Wechselmodell unterschiedliche Wohnorte

  • Hallo , Mit der Km ist es sehr ärgerlich. Sie will Umgang fördern aber nur am Wohnort des Kindes ansonsten verwehrt sie es. Nur wie sie es will. Ich bin doch ein freier Mensch und kann umziehen wohin ich will. Natürlich kann ich nicht am Alltag vom Kind teilhaben, halte es aber auch nicht für so wichtig , das Kind soll ja meine Umgebung kennenlernen, nicht mich dort festketten. Ich lebe wieder an meinem Geburtsort. Es war meine freie Entscheidung zu gehen, das versteht die Km nicht.Ich muss unter der Woche arbeiten, damit das Kind Unterhalt bekommt mehr als ein Wochenende alle Monate geht eben nicht, fertig .Wenn das Kind jedoch REGELMÄSSIG ( daher Wechselmodell) in meinen Wohnort kommen würde, ich hole es ab/bringe es dann könnte das Kind zu meinen Eltern. Ich könnte das Kind dort jeden Abend besuchen auch unter der Woche mal. Leider weigert sich die Kindsmutter dazu. Wo ist bitte das Problem, das Kind im Wechsel bis zu 1 Monat zu meinen Eltern kommen zu lassen?

    Kann ich ein Wechselmodell beantragen? Distanz circa 800 km. Das Kind hat es bestimmt gut bei uns, nur die Km ist das Problem.


    Ich brauche Meinungen.

  • Das Kind ist 3.5 also kriegt es die Distanz nicht mit, schläft im Auto , Kindergarten ist ja auch keine dermaßen verbindliche Verpflichtung.

    In meinem Wohnort kann ich wie gesagt, das Kind jeden Abend bei meinen Eltern besuchen aber das passt der Km alles nicht.

    Zwischen meinen Eltern und KM ist kein Kontakt, aber muss es das? die Km soll ihre Zeit machen was sie will und wir unsere Zeit wie wir wollen.

    Es ist einfach nur ein Machtspiel auf meine und des Kindes Kosten.

  • Hallo Leon

    Nur wie sie es will. Ich bin doch ein freier Mensch und kann umziehen wohin ich will.

    In dieser Aussage stecken ja "zwei Willen", du hast dich für den Umzug entschieden, die Mutter möchte eben etwas anderes.

    Ich finde auch, das du als Vater einen vernünftigen Umgang mit deinem Kind haben solltest.

    Daher finde ich den Ansatz, das Kind bei deinen Eltern "zu parken" kaum zielführend, so betreust du es ja eigentlich nicht und es kommt eine dritte Partei ins Spiel.

    Was dient denn dem Kindeswohl mehr, ein stabiles Umfeld bei einem Elternteil oder ein ständiges hin- und hergereise?

    Was soll werden, wenn das Kind in die Schule kommt, auch daran solltest du mal denken?!


    Sicher gibt es Möglichkeiten, dei dieser Entfernung auch mal einen längeren Zeitraum (ca. zwei Wochen), dass Kind in deine Heimat zu holen.

    Nenne es einfach Urlaub beim Papa, nimm dir dann genügend Zeit und zeige deinem Kind, wie und wo du lebst.

    Überlege, ob du dein Besuchswochenende verlängern kannst, damit du auch so mehr Zeit bei deinem Kind hast.


    Gruß


    frase

  • Ich habe schon Ahnung was ein Wechselmodell ist, bei einer Beratung hat meine Idee auch realistischen Anklang gefunden, die Mitarbeiterin erklärte dezitiert, dass es auch Wechselmodelle über Distanz gäbe , 1000000 Möglichkeiten , zb. auch im monatlichen Wechsel

  • Umgangsregelungen sind aber doch nicht für die Ewigkeit (Schule), dann ändert man es eben wieder um.

    Am Wohnort des Kindes hatte ich auch regelmäßig zwei Nächte und das Kind jede Woche gesehen, das ist nun mal nicht mehr möglich.

    Die Mutter möchte nur Unruhe stiften. Sie argumentiert ständig wie wichtig es sei, das ich als Vater in der Nähe des Kindes lebe und am Alltag teilhabe vom Kind bla bla.... Es ist ihr Alltag mit Kind, was aber nicht MEIN Alltag ist. Ich blicke nach Vorne , ich muss sehrwohl auf meine Zukunft schauen. Unterstützung für das gemeinsame Kind für die Km eine Selbstverständlichkeit.


