Beiträge von frase

    Bei dir wird doch aber nicht gepfändet.

    Die Schuldner haben auch Fristen um sich auf die neue Situation einzustellen.


    Wenn also die Bank den Beschluss hat, wird das Konto gesperrt, ja nach Arbeitseifer der Bank.

    Das merkt der Schuldner dann auch schnell selber, kann nichts mehr abheben, das Konto ist quasi tod, er muss aber informiert werden.


    Rechne mal mit mind. 4 Wochen bis die erste Überweisung eintrudelt.

    Das hat mit der Zeitspanne zu tun, die der Schuldner bekommt, die Sache zu regeln.


    Ich werde das Gefühl nicht los, das du mit einem Geldregen rechnest.

    Da wäre ich nicht so optimistisch.

    Pfändungen haben Regeln und es dauert manchmal Jahre, bis der Schuldenberg eingetrieben ist.


    Glaubst du wirklich, das der Schuldner, hier nicht tätig wird?


    Gruß


    frase

    Die Bank muss ja erstmal den Kontoinhaber über die Pfändung informieren.


    Der hat dann 2 Wochen Zeit, sich etwas dazu einfallen zu lassen.


    Umstellung auf P-Konto oder Einleitung der Privatinsolvenz wäre z.B. denkbar.


    Es wird also dauern und es kann auch nur etwas gepfändet werden, wenn etwas da ist.


    Gruß


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    Hallo Anja,

    Oder bin ich doof, weil ich nichts mitnehme?

    Nun, es kommt ja immer auf das Ziel an.

    Einerseits willst du gütlich auseinander, hast aber andererseits auch Gedanken, was vom gemeinsamen Kuchen zu bekommen.


    Es geht hier vermutlich um Trennungsunterhalt und Zugewinnausgleich.

    Bedenke auch, das es einen Versorgungsausgleich der Rentenkasse geben wird.


    Zugewinn ist alle, was in der Ehe angeschafft wurde oder an Wert gewonnen hat.

    Da bestimmt jeder sein Anfangsvermögen und aus der Differenz zum Endvermögen berechnet sich der Zugewinn.

    Dieser ist bei Gütergemeinschaft dann zu teilen.


    Auch wenn dein Mann den Kredit für "sein" Haus auf den Schultern hat, die gezahlte Tilgung wäre hier auch zu teilen, hat den Wert des Hauses ja gesteigert, genau wie die Wertsteigerung als solche (nach meiner Meinung)

    Das Haus sehe ich hier als größten Hebel, bestimmt günstig erworben und damit heute deutlich mehr Wert.


    Wenn ihr wirklich mit einem Anwalt, der auch nur eine Partei verteten darf in den Ring wollt, dann ist es immer eine Risiko.


    Schreib dir das alles mal auf, es ist immer sehr gut, wenn man mit fundamentalen Zahlen und Wissen in ein solches Gespräch geht.

    Das Endvermögen lässt sich recht gut ermitteln, das Anfangsvermögen ist oft strittig.


    Signalisiere Verhandlungsbereitschaft und eskaliere nicht, das hilft nicht weiter.


    Gruß


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    Hallo TR,


    ich würde den Antrag stellen. Es kann ja abgelehnt werden.

    Dann schaut man, wie sich eine Bewilligungskonstellation einrichten lässt.


    Gruß


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    Hallo Ham,


    Kindergeld ist eigentlich einen Steuervergünstigung.

    Wenn du also in Deutschland arbeitest und hier deine Einkommenssteuer zahlst, hast du auch Anspruch auf KG.


    Nach meiner Kenntnis brauchst du halt die Steuer-ID für jedes Kind.

    Wo die Kinder dann leben ist nicht von Bedeutung.


    Vorsicht ist geboten, wenn aus welchen Gründen auch immer die Kinder in dem nicht EU-Land auch Vergünstigungen erhalten.


    Gruß


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    Hallo TF

    Mutter hat die 5 und ist ja dadurch besser gestellt bei der Berechnung.?

    bei einer korrekten Berechnung würden die Steuererstattungen auf die Ehepartner aufgeteilt.

    Die höhere Erstattung bring dann das Konstrukt zurück ins Lot. (Darauf würde ich bei der Berechnung hinweisen)

    Manche rechnen auch einfach das Netto für Steuerklasse 4.

    Wenn beide Pflichtigen so handeln, gibt es erstmal keine Verwerfungen.

    Existiert denn ein Titel?


    Gruß


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    Hallo,


    da du dich ja schon in der Frage der Unterhaltspflicht hier schlau gemacht hast, wird der Fall nun etwas unübersichtlich für mich.


    In dem anderen Thema war nicht die Rede davon, das dein Vater eine Wohnung etc. benötigt.


    Also, wie ist denn dein Vater ofW geworden?

    Hier bekommt dein Vater also schon GS, stimmt das?


    Willst du deinem Vater nun helfen oder warum stellst du diese Fragen?

    Wer kann ihn an die Hand nehmen und den Mietvertrag unterschreiben, die Frage der Mietkaution bzw. Genossenschaftsanteile klären, etc.?

    Wer organisiert das alles und lässt das liefern und aufbauen?

    Aber wer stellt mit ihm den Antrag?

    Wenn er geschäftsfähig ist und keine anderen Personen zur Hilfe bereit sind, muss er das selber regeln.

    Es gibt überall soziale Beratungsstellen, da könnte er vorsprechen.


