Beiträge von frase

    Ich möchte euren Optimismus nicht bremsen


    Hallo awi, der Optimismus ist eine Lebensauffassung, die einer lebensbejahenden Grundhaltung entspricht. Diese Haltung hat mich bisher immer gut durch mein Leben begleitet.
    Daher sehe ich den Vorgang trotz der ungeklärten Finanzierung als realistisch an, denn alle Schreiben hatten auch den Inhalt, dass die Umsetzung in diese Legislaturperiode erfolgen soll.
    Ich bin froh, dass du hier als Forumsmitglied deine kompetenten Antworten zur Berechnung des EU abgibst. Das hat bestimmt nicht nur mir geholfen.
    Eine realistische Sicht, hilft auch manchmal die Dinge klarer zu sehen.
    Wenn ich mich recht erinnere, bist du ja eigentlich auch für die völlige Abschaffung des EU!
    Wo wäre deiner Meinung nach der Ansatzpunkt, dieses Vorhaben anzuschieben?
    Änderung BGB?


    LG frase

    Da wir ja alle noch nicht wissen, wie das geänderte Gesetz aussehen wird, sag ich mal meine Meinung.


    Im BGB ist ja klar geregelt, das leibliche Kinder herangezogen werden. Daher ist die Schwiegerkindhaftung auch in der Diskussion.
    Wenn es eine Anlehnung an die GS-Regelung gibt, wird nur das Brutto der UHP berücksichtigt. Das finde ich auch (fair), obwohl ich für die komplette Abschaffung des EU plädiere.


    LG frase

    Hallo mwa,


    das ist ja mal eine krasse Geschichte. Das Leben hält doch oft Überraschungen bereit.
    Zu deinem letzten Satz, da wird ja eventuell die 100000€ Regel mal greifen.
    Erst ab der RWA kann das Amt was forden, sollte doch im erweiterten Zeitfenster für dich laufen.


    LG frase

    Ich finde das eine gute Nachricht, also weiter dranbleiben, die Zugriffszahlen auf diesen Trade steigen ja anscheinend auch exponentiell.
    Ich mache mir langsam Sorgen um die Beamten im Amt, die den EU-ermitteln. Stellen wir uns mal vor, die werden dann in eine Leistungsabteilung (H4 oder Asyl) umgesetzt.
    Dann müssen Sie Anträge zur Auszahlung bearbeiten, da hagelt es ständig Klagen und auch der persönliche Kundenkontakt ist oft nicht feierlich :whistling:


    LG frase

    Man sieht, es wird Zeit, das etwas passiert.


    Ich habe jetzt nochmal über das Kontaktformular des BMAS einen netten Brief im Namen meiner Mutter (also aus deren Sicht) geschrieben.
    Auch die Anfrage an Herrn Dr. Batke ist jetzt online, leider von den Moderatoren etwas gekürzt, die Antwort ist noch offen.
    https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/dr-matthias-bartke
    Das sieht aber schon gut aus, drei Fragen zu unserem Problem :thumbup:
    Ich überlege auch mal so an eine Zeitung zu schreiben.
    Also eine arme Mutter, die auf Sozialhilfe angewiesen ist, findet diese aktuelle Regelung äußerst ungerecht und möchte nicht, dass von den Kindern der Sozialhilferegress gefordert wird...
    Meine Mutter lebt ja noch und ich darf das auch in ihrem Namen tun :rolleyes:


    LG frase

    Wenn du Trennungsunterhalt zahlst, wird dein Ehegatten-Splittingsvorteil wegfallen.


    Du hast Recht, es betrifft dann auch (noch) beide Ehegatten :cursing:
    Würde dann aber auch das anrechenbare Einkommen mindern. Lohnt also nur für Leute, die einen höhen EU zu zahlen haben würde ich vermuten.
    Die Zahlen muss ich mir mal in meinem Steuerprogramm anschauen.
    War ja nur so eine Überlegung.


    LG frase

    Danke awi, das ist ein wichtiger Hinweis :thumbup:


    Geht Trennungsunterhalt dem Elternunterhalt vor?


    Dazu habe ich folgende Antwort gefunden. Unterhalt wird nach §1609 BGB geregelt.
    Wenn ich das dort richtig verstehhe, geht Trennungsunterhalt vor Elternunterhalt und wird von Einkommen abgezogen.


    Jetzt mal zu dem (versuchten) Betrug!