    Mein Leben ist nicht in dieser Stadt mich hielt dort nichts mehr nachdem ich mich getrennt habe. Mein Leben ist am meinem Geburtsort meine Familie, meine Freunde. Verlegen wir dieses Szenario auf meinen Geburtsort ist es nicht mehr möglich, das Kind so oft ich will zu sehen . KOMISCH. Ich kann nicht öfter kommen oder gar länger, ich muss arbeiten Mo-FR. Es ist schon das höchste und bin froh, dass es überhaupt monatlich klappt. Es wäre viel zu teuer öfter zu fahren. Wenn ich das Kind jeden Abend bei meinen Eltern besuche, ist es doch nichts schlechtes.

    Das Kind fühlt sich dort wohl , wo ich mich wohl fühle , das Problem ist nur die KM.


    Mein Kind ist mir wichtig, ein Teil meines Lebens aber eben nicht nur mein Leben und wenn das Kind einfach regelmäßig im Wechsel zu uns kommen würde ( immerhin die Großeltern) ich es abends besuche, hat die Km auch ihre Entlastung. Kurse und Kindergarten kann man ja auch mal fehlen.Welche Schritte kann ich einleiten?

  • Ganz spannend wird so ein Wechselmodell dann in Zeiten der Schulpflicht. Wechselmodell bedeutet, dass die Kids 50 zu 50 betreut werden. Das hast du geplant?


    TK

    Dann ändert man es wieder um, ja 50 : 50 2 Wochen da 2 Wochen dort , 1 Monat da ein Monat dort .

    Die Dame der Beratung meinte sie kenne sogar Fälle wo Kinder ein halbes Jahr in dem jeweiligen Wohnort verbringen.

    Ich frage ja euch, was ich tun kann?

    Erfahrungen?

    Danke

  • Hallo leon.t,


    wie weit ist denn die Entfernung zwischen Kindesmutter und deinem neuen Wohnort?


    edy

    Eine freundliche Begrüßung bei jedem Beitrag, ist eine Werschätzung gegenüber den Antwortgebern
    z.B. "Hallo"
    das ist ein Laienforum, die Antworten sind nicht rechtsverbindlich.

  • Hallo,


    circa 800 km über die Grenze in die Schweiz


    das macht die Sache nochmals komplizierter.


    Du selbst hast die Entfernung geschaffen.


    Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Gericht zu deinen Gunsten entscheidet.


    edy

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  • Ja richtig das war meine Entscheidung, weil mein Leben auch weitergeht, dies akzeptiert die Km scheinbar nicht. ich bin nur für die Km damals umgezogen, ich wollte immer zurück zu gehen, daran hat auch die Geburt nichts geändert.

    Also darf man laut deiner Einschätzung nur noch Vater am Wohnort des Kindes sein? Ich dachte die Gerichte entscheiden zu Gunsten der Väter beide Elternteile zu erleben? Ich muss doch nicht in der Nähe meines Kind Leben, es in den Kindergarten bringen und zu Kursen begleiten um ein guter Vater zu sein. Wir machen Ausflüge und mit dem Wechselmodell kann es doch auch jeden Abend bei meinen Eltern besuchen.

  • Es sind ja auch die Großeltern die auch Rechte und Ansprüche haben ? Immer nur am Wohnort des Kindes , damit gaukelt man dem Kind auch eine Illusion vor. Urlaube sind schon zugestimmt aber eben trotzdem keine Erleichterung für den Umgang. Der Weg ist zu weit und teuer und ich kann nicht länger oder öfter kommen, da scheint es mir am einfachsten, das Kind kommt einfach regelmäßig und länger.

    Freunde kann es hier auch finden, Kurse und ob es im Kindergarten betreut wird oder von meinen Großeltern?

    Ich kann mir nicht frei nehmen unter der Woche tagsüber .

  • Ich könnte das Kind auch hier am Wohnort des Kindes , nicht tagsüber begleiten oder gar jedes Wochenende.

    ich musst 14tg. in die Schweiz fahren und da kam mein Entschluss meines Umzugs, da diese Lösung einfach zu kostspielig ist auf Dauer.

    Jetzt arbeite ich wieder voll in einer anderen Firma und kann nicht öfter oder gar länger kommen oder mir frei nehmen tagsüber, aber die Abende hätte ich Zeit. wo ist das Problem?

  • Hi,


    Wechselmodell funktioniert auf Dauer nur, wenn die Eltern nahe beieinander leben. Man kann ein Kind nicht ständig aus seiner Kita raus reißen, aus seinem vertrauten Umfeld. Und dann auch noch nicht selbst betreuen, sondern es von den Großeltern aufziehen lassen.


    Man könnte versuchen, das gerichtlich durchsetzen zu lassen, aber ich sehe die Chancen gegen null tendieren in Hinsicht auf Erfolg. Dieses Modell mag dir gut tun, aber es geht hier nur sekundär um das Kind, es geht um dein Wohlbefinden, und Kinder in dem Alter sind nicht dazu da, die grenzenlose Selbstverwirklichung der Eltern zu ermöglichen.