    Schon etwas in die Zukunft gedacht: Sollte er mal Hilfe zur Pflege beantragen, treten die gleichen Fragen wie bei der GS auf.


    Bedenke dann, das eine Hilfe bei der Ausfüllung der Anträge abgefragt wird und du zu wahrheitsgemäßen Angaben verpflichtet bist.


    Gruß


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    Hallo Uwe-Andre,


    folge doch dem Rat deines Anwaltes, dem ist es immer egal wie es ausgeht, er bekommt seine Kohle und du zahlst dann nicht nur den Zugewinn.

    Glaubst du wirklich, das ein Gericht gegen deine Ex entscheidet?

    Du findest das alles ungerecht, dein Fehler, ein Ehevertrag hätte hier Probleme vermieden.


    Gruß


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    Hallo nochmal,


    natürlich versuchen die Ämter ihre Kosten klein zu halten.

    Bisher war dein Vater nicht auf Unterstützung angewiesen.

    Hätte aber schön länger bei dieser Rente Anspruch gehabt. (aktuell 502 € für den Lebensunterhalt, ohne Wohnkosten)


    Woher will denn dein Vater (zudem du keinen Kontakt hattest) über deinen Beruf und Einkommen etwas wissen?

    Ich würde das so interpretieren, dass das Sozialamt grundsätzlich nicht nach meinem Einkommen nachfragt. Lediglich wenn Anhaltspunkte existieren (Berufsangaben: Chefarzt, Kieferchirurg, etc.) würde eine Anfrage gestellt.

    Das kann man so tun, es gibt kaum einheitliche Aussagen dazu.


    Ämter versuchen natürlich auf allerlei Wegen an Infos zu kommen.

    Daher wird nur das angegeben was erforderlich ist. (Kreuz bei unter 100.000€, wenn es so ist, setzen)

    Ich vermute aber, es wird nicht mehr lange dauern und es gibt einen digitalen Abgleich der Personendaten mit der Finanzverwaltung.

    Dann wird diese Vermutungsregel schneller unterlaufen als man denkt.


    Was dir also bleibt ist die Planung deiner Einkommensentwicklung, wenn du nicht in die Unterhaltspflicht rutschen willst.


    Gruß


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    Hallo, willkommen hier im Forum,

    Dazu sollte er auch meine Kontaktdaten angeben, meinen Beruf und ob ich mehr als 100.000€ verdiene.

    Das kann ein Amt fragen, zum Einkommen würde ich keine Angaben machen.


    GS wird nur geleistet, wenn kein Kind über 100.000€ Einkommen hat (daher die Frage vom Amt)


    Wie hat denn der Vater vorher sein Leben finanziert, bestimmt nicht von 575€ Rente?


    Gruß


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    Bei Grundsicherung greifen nach meiner Kenntnis die gleichen Auskunftsregeln.


    Die Eltern stellen den Antrag und "wissen nicht was du für ein Einkommen hast", ist ja auch deine Sache.


    Dann handelt es sich um ein Ehepaar, hier ist erstmal der Partner im Fokus.

    Es ist doch recht selten, das dann die Konstellation der Renten/Pensionen nicht reichen sollte.

    Vorher kann möglicherweise auch noch Wohngeld beantragt werden, Kosten sollte auf den Prüfstand (kleinere Wohnung etc.)


    Natürlich kannst du dich vorbereiten.


    Meine Mutter bezog auch GS und ich wurde erst mit der Hilfe zur Pflege einbezogen.


    Gruß


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    Hallo Tabula rasa,


    vielen Dank für deine Information.

    Der Pfändungsfreibetrag ist ja in diesem § 850d ZPO festgeschrieben.

    Ein Gericht kann also davon abweichen und einen geringeren/höheren Freibetrag beschließen?


    Was ist dann mit der Anpassung dieser Freigrenze, wenn der Beschluss in der Welt ist und die Pfändungsfreibeträge angehoben werden?

    (aktuell ja schon auf über 1.400€)


    Was ist mit dem Abzweigungsersuchen? Kann ein Amt diese Grenze missachten?


    Gruß


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    Vorab mal noch mein Beileid, hatte ich ganz vergessen in meiner ersten Antwort auszudrücken.


    Dann kannst du erstmal alles selber regeln.

    Lass dir aber immer Rechnungen und Belge geben.

    Das mit den Trinkgeldern, da wäre ich überfragt, sehe ich eher als deine Sache an.


    Bei der Kontoauflösung habe ich dann mein Konto als Ziel angegeben. Waren noch knapp 1000€.

    Dazu benötigst du aber auch die Sterbeurkunde, die Bank wird das Konto sperren, sobald keine Rente mehr fließt.


    Wenn alles beglichen, würde ich die Restsumme einbehalten und abwarten, ob sich das Amt nochmal meldet.


    Gruß


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    Hallo Sohnemann,


    welche gesetzliche Regelung hier greift, kann ich dir nicht sagen.

    Bei meiner Mutter wurde keine Rückzahlung vom Amt verlangt.

    Alle Kosten wurden aus dem vorhandenen Eigengeld und der Bestattungsvorsorge bestritten.


    Eine Abrechnung habe ich nicht mehr bekommen, das Amt hat nur die Zahlungen sofort eingestellt und ich habe alles mit dem Heim geregelt.

    Sogar ein Rest Taschengeld wurde mir ausgezahlt.


    Wer hat denn Vollmacht über die Konten der Mutter?


    Gruß


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