    Es ist doch wohl unstrittig, dass durch die indirekte Schwiegerhindhaftung die Beziehung zwischen den Eheleuten einer gehörigen Kraftprobe ausgesetzt wird.
    Wer kann dann einen Betrug nachweisen, wenn sich aus genau diesem Grund, die Eheleute streiten und sich erstmal trennen. Ist es nicht das Recht jedes Einzelnen sich da eine Auszeit zu nehmen.
    Kann ja sein, wenn das dann alles mal vorbei ist, dass man wider zueinander findet. 8)


    Ob es eine gute Idee ist, in eine vermietete Eigentumswohnung (mit) einzuziehen halte ich aber auch für diskutabel.
    Man braucht ja zur Trennung nichtmal die Wohnung/das Haus zu verlassen.


    LG frase

    Mal ein Gedankenspiel zu meiner Überschrift.


    Was bedeutet "dauernd getrennt lebend" und wie kann man das dem Amt glaubhaft machen?
    Ist es unumgänlich den Scheidungsantrag zu stellen oder reicht die Auskunft eines Anwalts über diesen Zustand?
    Was wäre, wenn man Trennungsunterhalt an seinen "noch Ehepartner" zahlen müsste?
    Geht das vom Gesamteinkommen ab oder muss das aus dem Selbstbehalt bezahlt werden?
    Geht Trennungsunterhalt dem Elternunterhalt vor?


    LG frase

    Richtig angenommen und du meinst sicher den "Wohnnachteil" um den EU noch weiter erhöhen zu können.
    Das hatte ich oben schon bemerkt, das Amt hat vermutlich den Immokredit für das vermietete Objekt als Hauslast angerechnet.
    Das schließe ich aus dem Zusammenhang mit der hälftigen Kreditrate für zzgl. Nebenkosten.
    Was soll aber das hin und her mit Mietwert und verbleibende Unterkunftskosten?
    Keine Ahnung ob das jetzt günstiger ist.
    Es wurden ja auch keinerlei Rücklagenbildungsargumente anerkannt.
    Weder Ansparung für Autoschlussrate (13tsd. in 12/19) noch für die Immobilien, usw.
    Ich warte auf die nächste Berechnung, dann werde ich wohl mit meiner Anwältin einen Vergleich vorschlagen.
    Dazu wäre noch mal wichtig, welche Rücklagen für die Immobilien durchsetzbar sind!
    Beide Haüser haben 120qm, eins Bj. 1998, das andere Bj. 2016.


    LG frase

    Ich habe auch schon erelebt, dass Steuerberater herangezogen worden...


    Da müssen Sie schon eine Abfrage beim Finanzamt starten, bin mein eigener Steuerberater :D


    Ich habe ja die Auskunft nicht verweigert, meine Frau hat mir die Informationen vorenthalten und es mir verboten ihre Daten weiterzuleiten und dann selber keine Auskunft erteilt.
    Wir sind das zweite mal verheiratet und haben wirklich alle Konten getrennt, das war eine Konsequenz aus der letzten Scheidung ;)
    Das habe ich dem Amt auch so mitgeteilt.


    Es geht ja hier um mögliche Strategien. Du kannst ja deine Steuererklärung auch getrennt veranlagen, dann gibt es oft etwas weniger Erstattung in Summe.
    Das hängt dann aber auch stark von den Einkünften der Eheleute ab. Das werde ich für 2018 für uns durchrechnen.


    Ich habe wegen verschiedener Dinge auch noch einen Steuerfreibetrag, der mein monatliches Netto steigert.
    Scheint erstmal blöd zu sein, aber alles was personenbezogen ist, würde spätestens im Bescheid auftauchen und dann angegriffen werden.
    Hier treffen einfach zwei Welten aufeinander. Ich erwarte Steuerbescheidkorrekturen durch neue Festsetzungen von Gewerbebetrieben. Das dauert manchmal 15 Jahre!!!
    Da kannst du nichts machen, geht alles von Amtswegen und du hast plötzlich eine Nachzahlung zu leisten;(
    Hierzu muss ich mich auch erstmal "schlaumachen", wie das bei der EU-Berechnung berücksichtigt wird.
    Es sollte das Zu- und Abflussprinzip der letzten 12 Monate gelten oder irre ich mich da?
    Bekommst du Kohle greifen Sie zu und der EU steigt. Wird ein Bescheid zu deinen ungunsten geändert, zahlst du an die Finanzkasse zurück.
    Den EU-bekommst du aber nicht zurück, der auf dem alten Bescheid beruht. Was für ein IRRSINN.X/


