Beiträge von frase

    Hallo, auch wenn es hier etwas merkwürdig klingt.


    Man konnte den Kontakt zur Mutter suchen und das Problem mal erörtern, wenn Bereitschaft dazu besteht.

    Mir kommt der Auszug und das mit der eigenen Wohnung in dieser Situation etwas komisch vor.

    Ohne eigenes Einkommen und ohne Not (Studienort wo anders) ist ja der Auszug fast nicht zu rechtfertigen.

    Kann ja sein, das es auf Wartesemester rausläuft, dann ist ein FSJ nicht schlecht.

    Man könnte aber auch arbeiten gehen um bis zum Studium sein Leben zu finanzieren.


    Gruß


    frase

    Hallo Fillinchen,

    Mich macht das so traurig (und wütend), dass ihre Mutter unser Kind so instrumentalisiert und seit Jahren bewusst entfremdet, und wir hatten so gute Zeiten zusammen.

    Diese Erfahrung müssen viele Elternteile machen. Es ist aber keine Einbahnstraße.

    Es liegt nun an euch, die Vater Tochterbeziehung zu verbessern.

    Zeige deiner Tochter, das es nicht nur um das Unterhaltsgeld geht, sondern auch um dein Interesse an ihrer Entwicklung.

    Frage sie auch, wie sie ihre zukünftige Beziehung zu dir gestalten möchte.

    Schreibe ihr mal einen Brief (keine Mail), darin kannst du auch deine Sichtweisen und Wünsche für die Zukunft formulieren.

    Versuche deine "Vorbehalte" gegen die Mutter nicht in den Mittelpunkt zu stellen.

    Gib deiner Tochter den Raum, den sie braucht, um sich ihr eigenes Bild von dir zu machen.


    Anwälte und Gerichte können die formalen Sachverhalte klären, die zwischenmenschlichen Probleme sollten wir selber in die Hand nehmen.


    Gruß


    frase

    Klar, die Tochter ist jetzt dein direkter Ansprechpartner.


    Erkläre ihr worum es eigentlich geht und das du gerne deinen Unterhaltsanteil weiter zahlen willst.

    Eine genaue Berechnung aber ohne die Auskunft der Mutter nicht möglich ist.

    edy hatte dich schon darauf hingewiesen, das ab 18 das KG voll abgezogen wird.

    Auch ist dein Netto noch zu bereinigen.

    Kümmere dich um die Herausgabe des Titels, wenn es nicht freiwillig geht, dann solltest du eine Abänderungsklage anstreben.

    Ich plädiere aber immer erst für den Dialog mit dem Kind.

    Es ist 18 und das will alles gelernt werden.


    Gruß


    frase

    Ist auch m. M. für mein Anliegen nicht relevant.

    Ok, du willst ja zahlen und zahlst auch.

    Es gibt Urteile, die den Barunterhalt bei Auslandsaufenthalt einschränken, wenn der Barunterhaltspflichtige nicht sein Einverständnis gegeben hat und der Auslandsaufenthalt die Schulzeit auch noch verlängert.

    Bedenke auch, das deine Tochter die erhöhten Kosten für das Auslandsjahr (z.B. Reisekosten) als Sonderbedarf fordern könnte.

    sie droht mir halt durch ihre Mutter mit dem Anwalt,

    Das ist eine bekannte Taktik.

    Du hast das System ja verstanden.

    Ohne Kenntnis der bereinigten Einkünfte der Mutter keine korrekte Berechnung möglich.

    Ich rate dir selber einen Anwalt zu kontaktieren.


    Gruß


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    Hallo Crono,


    eine sehr unschöne Situation.

    Eine Empfehlung, die in der alten Regelung angewandt werden konnte.

    Eröffne ein extra Konto für die Ansparleistungen deiner Immo.

    Gib genau diesen Zahlungsgrund (oder Altersvorsorgesparen) an und hebe kein Geld ab, bis die Anschaffung getätigt wird.


    Weiterhin solltest du schnellstmöglich eine Vorsorgevollmacht für deinen Vater anstreben.

    Die kann dir sehr viel Ärger ersparen.

    Du solltest wissen, das zwar durch das AEG der Rückgriff des SHT auf die Kinder eingeschränkt wurde, die Eltern aber direkt die Kinder auf Unterhalt verklagen können. Da gibt es dann keine Grenze, die dich schützt.


    Gruß


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    Hallo Edy,


    vielen Dank für die Antwort.


    Ich hatte im Kopf folgende Rechnungsmöglichkeit.


    Anfangsvermögen, Er: 100.000 €

    Sie: 0 €


    Fall A: gemeinsames Endvermögen: 85.000 €, kein Zugewinn für die Frau?


    Fall B: gemeinsames Endvermögen: 100.000 €, auch kein Zugewinn für die Frau?


    Fall C: gemeinsames Endvermögen 120.000 €, jeder 10.000 € Zugewinn?


    So würde der Verlust ja indirekt verwinden.


