Beiträge von frase

    Hallo,


    du liegst über der Grenze, daher möglichst erstmal keinen persönlichen Kontakt zum Amt. Hilf deiner Mutter bei der Beantragung, gehe zu einer Beratungsstelle (AWO, Caritas Pflegestützpunkt etc.) oder direkt ins Pflegeheim, die kennen den Ablauf. Es geht um deine Unterschrift, mit der bestätigst du die Angaben im Antrag. Was deine Mutter unterschreibt, ist ihr Kenntnisstand.


    Gruß frase

    Hallo Racker,


    ganau wie bei dir ist es damals bei meiner Mutter gelaufen. Unterschied, vor dem AEG und nicht die Grenze gerissen.

    Daher hatte ich erst Probleme, als ich den Antrag auf Hilfe zur Pflege für meine Mutter gestellt habe.


    Ich äußere hier nun mal meine Vermutung. Bisher hat dein Vater GS bekommen, das Amt vermutet also nicht, das du über der Grenze liegst, sonst wäre keine GS geleistet worden. Erst mit Erhalt der RWA wird es akut, ab diesem Tag kann das Amt den Regress fordern, wenn du Leistungsfähig bist.

    ABER, das Amt kann auch anführen, du kennst die gesundheitliche Situation deines Vaters, hast ihn schon Jahre begeleitet. Da kann man nicht vortragen, man wäre überrascht, das es nun ins Heim geht. Also würden kurzfristig eingeleitete leistungsmindernde Aktivitäten nicht unbedingt anerkannt werden.


    Zu den steuerlichen Sachen, da habe ich keine Erfahrung. Es soll aber auch Leute geben, die nur von Kaptitalerträgen und Vermietung leben. Ich würde immer den Bescheid Seite 2 vorlegen, da ist die Summ der Einkünfte ausgewiesen. Hier fließen auch Vermietung, Gewerbe, etc. ein.

    Ich hatte damals alle nicht relevanten Inhalte geschwärzt.


    Gruß frase

    GuMo Ralf,


    dein Vater bekommt GS, wer hat die Anträge bisher gestellt und unterschrieben?

    Auch bei GS gilt schon immer die 100.000€ Grenze.

    Wenn also das Amt bisher keinen Anlass sah, deine Überschreitung zu vermuten, keine "schlafende Hunde" wecken.


    Leider ist der Antrag auf "Hilfe zur Pflege" ein anderer Sozialhilfebereich und es wird ein neuer Antrag benötigt.

    Hier wäre es zu überlegen, ob eine andere Person da als "Ausfüllhilfe" agieren kann. Wenn du das machst und bei der Frage des Einkommens unrichtige Angaben machst, kann das böse enden.


    Wesentlich ist hier auch, ob du eine RWA zugestellt bekommst. Ab diesem Tag, hätte das Amt die Rückforderungsmöglichkeit. Auch wenn es länger dauert, hier wird aufgerechnet. (Bei mir betrug die Nachforderung fast 10.000€ und man wollte 900€ im Monat)


    Beantworte nur die Schreiben des Amtes und mach keine weiteren Angaben. Im Zweifel könnte auch eine Rechtsberatung helfen.

    Der sicherste Weg, nicht in Regress zu geraten ist, unter der Grenze zu bleiben.


    Gruß


    frase

    Hallo Racker,


    bevor überhaupt eine Prüfung deines Einkommens ansteht, muss das Amt ANHALTSPUNKTE für die VERMUTUNG der Überschreitung der Grenze vortragen.

    Es gilt also den Antrag für deinen Vater (vermutlich HIlfe zur Pflege) nicht selber zu stellen und auch nicht als unterstützende Person auftreten.

    Keinerlei Angaben zu Beruf und Einkommen verbreiten, geht niemand was an.


    Sollte doch eine RWA bei dir eintreffen, dann reiche den letzten Steuerbescheid ein.


    Erst wenn das Amt den Beweis für die Überschreitung hat, kommt der ganze Rummel ins laufen.


    Bist du erst einmal drüber, kann mit einer regelmäßigen Überprüfung gerechnet werden.


    Dem Amt gegenüber würde ich immer ehrlich auftreten, warum? Es kann hier als Sozielhilfebetrug ausgelegt werden, das wird dann eine ganz andere Baustelle.


