Beiträge von frase

    Guten Abend Angel,


    Jeder Elternteil kann beim Familiengericht das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen.

    Das Gericht folgt oft dem Kontinuitätsprinzip (wo und von wem wurde das Kind vorher regelmäßig betreut).

    Vorher ist immer das Jugendamt einzubeziehen, das auch berät und vermittelt.

    Das würde ich an deiner Stelle als nächsten Schritt empfehlen, wenn du keine Einigung mit dem Vater erzielst.

    Aber Achtung, das Gericht muss dann auch eine Entscheidung treffen.

    Wenn der Vater vorher hier dann den größeren Teil der Betreuung übernommen hatte, kann auch er das Aufenthaltsbestimmungsrecht zugesprochen bekommen.


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    Hallo Nic,


    ohne die angefragten Informationen ist es nur sehr allgemein möglich den Fall zu beurteilen.


    Das unterschiedliche Anfansvermögen hast du ja schon selber benannt.

    Nun wäre es wichtig am Tag der Zustellung ger Scheidungspapiere das gemeinsame Endvermögen zu kennen.

    Von diesem Wert müssten noch die gemeinsamen Schulden abgezogen werden.

    Wie Gauss es schon schreibt, müsste durch den Verkauf des Hauses ein höherer Betrag als die 200.000€ Anfangsvermögen verbleiben, damit du auch einen Anteil am Zugewinn bekommst.

    Das könnte aber schon der Fall sein, denn du schreibst ja, das 280.000€ Eigenkapital zum Hausbau verwendet wurden.

    wie sich die Wohnsituation gestallten soll

    Hier gibt es auch noch eine Hürde, wer bleibt im Haus und wer zieht aus?

    Für die Zeit der Trennung bis zur rechtskräftigen Scheidung kann möglicherweise eine Nutzungsausfallentschädigung verlangt werden.


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    Denke auch daran, das so eine Regelung, wenn durch ein Gericht festgelegt, zwar den Vater zu seiner Betreuung mit Nachdruck auffordern kann, es aber für die Kinder auch keine schöne Situation ist, wenn er das so nicht will.

    Die Kinder werden das sehr schnell spüren und dann haben Sie bald keine Lust mehr auf die stressigen Wochenenden beim Vater.

    Wem ist dann geholfen?


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    versuche das jetzt wie vorgeschlagen über das Jugendamt.

    Das ist die richtige Entscheidung und bestimmt wird man dich auch beraten.

    Sollte es dann zu keiner Einigung kommen, geht immer noch der Weg zum Familiengericht.


    Hier werden beide Parteien angehört und auch das Jugendamt sowie die Kinder sind beteiligt.

    Das Gericht wird auch erst auf einen Kompromiss orientieren.

    Bleibt das auch erfolglos gibt es ein Urteil, wie sich der Umgang in Zukunft gestaltet.

    Begleiten sollte diesen Prozess auch ein Fachanwalt.

    Dies wäre dann der schelchteste Weg.

    Ich möchte wirklich eine friedliche Lösung finden aber ich finde keinen kommunikativen Weg.

    Können denn die Kinder nicht ihren Wunsch deutlicher machen?


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    Hallo Bruno,


    in den meisten Fällen benötigt man zur Abwicklung der Konten usw. einen Erbschein. Den bekommst du beim Amtsgericht.

    Dazu brauchst du alle Unterlagen von deiner Mutter, Geburtsurkunde, Sterbeurkunde, möglicherweise Scheidungsurteil im Original.

    Liegt ein Testament vor, dann auch das.

    Den Erbschein braucht nur ein Erbe beantragen, der dann alles abwickelt.


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    Das schon erwähnte Prozessrisiko ist in dem Fall für beide Seiten erheblich.

    Das Angebot ist aber nach den bisherigen Informationen eine "Frechheit".

    Gehe gut vorbereitet in die weitere Auseinandersetzung.

    Du kannst auch den Eindruck erwecken, es darauf ankommen zu lassen.

