Ping Pong Spiel mit Kind

  • Hallo zusammen,


    Ich wende mich an diesen Forum, da ich leider selbst nicht weiß, welchen Weg ich wie einschlagen soll. Ich hoffe darauf, hier Vorschläge oder auch Tipps zu bekommen, die mir ein Wegweiser sein werden.


    Kurz vorab: Es geht sich um meinen 3-jährigen Sohn, der aktuell bei seiner Mutter lebt. Seine Mutter und ich haben uns 2018 getrennt und sind seit Februar 2020 geschieden. Wir haben das geteilte Sorgerecht, das Aufenthaltsbestimmungsrecht hat sie.


    Kurz zu meiner Person: Ich bin 28 Jahre, Vollzeit angestellt in einem stressigen Job und lebe mit meiner Freundin seit August 2020 zusammen in einer 3-Zimmer Wohnung.


    Zu der Mutter des Kindes: 26 Jahre, arbeitslos gemeldet, lebt in unserer alten 3 Zimmer Wohnung.



    Folgender Sachverhalt:


    Unser Sohn ist von Sonntag mittags, bis Mittwochs morgens, bei seiner Mutter. Mo/ Di/ Mi ist er von ca. 10:00 bis 15:00 Uhr in der Kita. Mittwochs wird er dann von der Mutter meiner Ex abgeholt und bleibt dort bis Freitag morgen. Ich hole ihn jeden Freitag um 15:00 Uhr aus der Kita ab und verbringe dann Zeit bis Samstag abend mit ihm, wo ich ihn dann zu meiner Mutter bringe und er dort übernachtet. Meine Mutter bringt ihn dann wieder zu der Mutter des Kindes (meiner EX)


    Das Kind ist gesund und weist hierdurch keine Entwicklungsstörungen auf. Dennoch fühlt es sich für mich nicht richtig an, sodass ich des Öfteren Überlege das alleinige Sorgerecht zu beantragen. Nur weiß ich nicht, wie die Chancen hier stehen.


    ICh führe mittlerweile Buch mit allen weiteren Abwesenheit die mir zwischen Finger kommen, um hier ggf. Aussagefähig für den Fall der Fälle bei Gericht zu sein.


    Seine Mutter nutzt ihre Freizeit für feiern und kiffen. Schwarz arbeiten ist wohl auch im Spiel, aber nicht nachweisbar. Außerdem geht sie regelmäßig zum Psychiater (Nicht Psychologen), da hier wohl schwere narzisstische, wenn nicht sogar schizophrene Züge im Spiel sind. Alles aber nicht wirklich nachweisbar. Der neue Freund bringt dem Kind, aus meiner Sicht, nicht kinderfreundliche Werte bei. Ein Beispiel: Männer ohne Bart sehen aus wie Kinder, Tattoos zu haben ist cool, oder Gesichtstattoos sind noch cooler. Er selber hat welche. Bilder wo sie mit dicken Joints zu sehen ist gibt es genug.


    Dass ich das alleinige Sorgerecht hier irgendwann beantragen will steht außer Frage, nur: Wie stehen die realistischen Chancen?


    Zudem kommt, dass das Kind aktuell auch wirklich glücklich scheint. Er will nur fast nie zurück zu seiner Mutter und bei mir oder meiner Mutter bleiben, sagt aber im selben Zuge wenn er bei mir ist, dass er seine Mutter vermisst.


    Dieses Ping Pong Spiel belastet mich seit langer Zeit, wahrscheinlich mehr als meinen Sohn. Mit einem Sorgerecht bei mir ist es beendet.



    Ich bedanke mich vorab für eure Antworten.


    Viele Grüße

    RFL132

  • Hallo Rfl123,


    deine Beschreibung zeigt, das euer Kind doch ein strukturelles Leben führt.

    Wenn es dem Kind gut geht, dann sehe ich keinen Handlungsbedarf.

    Auch das die erweiterten Familien einbezogen werden ist doch gut für das Kind.

    Bilder wo sie mit dicken Joints zu sehen ist gibt es genug.

    Das ist eine Aussage, die nur bei einer Gefährdung von Bedeutung wird.


    Du kannst doch bestimmt mit der Mutter reden und deine Sorgen mitteilen.


    Gruß


    frase

  • Hallo Rfl132,


    So lange es dem Kind gut tut, solltest du an der Situation gar nicht ändern.


    Sachen die du als "nicht nachweisbar " aufzählst, nicht Vermutungen. (das solltest du lassen).



    Bilder wo sie mit dicken Joints zu sehen ist gibt es genug.


    Bilder mit "Bierflaschen" sehen !ähnlich" aus.


    Mein Rat, versuche eine gute Freundschaft zur EX und deren Partner aufzubauen. Dann kann es euch


    allen gut gehen.


    edy

    Eine freundliche Begrüßung bei jedem Beitrag, ist eine Werschätzung gegenüber den Antwortgebern
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  • Moin und danke für eure Antworten!


    Anscheinend tatsächlich nicht, ich lese mich hier aber nochmal ein. Danke für den Hinweis.


    Das Problem mit ihr ist, das reden nicht machbar ist. Ich habe ihr bereits meine Sorgen mitgeteilt, diese werden aber nicht ernst genommen. Mir geht es hier am Ende nur um das Wohl des Kindes. Eine Freundschaft zu ihr und ihrem Freund wird es leider nicht geben. Das liegt leider an ihr, da hier noch Gefühle von ihrer Seite aus im Spiel sind.


    Wenn ihr aber keine Bedenken habt, dass es in einer Art und Weise schädlich für das Kind ist, (da ich hier keine Erfahrungen habe und nicht wusste wo und an wen ich mich wenden kann) bin ich wohl der einzige dem es mit der Situation nicht gut geht. Wieder was gelernt ;) Danke euch!


    Viele Grüße und einen guten Wochenstart