    Mit Kindeswohl hat deine Idee wenig zu tun.


    Herzlichst


    TK

  • wo ist das Problem?

    Du siehst nur deine Position, willst deine Interessen durchsetzten.

    Das Kind hat anscheinend eine funktionierende Mutter-Kind-Beziehung.

    Wie edy es schon schreibt warst du Teil dieser Beziehung, bis du dich für etwas anderes entschieden hast.

    Warum sollen denn nun Mutter und Kind deine Entscheidung unterstützen?

    Ich brauche Meinungen.

    hier sind drei Meinungen, die in die gleiche Richtung zielen.

    Diese entsprechen nicht deinen Vorstellungen, das können wir nicht ändern.

    Natürlich kannst du immer versuchen deine Position vor Gericht zu begründen, die Erfolgsaussichten wurde hier auch schon thematisiert.


    Du schreibst ja auch, das die Mutter den Umgang eigentlich fördern will.

    Dann frag Sie doch mal, wie Sie sich das vorstellt, ohne dabei deine Forderungen zu manifestieren.


    Gruß


    frase

  • Hi,


    hinzu kommt ja noch ein Problem. Normalerweise verlieren Kinder die Kita-Plätze, wenn sie regelmäßig ausfallen. Und das wäre hier der Fall.


    Ich würde mal über andere Modelle nachdenken. Etwa seltener Umgang, dafür aber länger, etwa in den Kita-Ferien, in Brückenferien u.s.w. Aber dann bitte mit wohnen beim Vater. Das würde Sinn machen und könnte auch mit Besuch bei den Großeltern kombiniert werden.


    Nur, ein Wechselmodell zwischen Großeltern und Mutter, der Vater kann ja selbst dem Wechselmodell nicht gerecht werden, das wird kein Gericht entscheiden (ich lege mich selten so fest), wobei ja auch noch der Verlust der Kita-Stelle dazu käme. Das kann nicht funktionieren.


    TK

  • Die Kindesmutter will doch auch ihre Interessen durchsetzen , sie denkt Unterstützung fürs Kind sei selbstverständlich . Dann muss sie eben auch dorthin ziehen wo sie mehr Unterstützung hat aber soll mich in Ruhe lassen. Ich muss arbeiten und habe böse gesagt mit dem Alltag des Kindes nichts zu tun, das spielt sich nicht..

    Sie lebt in der aberwitzigen Illusion ich sollte versuchen öfter zu kommen. Mache ich den Vorschlag an meinem Wohnort das Kind2,3 Wochen bis 1 Monat zu betreuen was natürlich auch die Betreuung der Großeltern inkludiert tagsüber ( weil ich arbeiten muss) passt es auch wieder nicht.

    ich blicke halt nach vorne etwas womit die Kindsmutter nicht umgehen kann.

    Sie will sich nur beklagen.

  • Da würde die Kindsmutter anfangen zu rotieren ! Sie findet es ja jetzt schon zu wenig Umgang und beklagt sich bei 4-5 Wochen es wäre nicht altersgemäß und bla bla - O-Ton.

    An meinem Geburtsort wäre die Betreuung immer durch die Großeltern gestützt. Ich selbst muss doch arbeiten, ausser ich nehme mir Urlaub aber ansonsten was ist so schlimmes daran, wenn meine Eltern das Kind tagsüber betreuen und ich es besuchen komme?

  • Ich dachte man kann machen was man will in seiner Umgangszeit ?

    Blöd gesagt könnte ich ja auch wenn ich ein Wechselmodell am Wohnort lebe( was kein Problem für die Mutter wäre) , in dieser Zeit in die Schweiz fahren. weil es meine Zeit wäre und EU? Also warum nicht gleich ohne dieses Theater, das Kind zu uns bringen?


    ich werde nicht immer frei haben, auch nicht in Kitaferien, es sind die Großeltern keine Unmenschen. Ja meine Eltern( Großeltern) wollen keinen Kontakt zu ihr, das kann man nun mal nicht erzwingen? die Kindsmutter will immer alles besprechen,teilen, mich involvieren es nervt uns alle nur noch ich habe mich nicht getrennt um dann stets in Kontakt sein zu müssen, der Alltag des Kindes ist wie gesagt ihr Alltag nicht meiner . Wir haben nun mal große Deitizite von der Erziehung und unterschiedliche Ansichten in allen Bereich des Lebens. Ich mach was ich will, sie soll machen wie sie will. Ich brauche da keinen gemeinsamen Austausch mit ihr. ich will ansich auch keinen großen Kontakt nur das Kind eben an meinem Wohnort für eine längere Zeit um es einfacher zu besuchen, was ja auch der Mutter zu Gute kommt indem sie frei hat.