    Gruß


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    Hallo edy,


    und wie sieht es andersrum aus?

    Könnte der Verkäufer nicht die Hälfte des Verlust als Ausgleich von der Frau bekommen?

    Werden immer nur (zu)Gewinne berücksichtigt oder auch Verluste?


    Gruß


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    weil ich habe ziemlich viele Gerichtsurteile gelesen wo das Griokonto quasi Freiweild war und auch nicht als Altersvorsorge anerkannt wird da man immer darauf zugreifen kann.

    Als UHP muss man genau aufpassen, was und wie man mit seinen Finanzen anstellt.

    Dein beschriebener Fall ist aber auch ein Beispiel, bei dem ich gegen die Forderung des Amtes vorgegangen wäre.

    Meine Mutter bezog ihr ganzes Leben GS und dann eben auch noch Hilfe zur Pflege dazu.

    Sie war keine "faule Sau" und auch geschieden.

    Die Ehe wurde in der DDR geschieden und da schaust du finanziell ins Nichts.

    Ihre kleine Rente reichte natürlich nicht.

    Bei der ersten Überprüfung durch das Amt nach dem Antrag auf Hilfe zur Pflege wollte die natürlich das Maximum abschöpfen.

    Ich hatte ein abbezahltes Haus, einige 10 tsd. auf der Kannte und einen Bausparvertrag laufen.

    Das Geld spielte bei der Berechnung keine Rolle, weil durch meine hohe Lebensarbeitszeit ein viel größerer Freibetrag anerkannt wurde.

    Das Haus wurde mir jedoch als Einkommen durch die ersparte Miete berechnet.

    Ich hatte zwei Jahre vor dem Pflegefall meinen Hauskredit abgelöst.

    Die letzten beiden Sätze solltest du mal verinnerlichen und deine eigenen Schlüsse ziehen.


    Alles spielt aber erst eine Rolle, wenn deine jährlichen zu versteuernden Einkünfte über 100.000€ liegen sollten.


    Gruß


    frase

    weil ich habe ziemlich viele Gerichtsurteile gelesen wo das Griokonto quasi Freiweild war und auch nicht als Altersvorsorge anerkannt wird da man immer darauf zugreifen kann.

    Als UHP muss man genau aufpassen, was und wie man mit seinen Finanzen anstellt.

    Dein beschriebener Fall ist aber auch ein Beispiel, bei dem ich gegen die Forderung des Amtes vorgegangen wäre.

    Meine Mutter bezog ihr ganzes Leben GS und dann eben auch noch Hilfe zur Pflege dazu.

    Sie war keine "faule Sau" und auch geschieden.

    Die Ehe wurde in der DDR geschieden und da schaust du finanziell ins Nichts.

    Ihre kleine Rente reichte natürlich nicht.

    Bei der ersten Überprüfung durch das Amt nach dem Antrag auf Hilfe zur Pflege wollte die natürlich das Maximum abschöpfen.

    Ich hatte ein abbezahltes Haus, einige 10 tsd. auf der Kannte und einen Bausparvertrag laufen.

    Das Geld spielte bei der Berechnung keine Rolle, weil durch meine hohe Lebensarbeitszeit ein viel größerer Freibetrag anerkannt wurde.

    Das Haus wurde mir jedoch als Einkommen durch die ersparte Miete berechnet.

    Ich hatte zwei Jahre vor dem Pflegefall meinen Hauskredit abgelöst.

    Die letzten beiden Sätze solltest du mal verinnerlichen und deine eigenen Schlüsse ziehen.


    Alles spielt aber erst eine Rolle, wenn deine jährlichen zu versteuernden Einkünfte über 100.000€ liegen sollten.


    Gruß


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    Hallo Crono,

    Was man fest besitzt ist also völlig egal nur noch das Einkommen daraus zählt ?

    So hat es der Gesetztgeber im AEG formuliert.


    Über den Vermögenseinsatz der UHP wurde ja regelmäßig bis 2020 gestritten.

    Das sollte mit dem AEG auch vereinfacht werden.

    Also schön die Grenze beachten!


    Gruß


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    Hallo Seb79,


    ab 2020 gilt das AEG. Hier geht wird unterstellt, das man unter der Grenze von 100.00€ zu versteuerndem Einkommen liegt.

    Nur wenn beim UHP entsprechende Anhaltspunkte vorliegen, die der SHT auch belegen müsste, findet eine Prüfung statt.

    In der ersten Stufe ist es der Einkommenssteuerbescheid, der über den weiteren Werdegang entscheidet.

    Sollte es dann mal dazu kommen und der SHT meinen Steuerbescheid anfordern,

    dann solltest du wissen, das fehlende oder unvollständige Angaben ein Problem für dich bringen könnte.

    Auch wenn es nicht immer erforderlich ist, die Anlage KAP auszufüllen, es bringt ja keine steuerlichen Nachteile.

    Ich würde hier weder mit dem Finanzamt noch mit dem Sozialamt "Katz und Maus" spielen.


