankkonto?


    Und dann haben wir noch die Verrechnungsproblematik. Grundsätzlich geht laufender Unterhalt der Begleichung von Rückständen vor. Ich weiß im Augenblick allerdings nicht, wie die Verrechnung der Vorschusskasse erfolgt. Ob die die Differenz von Vorschuß auf den zu zahlenden Unterhalt mit den Schulden verrechnen. Aber darüber machen wir uns Gedanken, wenn wir wissen, ob überhaupt was eingegangen ist.


    Ach ja, noch mein persönlicher Rekord für die Weiterleitung des gezahlten Unterhalts an eine Kommune in Rheinland-Pfalz: 8 Monate. Deshalb ist es so wichtig, da am Ball zu bleiben. Das Spiel "ich weiß was, was du nicht weißt," das geht doch gar nicht.


    TK

    Hi,


    erster Schritt: beim JA Standanfrage halten. Dann weiß man, wo man steht. Also, klären, was wo gepfändet ist. Gehalt oder aber Konto? In beiden Fällen haben wir möglicherweise unpfändbare Freibeträge (P-Konto z.B.). Die nächste Frage ist dann, wie eingehende Gelder wann verbucht und verrechnet werden, ganz abgesehen von den Bearbeitungszeiten bei Gericht und beim Arbeitgeber/der Bank. Jedenfalls erfährt Frau JA nicht sofort, wenn auf dem Konto der Kommune irgendein Betrag eingegangen ist, der deinem Fall zuzuordnen ist.


    So, jetzt kommen wir zum nächsten Problem. Wie ist zu verrechnen? Werden zunächst die Schulden bei der Vorschusskasse beglichen, und dann erst ausgezahlt? Auch das ist zu klären. Also, Termin vereinbaren, darauf bestehen, alle Unterlagen und Nachweise in Ablichtung zu erhalten, dann sieht man weiter.


    TK

    Hi,


    da ich keine wahrsagerischen Fähigkeiten habe (leider, sonst hätte ich schon längst im Lotto gewonnen), weiß ich nicht, wie ein Gericht entscheidet. Es kommt auf das Kindeswohl an, wichtig ist im Augenblick, dass jedwede Auseinandersetzung vermieden wird. Das Kind ist alt genug, um die paar Schritte von Haustür zum abholenden Vater zu laufen; evtl. kann es ja auch schon alleine mit Öffis zu ihm fahren. Häufig ist es ja schon hilfreich, wenn man gezielt die Situation entspannt. Und das merken die Kinder auch, glaub es mir mal.


    TK

    Hi,


    im Prinzip gibt es nur sehr wenig auf dem Weg der direkten Kommunikation zu regeln, auch wenn man das gemeinsame Sorgerecht hat. Dich gehen die Lebensumstände des Vaters im Prinzip nichts an, umgekehrt ist es genau so. Insbesondere sollte man jedwede Wertung ("on/off Beziehung" gegen gut geordnetes eigenes Leben) unterlassen. Das bekommt auch das Kind mit und führt nur zur Verhärtung der Fronten.


    Ihr habt etliche Gerichtsverfahren hinter euch, eigentlich sollte damit alles klar sein. Und zur Vermeidung von Unsicherheiten hat man sich streng daran zu halten. Wenn er eine Abänderung will, dann muss er halt klagen. Niemand muss sich anbrüllen lassen; es ist auch kein Grund da, überhaupt mündlichen Kontakt zu halten. Das wäre mein Einstieg in die Problematik.


    TK

    Hi,


    wenn er nicht will, dann bleibt es eben so, wie es ist, was das Haus angeht. Dann bleibt es eben so, wie es ist. Ob aus der damaligen Vereinbarung ein Recht eines Sohnes auf Überschreibung des Hauses herzuleiten ist, das muss der Fachmann klären. Es wäre dann wahrscheinlich Sache des Sohnes, die Zustimmung des Vaters einzuklagen, auf der Basis des damaligen Vertrages. Die Anwältin mal auf diese Problematik hingewiesen? Kennt die Anwältin den damaligen Vertrag?


    TK

    Du, mich härtte der Inhalt der Scheidungsfolgevereinbarung interessiert. Nochmals, es gibt keine gesetzliche Regelung, die jemanden verpflichtet, mit dir und dem Sohn einen Vertrag abzuschließen.


    Bei der Immobilie könnte man auch an eine Auseinandersetzungsversteigerung denken, bei der dann der Sohn den Anteil des Vaters ersteigert. Ob die Voraussetzungen vorliegen, das kann ich nicht abschätzen; auch müsste man das Risiko einschätzen, dass jemand anderes mitsteigert. Nur, warum sollte er auf seinen Hausanteil verzichten?


    Ich verstehe das ganze Procedere in diesem Fall nicht. Auch ist ja Blockade nicht so furchtbar unüblich. Damit können doch Anwälte umgehen.