    LG frase

    Hallo awi,


    Fahrtkosten stimmt,
    Zusätzliche Altersvorsorge stimmt fast, hatte knapp 70tsd. Brutto,
    Entfernung Heim 25 km,


    Nettomiete ist aus dem Mietvertrag, da der Steurbescheid für 2017 noch nicht da war (zum Glück für mich)
    Mietobjekt gehört uns zur Hälfte und ist auch die Hälfte der Miete (Vermietung an unsere Kinder) Vermietung begann erst in 2017. (Nachtigall ick hör dir trapsen ;) )
    Es werden sich zukünftig deutlich höhere Steurerstattungen aus diesen Verlussten ergeben. In 2017 waren es nur für mich schon ca. -7.500€ (mehr als das Doppelte von 2016)
    Gratifikation ist ein Witz, da hat das Amt Bruttoweihnachtsgeld berechnet, ist schon angemahnt worden.
    Es werden sich durch tarifliche Anpassungen steigende Einkünfte ergeben, bis ich in den Ruhestand versetzt werde.
    Natürlich habe ich nicht mit der Heimunterbringung meiner Mutter rechnen müssen. Sie hat ohne Probleme bis Sommer/2017 in ihre Wohnung ohne jegliche Hilfe gelebt.
    Dann durch Gehirnblutungen Epilepsie und, und, und...
    Hätte ich Sie nicht 2/18 ins Heim gegeben, wäre sie jämmerlich eingegangen (ambulante Pflege einfach eine Katastrophe)
    Ich denke schon, dass ich zu den Besserverdienenden zähle und da es meiner Mutter gut geht, bin ich auch bereit meinen Beitrag zu leisten.
    761€ fand ich dann aber doch unangemessen, da fühle ich mich in meiner derzeitigen Lebensführung eingeschränkt!


    LG frase

    So, ich komme nochmal auf unser eigentliches Ziel zurück, Koalitionsvertrag umsetzen.


    Habe mir mal in die Leute aus dem Ausschuss für Arbeit und Soziales und deren Antwortquantität angeschaut.
    Tatsächlich sind dort einige Mitglieder mit fast 100% Fragenbeantwortung dabei.
    Auch Dr. Matthias Bartke, dem ich ja schon geschrieben hatte gehört dazu (Frage noch nicht veröffentlicht, daher auch noch keine Antwort).
    Viele haben auch eine facebook-Seite, auf denen Sie diskutieren.
    Mein Vorschlag wäre, ihr sucht euch einen passenden Ansprechpartner dort aus und stellt eure Frage über die Webseite:
    https://www.abgeordnetenwatch.…-fuer-arbeit-und-soziales
    Wenn es eine Häufung von Anfragen gibt, dann könnte das im Ausschuss auch mal zur Sprache kommen.
    Übrigens ist auch Emmi Zeulner ein stellvertredendes Mitglied, leider wenige Antworten, dafür aber auf facebook aktiv.


    LG frase

    Dann hier die Berechnung im Anhang:


    Unverständlich ist für mich die Berechnung der Unterkunftskosten/Hauslasten.
    Das Haus ist frei von Schuldlasten. Ich vermute, das der Sachbearbeiter den Kredit für unsere vermietete Immobilie hier aber in Ansatz gebracht hat!
    Den Autokredit (550€) hat man bisher nicht anerkannt. Natürlich 1 Jahr vor RWA aufgenommen.
    Die Steuererstettung entspricht genau der Hälfte des Bescheides.
    Die Sache mit den Verlussten hab ich noch nicht gewusst und daher in meiner Antwort an das Amt nicht angeführt.
    Das SA zahlt 1085€ Sozialhilfe, aufgeteilt in 970€ "Weitere Hilfen" und 115€ "Notewendiger Lebensunterhalt in Einrichtung" und 125€ Grundsicherung. Den Rest die Pflegekasse (Pflegegrad 3) und der Eigenanteil von der Rente meiner Mutter, macht dann 3020€ Gesamtkosten für ein normales Heim in Berlin.


    LG frase

    Hallo awi,


    meine Frau weigerte sich ihre finanziellen Angaben zu machen (ein typisches Schwiegertochter/Schwiegermutter - Verhältnis).
    Daher hat das Amt nur von meinen Angaben den EU berechnet.
    Hab das leider nur als Pdf und bekomme das hier nicht eingestellt!
    Wie geht ein Dateianhang?
    Würde es dir auch per Mail schicken!


    LG frase