Beiträge von frase

    Hallo Mark,


    leider kann man deine Frage nicht abschließend beantworten, da es einfach zu wenige und unterschiedliche Infos dazu gibt.


    Mir ist bekannt, das die Ämter teilweise eine Jährliche Prüfung veranlassen, wenn wie bei dir, eben "Verdachtsmomente" vorliegen.

    Dann gibt es meißt den Hinweis, dass nach vorliegen des Jahressteuerbescheid, dieser zur Prüfung unaufgeforder eingereicht werden soll.


    Wenn das Schreiben aber keinen Hinweis auf eine erneute Prüfung enthält, könnte man vermuten, das etwas länger mit der nächsten Prüfung gewartet wird.

    Erstaunlich finde ich hätte ich nicht bereits gezahlt wäre ich gar nicht auf dem Radar.

    Tja, da das Amt eben über dein Einkommen Kenntnis hatte, kann es nun Schlußfolgerungen ziehen.


    Über eine Inflationsanpassung der Grenze ist mir nichts bekannt und ich vermute, da wird auch nichts kommen.

    Die Kassen sind leer und die Heimkosten sind erheblich seit 2020 gestiegen.

    Es wird politisch keine Akzeptanz finden.


    Gruß


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    Hallo Planet,


    nach deiner Schilderung wird der Anzeige nachgegangen und um eine Stellungnahme zum Sachverhalt gebeten.

    Es kann also noch dauern und ob du über das Ergebnis/den Inhalt der Stellungnahme erfährst, kann man nur schwer abschätzen.


    Würdest du in Dt. so vorgehen und selber von derm Anzeigesachverhalt betroffen sein, so würde ich von einer abschließenden Antwort ausgehen.

    Damit bekommst du dann die Möglichkeit selber weiter zu handeln.


    Gruß


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    Hallo Sara

    ich habe das Gefühl, da es um sehr viel Geld geht, wird mit allen Tricks und harten Bandagen gearbeitet

    Leider sind halt auch die Pflegekosten explodiert.

    Meine Mutter hätte 2017 einen EEE von 1900€ zahlen sollen. Ihre Grundsicherung betrug damals mit Rentenanteil knapp 800€.

    Zieht man noch das Taschengeld ab, war eine Unterdeckung von gut 1200€ gegeben.


    Davon sollte ich ca. 900€ zahlen.


    Heute liegt der EEE in diesem Heim bei 2700€.


    Danke, dass du uns über deinen Fall weiter informierst.

    Es ist ja für viele Betroffene ein echter Dschungel.


    Grus


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    Hallo Josie,


    ich bin echt erschrocken, was hier so abgeht.

    Wie du sicher gelesen hast, kann das Amt durch das AEG keinen EU fordern, wenn du unter der Grenze liegst.


    Auch die Berechnung des "Beraters" scheint noch viele Fragen aufzuwerfen.


    Es scheint hier noch altes Recht in Anwendung zu sein.


    Das zu erklären würde jetzt zu weit führen.


    Hast du dem Amt schon Auskunft erteilt?


    Gruß


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    Hallo Josie,


    auf welcher Grundlage wurdest du zur Auskunft gebeten?


    Es ist nicht im Sinne des AEG, dass solche Verunsicherung entsteht.


    Das aber ein unabhängiger Berater solche Auskünfte erteilt, ist mir vollkommen unklar:/


    Schau dir einfach mal die offizielle Seite des BAMS dazu selber an:


    https://www.bmas.de/DE/Service…en-entlastungsgesetz.html


    Auch wenn ich das alles nicht verstehe, würde ich dann einen Rechtsbeistand für Familienrecht um Hilfe bitte.


    Gruß


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    Hallo Josie,


    das Urteil ist aus 2014, hier gab es das AEG noch nicht.


    Damals galt diese Regelung natürlich noch und du kannst mir glauben ich war in einer ähnlichen Situation.


    Im AEG ist ganz klar geregelt, dass dieses Vorgehen zur Berechnung des EU erst dann zur Anwendung kommt, wenn der betroffene Angehörige im Jahr über 100.000€ Einkommen erzielt.


    Ich kenne keine andere Auslegung und daher nochmal meine Frage, hat das Amt dich zur Auskunft aufgefordert?


    Bitte keine übereilten Handlungen!

    wenn wir die geforderte Summe entrichten müssen,

    von welcher Summe sprichst du hier, gibt es schon eine konkrete Forderung?


    Gruß


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    Hallo Trotha,


    da können wir ja froh sein, dass es solche Foristen wie dich hier gibt.

    Was würden wir nur ohne dich machen:/

    zeigt sie eher

    Wie kommst du eigentlich darauf, dass der Moderator eine "Sie" ist?

    Der Nickname deutet doch auf das andere Geschlecht hin.


    lurchi , was hat das Jugendamt denn nun gesagt?


    Gruß


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    GuMo,


    wir kennen die Gründe der Reisetätigkeit des Fragestellers und seiner Familie nicht.


    Ich würde ihm nur raten nicht in den Herbstferien mit der großen Tochter in ein Gebiet zu reisen, wo die Mutter unter Hausarrest steht.

    Es ist zu befürchten, dass auch die ältere Tochter, deren Vater nichtmal der Fragesteller ist, dort verbleiben muss.


    Was dient hier aber dem Kindeswohl bleibt die Frage für mich? (damit sind natürlich beide Kinder gemeint)

    Gruß


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    Hallo,


    wie auch immer die rechtliche Lage ist, wäre es nicht erstmal eine gute Idee, dass mit den Eltern zu besprechen.


    Als meine Töchter in dieser Situation waren, hatte ich eher das Problem, dass dabei die Lernleistungen leiden könnten, wenn Zeit dafür verloren geht.