    TK

    Hi,


    typischerweise regelt man so etwas im Rahmen des Scheidungsverfahrens. Wenn diese Etappe geschafft ist, ist es häufig problematisch, jemanden noch zur Mitarbeit, insbesondere zu einem Entgegenkommen zu bewegen. Wenn ich das richtig sehe, sind insoweit noch keinerlei verbindliche Vereinbarungen getroffen worden. Zwangsverträge sind in unserem System weder für Eigentumsübertragungen noch für Scheidungsfolgevereinbarungen vorgesehen.


    Um was geht es denn genau, was jetzt noch geregelt werden soll?


    TK

    Hi,


    ich hab mir jetzt nicht die Mühe gemacht, die alten Beiträge von dir nochmal durch zu lesen.


    Also, das Wechselmodell klappt auf Dauer in nicht so furchtbar vielen Fällen. Es ist einfach zu viel Stress für die Kinder, ständig seine Klamotten, Schulkrempel und was weiß ich zu packen und umzuziehen. Und auch die Freunde sind es irgendwann leid, an der falschen Tür zu klingeln. Dazu kommt noch der Autismus. Eigentlich kein Problem, Einstein war auch Autist. Nur, diese Kinder sind ja nicht so furchtbar flexibel. Die ständige Umstellung der Lebensumstände ist schon für andere Kinder problematisch, erst recht für Autisten.


    Mensch, durch die Umstellung musst du doch das Kind kaum weniger sehen. Wir haben im Jahr ca 3 Monate Schulferien, dazu kommen noch die Brückentage. Da kann man dann doch auch was anderes, sinnvolles zurecht basteln: seltener und länger. Und dann noch zusätzlich Umgangswochenenden, da ist doch was möglich.


    Nun zum Unterhaltsanspruch der Ehefrau. Angesichts des Alters des Kindes hat er wahrscheinlich nichts mit der Kinderbetreuung bzw. dem Umfang derselben zu tun. Sondern einfach damit, dass man nach der Trennung der sozial Schwächere einfach eine gewisse Zeit diesen Anspruch hat. Das alles muss aber mal sauber durchgerechnet werden. Sollte ein Fachmann erledigen, den du ja ohnehin für die Scheidung benötigst.


    TK

    Homer, ich sag es ratlosen (verzweifelten) Eltern immer wieder. Wir können die Steigbügel halten, aber reiten müssen die Kinder alleine. Das können wir ihnen nicht abnehmen, so gerne wir es auch tun würden.


    TK

    Hi,


    ich gehe mal davon aus, dass du Unterhalt zahlst. Da die Tochter volljährig ist, kannst du die Unterhaltszahlungen einstellen, wenn sie keiner Ausbildung nachgeht. Es sei denn, es existiert ein Unterhaltstitel, der über den 18. Geburtstag hinaus geht. Dann müsstest du dich zunächst darum kümmern, dass der Titel aus der Welt kommt. Das kann geschehen, indem sie dir die vollstreckbare Urkunde heraus gibt; das kann auch geschehen, indem sie schriftlich auf die Wahrnehmung der Rechte aus dem Titel verzichtet.


    Da die Tochter volljährig ist, hast du auf der tatsächlichen Seite keinen Einfluss auf die berufsmäßige Ausgestaltung ihres Lebens. Sehr zielstrebig scheint sie ja nicht zu sein; mit 18 Hauptschulabschluss, das ist ja nicht so furchtbar sexy. Ich kann mir da ehrlich gesagt nur sehr schwer vorstellen, dass sie einen Ausbildungsplatz zur Bürokauffrau ergattert hätte.


    Schade, dass sie nicht einmal die doch sehr kurze Ausbildung zur Pflegehelferin anstrebt. Aber, es ist nun mal so. Vielleicht bekommt sie durch die praktische Tätigkeit ja dann Freude am Beruf im Pflegebereich und baut das alles später aus. Gerade da gibt es ja genug Optionen des Quereinstiegs, und zwar unabhängig vom Alter.


    Bleibt die Frage, was du noch bezahlen musst. Ich würde diese 2-monatige Anlernphase unter Anrechnung möglicher Zuwendungen von wem auch immer noch finanzieren, obwohl es ja keine Ausbildung ist. Und danach bist du raus, auch wenn sie keinen Job bekommt. Wenn die Sache mit dem Titel geklärt ist. Klar, die Mutter ist ab Volljährigkeit unterhaltstechnisch mit im Boot, auch müsste im Fall von einer "Ausbildungsbeihilfe" auch geguckt werden, wie viele berufsbedingte Aufwendungen in Abzug gebracht werden können. Aber, m.E. lohnt es sich nicht, bei 2 Monaten ein Fass aufzumachen.