    Der Hinweis auf eine Teilungsversteigerung, wenn man sich nicht einig wird, bewirkt manchmal "Wunder".

    Sei dir aber auch im klaren darüber, das auch du dann "bluten" könntest und das Haus weg ist.

    Es gibt auch die Möglichkeit, einen Teil der Ausgleichszahlung auf einen späteren Termin zu legen.

    Dazu bedarf es eines Notars. Du könntest das an die Löschung deines Namens aus dem Grundbuch binden.

    Ich würde mir an deiner Stelle dringend einen sachkundigen Rechtsbeistand suchen.


    Noch eine Frage: Bist du dir denn wirklich sicher, das die finanzierende Bank dich aus dem Kreditvertrag entlassen würde?


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    Hallo, würde mal bei der Schule nachfragen, wie diese "Sonderfahrt" entstanden ist und welche Gründe es dafür gibt.


    Wenn es eine regelmäßige Veranstaltung in Klasse 3 ist, sehe ich dies nicht als Sonderfahrt an.


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    Hallo tri50,


    du bekommst jedes Jahr von deiner Depotbank einen Steuerbescheid. Dieser ist in der Anlage KAP für das Finanzamt einzupflegen.

    Es gibt aber auch schon einen elektronischen Datenabgleich.

    Generell gilt: Auf Zinsen, Dividenden und realisierte Kursgewinne wird die Abgeltungsteuer fällig. Steuerzahler müssen dadurch einheitlich 25 Prozent Steuern auf Kapitalerträge zahlen (Soli und Kirchensteuer fallen auch je nach Fall an).

    Nur Gewinne aus Wertpapieren die vor 2009 erworben wurden sind nicht mehr steuerpflichtig.


    Daher sollte man strategisch agieren, wenn man durch erhebliche Kursgewinne die 100.000€ Grenze überschreiten würde.


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    Rechte/Pflichten hat er?

    https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1685.html


    Da er eine soziale Beziehung zu dem Mädchen hatte, könnte ein Gericht ihm ein Umgangsrecht zusprechen, wenn es dem Kindeswohl nicht schadet.

    Da er eigentlich keine Pflichten (lasse mal die Moralischen unberücksichtigt) bezüglich des Mädchens hat, könnte er auch nur seinen Sohn betreuen.

    Dann würden seine Chancen aber deutlich schlechter stehen, wenn er später nochmal das Umgangsrecht für das Mädchen einklagen wollte.


    Es steht immer das Wohl des Kindes im Fokus der Betrachtung.

    Es kommt der Tag, da wird das Kind nach seinem leiblichen Vater fragen und es hat auch ein Recht auf die richtige Antwort.

    eine andere Möglichkeit finden möchte bezüglich des Umgangs

    Warum willst du die getroffene Regelung ändern?


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    Hallo Mellila,


    wie alt sind die Kinder den aktuell?

    Was ist mit dem leiblichen Vater der Tochter?

    Gibt es Kontakt zum Jugendamt?


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    Hallo Bruno,


    konntest du nicht Einfluss auf das Beisetzungsdatum nehmen?

    Ich stehe ja noch vor dieser Aufgabe. Da meine Mutter aber vor dem Heim schon GS-Empfängerin war, hatte ich langfristig schon eine Bestattungsvorsorge eingerichtet.

    Du bist wirklich einer, der nun leider nicht mehr vom AEG partizipiert.

    Was das nichtvorhandene Erbe angeht, da brauchst du nichts angeben.

    Alles was du jetzt einleitest wirst du auch bezahlen müssen.


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    Es wird eine Vermögensübersicht zum Tag des Scheidungsantrages erstellt.

    Beispiel: Haus, hat einen Marktwert von 200 tsd. €, es gehört beiden zu gleichen Teilen und wurde in der Ehezeit angeschafft.

    Hier würde vom Marktwert die Restschuld abgezogen und der Rest ist Zugewinn.