    Also abwarten und sich unauffällig verhalten, wenn möglich, das Einkommen laut Steuerbescheid unter der Grenze halten.


    Gruß


    frase

    Hallo Jamesjason,


    ich habe einen ähnlichen Fall in der Nachbarschaft gehabt. Kind mit diagnostisch festgestellten Entwicklungsverzögerung. Wurde unter Betreuung gestellt (Eltern getrennt) und hat bis heute einen Behindertenausweis.


    Der Vater hat ganz normal seinen Unterhalt gezahlt, das Kind ging in eine sonderpädagogische Einrichtung, machte dort unter Schulzeitverlängerung einen Sonderschulabschluss. Es schloss sich eine Ausbildung in einer Behindertenwerkstatt an. Von dort wurde er dann in einen entsprechenden Betrieb vermittelt.

    Das fand er dann blöd und bewarb sich frei bei der Post (Zentrallager) , wurde nach Probezeit nicht übernommen, wechselte zu ALBA in die Sortierung, machte den Staplerschein. War aber mit Schicht und daher nicht auf dauer. Vermittlung vom Arbeitsamt zu einem Sozialkaufhaus als Hilfskraft. Dort ist er noch immer und ganz glücklich.


    Ab Aufnahme der Ausbildung wurde auch das eigene Einkommen angerechnet. Glaube mit 27 Jahren hat der Vater nicht mehr zahlen müssen, da Einkommen die Ausgaben deckte. Wohnt in einer eigenen Wohnung und geht auch seiner Wege, hat sogar die Fahrerlaubnis nach 3 Jahren geschafft.


    Also, es wird schon eine lange Strecke, es gibt viel Unterstützung, man muss sich aber kümmern und am Ball bleiben.


    Gruß


    frase

    Hallo Perplex

    Vielleicht hat jemand Tipps, vielleicht stelle ich mich auch nur ungeschickt an.

    Das Kind ist nun volljährig und natürlich solltest du die Konstellation erklären.


    1. anderer Elternteil zahlt nicht (Grund unbekannt)

    2. ab 18 werden beide Einkommen der Eltern als Grundlage benötigt, den Anspruch zu ermitteln.


    Dann schau auch mal, wie eine Berechnung bei Einbeziehung der eigenen Einkünften des volljährigen Kindes aussieht.


    Ich war mal zahlender Elternteil und habe dann bei Beginn der eigenen Einkünfte in Übereinstimmung mit meinen erwachsenen Kindern meine Zahlungen langsam abgeschmlozen. So konnten sich die Erwachsenen langsam an die neue Situation gewöhnen. Der Elternteil, wo die Kinder lebten, verlangte nur den Mietanteil für die bewohnten Zimmer.


    Gruß


    frase

    Schau an, egal warum, du kannst also deine Pläne weiter verfolgen.


    Ist ja auch denkbar, dass sich ein Amt nicht gerne mit solchen (ausländischen Fällen ) beschäftig.


    Aber Achtung, du wirst bestimmt alle 2 Jahre zu einer Auskunft gebeten, also schön die Zahlen im Auge behalten.


    Gruß


    frase

    Hallo DWA,


    wenn ich richtig Informiert bin, wird auch in Schweden die Einkommessteuer auf Grund der Bruttoeinkünfte berechnet.

    Du kennst ja nun die Grenze und diesen Bescheid wird auch ein Amt in Dt. nicht vernachlässigen können.


    Warte also auf das Schreiben vom Amt (eventuell kommt es nicht, Gedanke des Bruders nicht unbegründet).

    Folge deinem Lebensplan weiter und lass dich nicht verrückt machen.

    Auch wenn es zu einer begründeten Forderung kommen sollte, da sind viele Optionen möglich, auch ein Vergleich wäre hier denkbar.


    Es ist auch nicht dein Problem, ob ein Amt in Dt, mit deinen schwedischen Abrechnungen was anfangen kann.


    Gruß


    frase

    Hallo DWA,


    hast du denn überhaupt vom Amt schon eine RWA erhalten?

    Erst ab Zustellung der RWA kann das Amt etwas auf sich überleiten.

    Wird denn überhaupt schon Hilfe zur Pflege vom Amt geleistet?