    So, das ist mal ein ganz grober Überblick. Jetzt kannst du mich auf den Punkt genau weiter fragen. Dann werde ich auch genauer bzw. spezieller.


    TK

    Hi,


    leider entsprechen einige Fakten, die du angeführt hast, nicht so ganz den Gegebenheiten, oder werden anders ermittelt.


    Es ist zutreffend, dass im Streitfall ein Gericht über das Umgangsrecht entscheidet, nicht das Jugendamt. Da bei doch bei allen Streitigkeiten so, nicht nur in Angelegenheiten mit den Kindern. Das ändert aber nichts daran, dass kraft Gesetzes die Kinder- und Jugendhilfe dem JA als gesetzliche Anlaufstelle obliegt, es zur allgemeinen Beratung verpflichtet ist, ihm ein Wächteramt zugesprochen wird. Das JA muss bei Kenntnis gewisser Konstellationen tätig werden; ein Privatmann muss es nicht.


    Aufgrund dieser Fülle von Funktionen kann es natürlich zu einer Umgangsregelung kommen; unter Aufsicht und Moderation des JA; allerdings kann das JA - insoweit stimme ich inert zu - keine Regelung erzwingen.


    Im Umgangsverfahren geht es nie um Schuld oder Unschuld. Es geht um das Kindeswohl. Und es ist weiß Gott und Mensch nicht sehr förderlich, wenn man meint, mit dem Gericht das Spiel "ich weiß was, was du nicht weißt" zu spielen. Das Amtsermittlungsprinzip verleiht den Gerichten keine hellseherischen Fähigkeiten. Und, das Gericht kann auch aus beharrlicher Bockigkeit einer Partei Schlüsse ziehen. Und die Parteien haben doch ein massives Interesse daran, vorzutragen, warum man dieses oder jenes beantragt. Dadurch kann man doch das Verfahren auch in eine positive Richtung lenken. Also, Leute, tragt vor, warum diesen oder jenen Antrag stellt, bietet Beweise an.


    Sowohl das JA als auch ein Umgangsbegleiter einer anderen Organisation kann als Zeuge vernommen werden, und dann muss sehr wohl ausgesagt werden; das geschieht doch ständig, ist die übliche Vorgehensweise. Und Mitarbeiter des JA werden routinemässig zumindest dann in das Gerichtsverfahren eingebunden, wenn sie bisher im Rahmen ihrer Tätigkeit mit dem Fall befasst waren. Häufig erhalten sie sogar den ausdrücklichen Auftrag des Gerichts, im Rahmen des Amtsermittlungsprinzips, die Umstände zu ermitteln und bei Gericht vorzutragen. Lediglich wenn das JA zuvor bereits anwaltlich für das Kind tätig war, dann darf es wie jeder Rechtsanwalt auch, die im Rahmen dieser Tätigkeit gewonnenen Erkenntnisse nicht vortragen.


    Wer Akteneinsicht bekommt, das entscheidet das Gericht. inert, du wärst erstaunt, wie viele Gerichtsakten ich schon auf Schreibtischen in Jugendämtern ich gesehen habe. Häufig wird es jedoch so geregelt, dass das Gericht letztlich mit dem Auftrag zur Erarbeitung einer Stellungnahme auch in Ablichtung die Unterlagen mit liefert, die für die Stellungnahme wesentlich sein könnten. Zustellungsurkunden und ähnlicher Papierkram interessieren ja insoweit nicht.


    Mir fällt gerade noch was ein. Je jünger das Kind ist, desto stärker ist das Argument, dass die Hauptbezugsperson beibehalten werden sollte, die Kontinuität der erziehenden Person ist für kleine Kinder unglaublich wichtig; das ändert sich natürlich wenn das Kind älter wird. So ist wohl auch der Hinweis des Gerichts zu verstehen, die Mutter habe bisher das Kind immer alleine bei den Routineuntersuchungen dem Arzt vorgestellt. Wir haben es hier also mit einem Indiz zu tun, welches entsprechend ausgewertet wurde.




    So, ich hoffe, jetzt ist alles etwas klarer.


    TK

    Hi,


    aus dem beigefügten Aktenauszug ergibt sich doch, dass das nur ein Punkt von vielen ist. über welchen sich das Gericht Gedanken gemacht hat. Dass der Fragesteller eben auch den Umgang in irgendeiner Form organisiert haben möchte, wäre als erstes zu klären, ob es da schon eine Entscheidung gibt, oder aber ob das Gericht über diesen Teil des Problems noch nicht entschieden hat.


    TK

    Hatte ich doch geschrieben, dass die Unterstützung der Mutter erst nach der Berechnung des Unterhalts für die Ehefrau kommt. Den Rest kann dir dein Anwalt vor Ort sagen, in etwa, der die Akte kennt. Und das ist natürlich auch Sache der Vereinbarung.


    Also, ab zum eigenen Anwalt.


    TK