    Gruß


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    Hallo Seb79

    Im Steuerbescheid stehen die Kapitalerträge ja nur drin, wenn man die Anlage Kap ausfüllt, zu dem man nicht verpflichtet ist, wenn die Kapitalerträge von der Bank schon pauschal besteuert wurden.

    Diese Ansicht würde ich nicht teilen.

    Mit dem Wissen, das man als UHP für die Leisungen des SHT in Regreess genommen werden kann, ist man nach meiner Auffassung verpflichtet, die Anlage Kap vollständig auszufüllen.

    Daher wäre ich hier sehr vorsichtig mit unvollständigen Angaben in der Steuererklärung.

    Das Ausnutzen der steuerlichen Spielräume ist nicht mit dem Verschweigen von Tatsachen zu verwechseln.


    Gruß


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    Hallo Fridolin,


    deiner Mutter steht eine angemessenen Bestattungsvorsorge zu.

    Die Höhe ist in jedem Bundesland etwas anders geregelt.

    Hierzu solltest du einen Bestatter aufsuchen und diese Dinge regeln.

    Nun haben wir das Sozialamt gefragt, ob man das Bezugsrecht für ein Bestattungsinstitut im Rahmen einer Bestattungsvorsorge einsetzen könnte. Aussage: nein, geht jetzt nicht mehr.

    Da ihr die LV nun schon gekündigt habt, ist diese Frage leider nicht mehr relevant.

    Ich folge der Aussage des Amtes hier nicht, ob eine Abtretung an den Bestatter vor dem Zugriff des Amtes gesichert gewesen wäre, kann ich nicht beurteilen. Es gibt ja auch sogenannte Sterbegeldversicherungen, nur ein anderer Name für eine LV.


    Wenn ihr noch Einfluss auf das Auszahlungskonto (den Zahlungsweg) habt, dann die LV darum bitten, sofort auf ein Bestattungstreuhandkonto den Auszahlbetrag zu überweisen. Das Treuhandkonto muss auf den Namen der Mutter angelegt werden.

    Es ist der Wille der Begünstigten, dieses Geld für die Bestattung anzulegen.

    Alles würde erleichtert, wenn eine Vorsorgevollmacht und eine Erklärung der Mutter vorhanden ist, das es ihrem Willen entspricht.

    Neben dem Schonvermögen von 5000€ darf auch eine angemessene Bestattunsvorsorge erfolgen.


    Das Amt wird natürlich versuchen, den Betrag zu verrechnen um weniger Hilfe zur Pflege leisten zu müssen.

    Ist das Geld aber auf einem Konto, welches vor dem Zugriff geschützt ist, wird es sehr schwer für den SHT, hier etwas zu erreichen.


    Noch eine Frage: Wer hatte die Raten für die LV bisher gezahlt?


    Gruß


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    Hallo Bella,


    nicht die Mediennutzung an sich ist das Problem, sondern die jeweilige Ausprägung.

    Auch wenn ich die Ansichten von Prof. Spitzer hier teile, geht es heute und in Zukunft nicht mehr ohne Mediennutzung.

    Du hast eine hohe Qualifikation, ich rate dir daher deine Kompetenzen hier auf die Mediennutzung deines Sohnes einfließen zu lassen. Was der Vater macht ist seine Sache, solange keine Kindeswohlgefährdung erfolgt. Das ist leider eine riesige Grauzone und nur sehr schwer nachweisbar.

    Bleibe im Gespräch mit deinem Sohn und frage auch nach seinen Wünschen und Vorstellungen der Mediennutzung in deiner Betreuungszeit.

    Wenn es dir gelingt, das dein Sohn in dem pubertären Lebensabschnitt, sein Verhalten reflektiert, dann ist er einen Schritt weiter.


    Gruß


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    OK, das klingt nicht gut und ist eigentlich ein trauriger Zustand.


    Die Schule ist der Ort, an dem die Kinder nach ihren Fähigkeiten, also auch individuell gefördert werden sollten.

    Ich kenne die Stundentafeln aus SWH nicht, das es aber keinen Förderunterricht gibt ist Mittelalter.

    Das hilft dir hier nicht weiter, ich würde aber als Elternteil da gewaltig nachbohren, denn die Schulen haben einen Bildungsauftrag zu erfüllen und dürfen den nicht einfach in den privaten Bereich verlagern. Ein Armutszeugnis für die Schule deines Kindes, wenn die da keine eigenen Lösungen anbieten.

    Erst wenn alle Maßnahmen der Schule nicht den gewünschten Erfolg versprechen sollten weitere Überlegungen angestellt werden.

    Klare Anfrage, welche Fördermaßnahmen hat die Schule für dein Kind im Angebot und was ist Richtline des Rahmenlehrplans und des Schulcurriculums?

    Besonders Kinder aus "benachteiligten" Familienverhältnissen sollten hier Förderung erfahren.


    Gruß


    frase