    Es ist ja nicht verkehrt, sich mit der Problematik zu beschäftigen, es sollte aber dein Leben nicht völlig auf den Kopf stellen.


    Gruß


    frase

    Eventuell noch ein Hinweis, was wäre, wenn die Großeltern nicht wären oder wollten, was würde das JA dann tun, wenn es in der Familie nicht klappt?


    Das Kind könnte also schon beim Amt seine Sichtweise darstellen, die Schule würde auch das JA informieren, wenn Versäumnisanzeigen laufen und es auch schon erste krimminelle Ansätze gibt. Es ist also im Sinne der Eltern, das sich eine familiäre Lösung findet. Das sollten auch die Eltern erfahren, denn wenn das Kind in eine Einrichtung müsste (betreutes Wohnen etc.), dann wüden die Eltern noch dümmer dahstehen und es kommt auch ein feiner Kostenbescheid.


    In dem Alter ist es immer poblematisch, den richtigen Weg zu wählen. Auch ändern sich die Umstände und Großeltern sollten sich eigenlich nicht um die Erziehung der Enkel kümmern müssen. Es spricht den Eltern auch indirekt die Erziehungsfähigkeit ab und der Jugendliche hat das Gefühl, so komme ich eben durch mit meinen Ideen. Kommunikation ist also der wichtigste Faktor. Großeltern und Eltern sollten da an einem Strang ziehen.


    Gruß


    frase

    MDK macht nichts schnell, die machen das aber auch schonmal am Telefon und dann wird schnell ein Ablehnungsbescheid kommen. Geh zu einem Pflegestützpunkt in der Nähe und hole dir einen Profi dazu, die wissen was Fakt ist. Klar ist auch, wenn der Betroffenen nicht will, wird es immer problematisch.

    Einfach wird es nämlich nicht, einen Pflegeplatz zu finden, das kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen.

    Auch eine traurige Wahrheit. Warteliste, was für ein "Fakeprogramm", da stehen manchmal Leute drauf, die sind schon verstorben.

    Ohne Pflegestufe kein Heimplatz, ohne klare Aussage im MDK-Gutachten zur Heimunterbringung kaum eine Chance ohne Vitamin B.

    Heime sind Wirtschaftsunternehmen, schauen auch auf den Kunden und seinen finanziellen Hintergund. Ich war persönlich im 6 verschiedenen Einrichtungen um für meine Mutter eine Anfrage zu starten. Nur durch Zufall und weil ich mit den Ärzten im KH gut konnte, wurde meine Mutter damals direkt in ein Pflegeheim verlegt (hatte es ihr erst als Reha verkauft). Später fand es meine Mutter toll dort und hat noch einige Jahre einen schönen Lebensabend erlebt. Das Zimmer im Heim war gerade frei geworden und ich war zur rechten Zeit dort und durch die sofortige Zusage war meine Mutter auf Platz 1 der Warteliste gerutscht. Unter normalen Umständen hatte es vermutlich ewig gedauert, die Heimleitung hatte einen Wartelistenordner, der war ca. 3cm dick.

    Letzten Endes kommst du deiner Unterhaltsverpflichtung gegenüber deinem Vater nach.

    Sehr richtig und solche Zuwendungen führen auch noch zu anderen Ergebnissen.

    Sollte Anspruch auf GS im Alter bestehen, wird deine Zuwendung die GS-Leistung kürzen.


    Gruß


    frase

    Mein alter Vater hat es ganz stolz der Sachbearbeiterin auf dem SA erzählt, sogar meinen Verdienst.

    tja, so ist es mit den Eltern, die stolz auf ihre Kinder sind und das natürlich gerne zeigen wollen.


    Ich werfe mal noch einen anderen Aspekt in die Runde, sind deine Eltern noch verheiratet?

    Wenn dem so ist, greift nach meiner Kenntnis erstmal der Ehegettenunterhaltsanspruch.


    Weitere Frage, wurdest du schon vom Amt zur Auskunft aufgefordert?


    Aus Erfahrung sollte man nie selbständig den Kontakt aufnehmen, wenn jemand was von dir will, soll er sich melden.


    Zu viele Leute sind finanziell abhängig von mir.

    Daran solltest du arbeiten, dein bevorstehender Ruhestand ist nicht dazu da, die "Taschen anderer" zu füllen.