    Ist der Kredit aber z.B. durch eine Schenkung Dritter getilgt worden, dann hat der Beschenkte das Recht, diese Summe in sein Anfangsvermögen zu rechnen.

    Würde also ein Betrag von ca. 50 tsd. € dazu verwendet, sieht die Rechnung so aus.

    200 - 50 = 150 Zugewinn, es müssten also 75 für jeden sein.

    Ohne die Schenkung wären es 100 für jeden.

    Damit hat die Partei, die nicht beschenkt wurde, einen geringeren Zugewinn.

    ja, aber deshalb muss sie doch nicht gewährte Schenkungen an wen auch immer zurückzahlen.

    Was ich nicht geschenkt bekommen habe, kann auch nicht zurück gefordert werden.

    Im "Extremfall" bekommt man eben keinen Zugewinn, weil alles an meinen Expartner geschenkt wurde und es sonst keine weiteren Vermögenswerte gibt.


    Es kommt immer auf den Einzelfall an. Wird z.B. Geld für eine Reise geschenkt, dann ist das keine Vermögensbildung, Geld für eine Renovierung sehe ich eher als verlebt an, auch bei einem Auto oder Wohnmobil würde ich nicht davon ausgehen, das ein Gericht dies ohne weiteres als Vermögensbildung ansieht.

    Auch Hochzeitsgeschenke können nicht einfach einer Seite zugeordnet werden, es sei denn, es gibt einen Notarvertrag.


    Wir haben es schon mehrfach betont, Beate sollte sich einen fachkundigen Rechtsbeistand suchen.


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    Hallo TK,


    ich habe Beate so verstanden, das Sie das Gefühl hat, durch die Anrechnung der Geschenke auf das Anfangsvermögen, dies wie eine "virtuelle" Zahlung bei ihr wirkt.

    Es ist aber auch wirklich schwere Kost, wenn man von gemeinsamen Zuwendungen ausgegangen ist und nun Ex-Mann und Schenker das anders darstellen.


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    Mir ist alles unklar :-) Es ist soooo kompliziert! Wenn ich gewusst hätte, dass Geschenke an uns plötzlich nicht mehr an mich sind sondern ich diese quasi jetzt zurückzahle (und das tue ich wenn das Anfangsvermögen um diese Summen erhöht wird) dann hätte ich auf einiges verzichtet!

    Hallo Beate65,


    natürlich hast du Fragen und bist nun auch in einer echt blöden Situation.

    Dein noch Ehemann wird selbstverständlich alles versuchen um seinen finanziellen Schaden so gering wie möglich zu halten.

    Es ist immer eine Entäuschung, wenn man am Ende vor so einem "Scherbenhaufen" steht.

    Selten gelingt es mit der Trennung auch alles gerecht zu teilen.

    Du solltest dich mit dem Gedanken anfreunden, das dein Zugewinn eben nicht dem deines Mannes entspricht.

    Bedanke aber, das du in der Ehezeit auch schon von den Geschenken deiner Schwiegereltern "an deinen Mann" profitiert hattest.

    Suche dir dringend einen versierten Scheidungsanwalt, wenn du noch keinen hast.


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    Jedenfalls möchte ich fragen ob mein Vater sie in eine andere Wohngruppe verlegen kann die in eine andere Stadt oder anderes Bundesland ist.

    Ich gehe davon aus, das dein Vater der Unterbringung in der Wohngruppe zugestimmt hat.

    Warum hat er das getan, wenn es, wie du schreibst, eigentlich keine wirklichen Gründe dafür gab?

    Da er das Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht immer noch hat, kann er möglicherweise die Unterbringung in der Wohngruppe beenden.

    Man sollte aber immer bedenken, wem hier geholfen werden soll.

    Also wäre es wohl wichtig, dem Jugendamt die Verfehlungen der jungen Dame auch mitzuteilen, damit hier gegengesteuert werden kann.

    Wie ist den der Kontakt von Vater und Jugendamt, was ist mit der Mutter?


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