    Mein Deal war, "keine signifikante Verschlechterung in Schule und Studium, dann ist der Zusverdienst kein Problem".


    Es ist doch eine gute Erfahrung, wenn man für seine Brötchen selber den Hintern hochbekommt.


    Gruß


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    Guten Abend,


    möglicherweise ist das genau die Taktik des Amtes. Man versucht erstmal an Informationen zu gelangen, die man sonst nicht erhält.

    Ob eine freiwillige Zahlung eine Dauerzustand ist/wird, dass müssen dir Fachleute erklären, ich bin nur ein Mitglied in diesem Forum.


    Daher würde ich sehr vorsichtig sein, keine freiwilligen Zahlungen anbieten und eben nach den Anhaltspunkten fragen, die eine Auskunft von dir begründen würde. Jeder Bürger, der so ein Schreiben bekommt, hat doch erstmal Respekt und glaubt den Aufforderungen nach umfassender Auskunft.

    Es besteht aber eben kein Grund und als dein Mann würde ich die Auskunft auch verweigern und klar nach den rechtlichen Grundlagen fragen.


    Mit dem Beleg, das dein Jahreseinkommen unter der Grenze liegt, sollte dem Amt klar sein, das auf deinen Fall das AEG anzuwenden ist.

    Damit werden weitere Nachfragen wohl ins leere laufen.


    Gruß


    frase

    Hallo,

    Interessant auch, dass ich angeben soll, wieviel ich freiwillig bereit bin zu zahlen

    Die Kassen der Kommunen sind leer. Es gibt auch viele Angehörige, die moralisch Unterhalt zahlen würden, dann aber von der Berechnung des Amtes schockiert sind. Ich habe von solch einer Frage jedoch noch nichts gehört.

    In einer anderen Gruppe wurde gesagt, auch Enkelkinder müssten Unterhalt an die Grosseltern bezahlen, weil sie in direkter Linie verwandt sind.

    Diese Möglichkeit besteht schon, wird aber nach meiner Meinung auch durch das AEG begrenzt.


    Ich bin verunsichert, weil ich nicht möchte, dass meiner Familie Nachteile entstehen.

    Wo siehst du hier denn Nachteile?

    Verdient denn ein Angehöriger in direkter Linie über der Grenze?


    Mach dir doch erstmal keine Gedanken über die Berechnung.

    Schau wie das Amt auf deine Antwort reagiert.

    Dann kannst du immer noch überlegen ob und in welcher Höhe du dich an den Kosten beteiligen möchtest.


    Ich war selber vom EU betroffen, vor und mit dem AEG.

    Die erste Berechnung hatte mir schlaflose Nächte eingebracht, es waren mehr als 20% meines Nettoverdienstes.

    Da habe ich mich informiert und die Berechnung erfolgreich angegriffen.

    Mit dem AEG war ich raus, da gab es keine zwei Meinungen.

    Ich war dann froh, dass ich meiner Mutter etwas finanziell unterstützen konnte, so wie ich es für angemessen sah und das auch in meinen Möglichkeiten lag. Ich hatte aber auch ein super Verhältnis zu ihr.


    Gruß


    frase

    GuMo Vera,


    die RWA ist ja die Information, dass für ein Familienmitglied Sozialleistungen erbracht werden, die unter Umständen (nach Prüfung) zurück gefordert werden können. Durch das AEG ist diese Rückforderung aber eingeschränkt worden und betrifft erstmal nur den Personenkereis über 100 tsd. € Einkommen.


    Antworte dem Amt, berufe dich auf das AEG und warte ab, wie das Amt reagiert.


    Umfangreiche Auskunft kannst du (ihr) immer noch erteilen.


    Ich verstehe deine Verunsicherung, versuche ruhig zu agieren, die Rechtslage spricht dafür. dass es keinen Grund gibt, sich Sorgen zu machen, wenn du deutlich unter der Grenze verdienst.


    Gruß


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    Hallo Vera,


    ob dieses Vorgehen der Stadtverwaltung rechtskonform ist wage ich sehr zu bezweifeln.

    Da wir aber hier nur wenige Erfahrungen mit der Umsetzung des AEG haben, gilt mal folgendes.


    Du bist nur zur Auskunft verpflichtet, wenn es Anhaltspunkte gibt, die vermuten lassen, dass dein bereinigtes Bruttojahreseinkommen über 100tsd. € liegt.


    Daher kannst du erstmal der Stadtverwaltung antworten und nach diesen Anhaltspunkten fragen.


    Natürlich werden die versuchen mit irgendwelchen Gründen an eine Auskunft von dir zu kommen.

    Es kann durchaus sein, dass in den Anträgen "Hilfe zur Pflege" einfach behauptet wird, dass du sehr gut verdienst.


    Als erste Antwort geht auch eine formlose Auskunft ohne die vorgefertigten Formulare der Verwaltung.


    Du erklärst, dass dein Einkommen unter der Grenze liegt und legst den letzten Einkommenssteuerbescheid als Beleg mit rein.

    Da du anscheinend verheiratet bist, würde ich alle Angaben zu deinem Mann und deinen Kindern vorsorglich schwärzen.

    Es zält nur die Summe der Einkünfte auf Seite 2 in deiner Spalte als Entscheidungskriterium.

    Auch deine elektronische Steuerbescheinigung von 2021 wäre eine Möglichkeit.


    Weitere Angaben würde ich nicht machen.

    Weder dein Mann noch deine Kinder sind hier vorerst von Bedeutung.

    Das wird nur zum Thema, wenn du allein über die "Grenze" gehst.


    Gruß,


    frase