Beiträge von frase

    Hallo Kalex,


    woher hast du denn deine Infos zur Unterhaltshöhe, warum gibt es denn Unstimmigkeiten?

    Tabula rasa hat ja schon die Eckpunkte benannt.


    Es gibt auch die Möglichkeit beim Jugendamt eine Beistandschaft einzurichten für euren Sohn.


    google mal "Beistandschaft beantragen" da gibt es umfangreiche Hinweise und auch Broschüren.


    Gruß


    frase

    Nach der letzten Berechnung durch Amt kam heraus, dass ich genau einen Euro Unterhalt hätte zahlen müssen.

    Nur, das ich es richtig verstehe.

    Du hast also die Grenze von 100.000€ Brutto Jahreseinkommen schonmal gerissen und dann hat das Amt deine Leistungsfähigkeit so eingestuft, dass 1 € zu zahlen wäre.

    Das finde ich bemerkenswert, da wäre spannen, wie die Berechnung gelaufen ist.

    Kann ja auch sein, das der Sozialhilfeanteil nur relativ gering war, weil das Elternteil selber gut finanziell aufgestellt ist.


    Gruß


    frase

    Aha, dann bist du leider ein Kandidat, der die Auskunft auch erteilen sollte.


    Mal sehen was meg dazu meint.


    Ich würde dem Amt mitteilen, dass du erst den Einkommenssteuerbescheid abwartest und dann die Auskunft erteilst.


    Wenn du in 22 über der Grenze lagst, ist sogar zu befürchten, dass eine Nachforderung gestellt wird, denn ich gehe davon aus, dass du in dieser Richtung schon eine Belehrung erhalten hast.


    Wie sich das dann auf 23 auswirkt, da hab ich keine wirkliche Antwort drauf.


    Es bleibt der Fakt, liegst du unter der Grenze, kein EU.

    Hast du aber schon gezahlt ist das Geld vermutlich weg.


    In meiner Vergangenheit war es so, dass das Amt über ein Jahr für die erste Berechnung brauchte und dann die Gesamtsumme forderte.

    Das war aber noch vor dem AEG, daher möglicherweise jetzt anders.


    Gruß


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    Hallo R. Davids,

    Gibt es hierzu Erfahrungen?

    Leider kann ich mit keinen Erfahrungen zu deinem Fall dienen.


    Da du aber ja erst in einigen Monaten, mit dem Einkommenssteuerbescheid für 2022, den genauen Betrag der Summe deiner Einkünfte erhälst,

    würde ich das dem Amt so übermitteln, denn es gibt ja auch noch Bereinigungsmöglichkeiten des Bruttobetrages.


    Wurdest du denn schon zur Auskunft aufgefordert, wenn ja mit welcher Begründung?


    Gruß


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    Hallo Sachs,


    vorab mal mein Beileid, auch wenn kein Kontakt mehr bestand.


    Als Hinterbliebener musst du leider die Bestattung regeln, wenn das nicht schon vorher anders geklärt wurde.

    Das Barbetragkonto ist im Heim für deine Mutter errichtet worden, es ist also Ihr Geld.

    Eine Rückzahlung an das Amt ist nach meiner Kenntnis nicht rechtens.


    Eigentlich hätte dich der Betreuer umgehend über das Ableben informieren müssen, denn damit endet seine Betreuungsauftrag.


    Ich würde beim Amt nachfragen, wie mit dem Taschengeld/Erbe verfahren wird, wenn du das Erbe ausschlägst.


    Du gibst damit alle Entscheidungen ab und das Amt kann die entstandenen Kosten von dir verlangen.


    Wenn keine "Leichen im Keller liegen", würde ich die Sache lieber selber regeln. (hab ich damals so gemacht)


    Gruß


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    Hallo Zwanny,


    wie ist denn euer Verhältnis, Vater Tochter?


    Es geht ja auch ohne offizielle Stellen, wenn man sich da vertraut und im Gespräch die Probleme klären kann.


    Ich hab das vor Jahren mit meinen Töchtern so gemacht und es gab wenig Konflikte.


    Wichtig ist, dass du der Tochter erklärst wie es läuft und welche Optionen Sie hat.


    Ab 18 sind beide Elternteile mit Barunterhalt im Boot.

    Wenn die Tochter bei der Mutter lebt, sollte Sie das mit der Mutter klären, die kann natürlich eine Kostenbeteiligung verlangen.


    Wenn ihr etwas gleiches Einkommen habt, wird nach Bereinigung der Einkünfte summiert und in die DT geschaut, das KG von dem Betrag abgezogen und geteilt. Das wäre dann dein Anteil, den du auf ein Konto der Tochter zahlst.

    Ändert sich was an der Situation, weil das Kind eine Ausbildungsvergütung bekommt, wird neu gerechnet.


    Gruß


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    GuMo Kampfschaf,


    hattet ihr denn überhaupt schon eine schriftliche Vereinbarung über die Umgangsregelung getroffen?

    Wenn ja, dann führe ein Tagebuch über die Umgänge und ausgefallenen Termine.


    Deine Tochter ist 16 Jahre und ihr habt anscheinend ein gutes Verhältnis erhalten können.

    Das es manchmal in der langen Zeit zu Abweichungen kommt ist normal.

    Ich würde daher auch den Wunsch der Tochter berücksichtigen und eine "weiche" Lösung anstreben.


    Eskalation ist wenig hilfreich, auch wenn es dir möglicherweise ein besseres Gefühl geben könnte, ist ja nicht gesagt, das es wirklich besser wird.


    Eigentlich müsste der Vater den vereinbarten Umgang sogar unterstützen.