    Wie TK schon bemerkte, steht deine Mutter in dieser Reihe auch nicht an ertser Stelle.


    Die deutsche Staatbuergerschaft gebe ich zur Sicherheit ab.

    Was soll das bringen? Deine Eltern bleiben deine Eltern.


    Warte ab und reduziere deine Arbeitszeit, wie du es geplant hast. Die Hilfe zur Pflege für deine Mutter wird eh erst geprüft und dann bei Unterdeckung zahlt das Amt die Differenz. Hier wird es dann erstmal prüfen, ob dein Vater Leistungsfähig ist, ob Vermögen deiner Eltern eingesetzt werden kann usw..


    Wirklich reagieren musst du erst, wenn die eine RWA vom Amt erhälst.


    Berichte uns hier weiter, es ist bestimmt für andere Betroffen lesenswert.


    Gruß


    frase

    Hallo Ronny,


    es stellt sich immer auch noch die Frage, wovon Wohnung und Lebensunterhalt bestritten werden sollen, vom Minijob? Das Amt wird einen Auszug nicht zustimmen, bzw. die Kosten nicht tragen. Wenn der Freund das übernimmt, seine Baustelle.


    Es gibt aber auch Fälle, da ist der Wechsel des Wohnortes erforderlich, dann könnte das Amt sogar mit ins Boot gehen. Hängt aber vom Einzelfall ab.


    Der Minijob müsste eigentlich auf den Unterhaltbedarf angerechnet werden, ob der gesamte Verdienst, da bin ich mir nicht sicher.


    Deine Tochter hat einen Plan, auch wenn der nicht auf kurzem Weg zu einer schnellen Unabhängigkeit führt. Du kannst nun entscheiden, wie du dazu deinen Beitrag leisten willst. Ich hatte ein ähnliches Problem und habe mit meinen Töchtern eine vierteljährliche Absenkung des Unterhalts vereinbart, nachdem der Unterhaltsanspruch entfallen war. Mir war das gute Verhältnis mehr Wert, als das Geld, was ich gespart hätte.


    Gruß


    frase

    Endlich, die Rechtsprechung mit die "schwammigen" Formulierungen im AEG ins Visier.


    Es lohnt sich den gesamten Beschluss mal zu lesen und ich bin gespannt, was da in der "letzten Instanz" entschieden wird.


    Wird dem Inhalt des Beschluss gefolgt, ist das ja auch eine Entlastung der SB´s in der Ämtern,

    die Ermittlung der LF würde weniger strittig sein (siehe Grund 28 im Beschluss).


    Mal sehen, wann das dann die LL der Länder erreicht.


    Gruß


    frase

    Hallo Ronny...,


    dein Bekannter hat dir einen wichtigen Hinweis gegeben, ab 18 ändert sich die Unterhaltsberechnung und daher oft auch die Unterhaltshöhe für den Barzahler.

    Du hast ein gutes Verhältnis zu deiner Tochter, das solltest du nutzen und die Sache ansprechen. Ich spreche aus Erfahrung, hatte ich seinerzeit genau so gemacht. Die "Kunstpause"- Zeit, kannst du natürlich weiter finanzieren. Ich würde aber schon wissen wollen, wie der genaue Plan ist und dann wird über Zahlen gesprochen. Bei einer eigenen Wohnung ist der Unterhaltsbedarf seit 2023 auf 930€ festgelegt. Hier gilt es nun auch den anderen Elternteil mit einzubeziehen. Das KG wird abgezogen und die (930-250) 680€ werden auf die Eltern, je nach Leistungsfähigkeit aufgeteilt. Ist dann für deine Tochter auch eine neue Angelegenheit, sich mit der Mutter über Barunterhalt zu unterhalten.


    Ich finde es gut, das du weiter freiwillig zahlen willst, bedenke aber auch, dass junge Menschen lernen sollten, sich ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen.


    Gruß frase

    Hallo, er möchte die Scheidung, dann sollte er auch mit den Konsequenzen leben.


    Ich würde an deiner Stelle einen Anwalt aufsuchen. Gibt es im Zusammenhang mit der "ehelichen Zuwendung" vertragliche Vereinbarungen?

    Was steht im Notarvertrag oder wurdest du einfach als Mitinhaber zur 1/2 ins Grundbuch eingetragen?


    Gruß

    frase