    Das sehen aber wenige Elternteile so.


    Gruß


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    Hallo Monacco, da wart ihr aber nicht gut beraten, denn eigentlich weiß auch ein Pflegeheim, das solch hohe Taschengeldsummen und der Bezug von Sozialleistungen nicht zusammen passt.

    Wenn von der Rente das Taschengeld gespart wurde, ist es erstmal das Geld eurer Mutter, bis zu 5000€ sind Schonvermögen.


    Wer hat denn die Forderung an euch gestellt?

    Auf welchem Konto befand sich denn das Taschengeld?

    Eigentlich hat das Heim dafür ein Extrakonto mit regelmäßiger Abrechnung einzurichten.


    Gruß


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    Wenn das Amt für sie bezahlt hat, durfte sie maximal 5000 auf dem Konto gehabt haben.

    Das wurde bei mir auch jedes Jahr geprüft und bei Überschreitung die Hilfe entsprechend gekürzt.

    Es gab aber auch die Situation, das Genossenschaftsanteile eben erst nach deren Beendigung ( über ein Jahr später) ausgezahlt wurden.

    An die Bestattungsvorsorge (zusätzlich zum Freibetrag) ist das Amt nicht gekommen.

    Es war ein Treuhandkonto und wurde über die Jahre aufgebaut.


    Aber es gab da noch das Taschengeldkonto, was das Heim führte und auch hier wurde der Stand vom Amt Jährlich geprüft.

    Nach dem Tod wurde mir das Restgeld überwiesen.


    Es könnte also sein, dass hier nicht alles ans Amt zurückgehen muss, war bei mir jedenfalls so.


    Gruß


    frase

    Hallo, eine weitere Frage, warum hat dein Bruder 60€ gezahlt, liegt sein Einkommen über der 100.000 Grenze.


    Meine Mutter hatte ca. 3500€ auf dem Konto als sie verstarb und eine Bestattungsvorsorge über 4000€.


    Nach Begleichung aller Kosten für die Berdigung hat das Amt bei mir nicht mehr nachgefragt und ich habe das Erbe voll behalten.


    Kann es sein, das eure Mutter nicht alles korrekt angegeben hatte beim Antrag auf Hilfe zur Pflege?


    Gruß


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    Hallo maxmueller,


    von 0 bis zu deiner ermittelten Leistungsfähigkeit.

    Es wird eine Einzelfallentscheidung sein und es kommt darauf an, wie du deinen notwendugen Eigenbedarf begründest.


    Du zahlst auch nicht mehr als den EEE des Pflegeheims zuzüglich der Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie der Investitionskosten, abzüglich des Einkommens deines Elternteils (plus Taschengeld/Barbetrag).


    Gruß


    frase

    Gut, ich bin ja grundsätzlich deiner Meinung und bewerte das Jahreseinkommen auch vom 1.1.-31.12. des Kalenderjahres.


    Die Mutter von dulli ist aber im Sommer 2022 ins Heim gekommen.


    Daher könnte man auch befürchten, dass der SHT hier von Sommer bis Sommer das Jahr sieht und anhand der Belege schon ein Ergebnis ermitteln könnte.


    Welchen Sinn macht es denn, wenn ab Leistungserbringung das Netto, 12 Monate rückwirkend als Berechnungsgrundlage dient und der UHP dann aber in einem ganz anderen Zeitraum auf den Bruttobetrag geprüft wird?

    Wo steht denn geschrieben, das man beim Jahreseinkommen nur das Kalenderjahr von Jan.-Dez. betrachten darf?


    Gruß


    frase

    Ja meg, so wäre es wünschenswert.

    Sollten hinreichende Anhaltspunkte tatsächlich vorhanden und stichhaltig sein, soll der UHP dem SHT mitteilen, dass für die Unterhaltsforderungen für das Jahr 2023 die Überprüfung erst im Jahr 2024 stattfinden darf und nicht vorher

    Woher nimmst du diese Gewissheit?


    Denn das Amt könnte auf Auskunft klagen und dann bist du aber mal richtig auf dem Schirm.


    Gruß


    frase

    Hallo dulli,


    du bist auf der sicheren Seite, ich sehe das genau wie meg.


    Was passiert, wenn du nun doch morgen die RWA in der Post hast, weil das Amt eben eine Vermutung hat.


    Du wirst aufgefordert dein Einkommen nachzuweisen. Das geht in der Regel 12 Monate rückwirkend und es wird auch der Einkommensteuerbescheid für 2022 verlangt werden. Den hast du noch nicht, ist ja klar. Aber den elektronischen Lohnsteuerbescheid für 2022 solltest du schon haben.

    Keine Ahnung ob damit dann schon alle Fragen geklärt wären.

    In dem Schreiben (RWA) steht oft die Bemerkung, wenn Sie im Zeitraum XYZ über der Grenze liegen, kann eine Kostenbeteiligung verlangt werden.

    Stehst du dann in 2022 drüber, kommen vermutlich die neuen Auskunftsersuchen, das Amt geht von einer Überschreitung aus.

    Du bekommst eine Berechnung auf Grundlage deines Nettos von 2022.

    Wenn du dann zahlst, ist das Geld weg, wenn du in 2023 unter die Grenze rutscht.

    Zahlst du nicht und bleibst in 2023 über der Grenze dann würde das Amt die Gesamtsumme für 2023 fordern.


    Ich wäre da jetzt an deiner Stelle sehr entspannt, denn deine Schilderung lässt den Schluss zu, dass du nicht auf deren Schirm bist.

    Alle Angehörigen sollen sich ruhig verhalten und achtest auf die Grenze, man kann ja nie wissen.


    Gruß frase