Scheidung und ein Haus

  • Hallo zusammen,


    nach langen kämpfen sehe ich jetzt keine andere Möglichkeit mehr als die Scheidung. Wenn die Gefühle des Partners nicht mehr vorhanden sind wird es für den anderen (also mich) zur Qual.


    Die Situation ist folgernden. Wir haben 2011 ein Haus gebaut. Den Grund bekamen wir von ihren Eltern geschenkt, im Grundbuch stehen also wir aber beide drin. 2012 sind wir dann eingezogen und haben einen Kredit von 320.000€ zu bedienen. Mit der Bank wurde es damals so vereinbart das wir zuerst die Zinsen tilgen und in ca. 2 Jahren erst den eigentlich Kredit abbezahlen. Bis jetzt haben wir ca. 70.000€ an Zinsen abbezahlt. Durch eine günstigere Umschuldung würde unser Haus von der neuen Bank auf ca.560.000 € Wert geschätzt, da es sich um ein begehrtes Einzugsgebiet handelt sollten auch 600.000€ drin sein. Von Anfang an war es so ausgemacht das ich im Fall der Fälle gehe, da dass Haus neben meinen Schwiegereltern liegt, an diese Abmachung ich mich auch halte. Meine „Frau“ würde das Haus weiter alleine abbezahlen und mich mit 15.000€ raus zahlen, was mir gegenüber dem aktuellen Wert des Hauses sehr wenig vorkommt, zumal mit die Hälfte gehört, es wurde auch nichts geschrieben das es anders ist.... seh ich das jetzt verkehrt??

    Grüße Markus

  • Ganz simpel gerechnet:

    + 600.000 Wert des Hauses

    - 320.000 Schulden

    +70.000 bereits getilgt.

    macht:

    350.000 = euer gemeinsames Vermögen.

    Davon die Hälfte müsste sie an dich auszahlen.


    Das stimmt so natürlich nicht genau, aber größenordnungsmäßig.

    Da fehlt also eine 10er-Potenz bei den 15.000.

  • Hallo die Gemeinde, ich bin Chris aus Österreich, zu dem Thema kann ich folgendes sagen, ich war 8 Jahre verheiratet, wir haben 3 gemeinsame Kinder, meine Frau hat die letzten Jahre durch ihre schwere Depression eine Wesensveränderung durchgemacht, aber irgendwann fing sie wieder an fort zu gehen an den Wochenenden, ich hab zuhause auf die Kinder aufgepasst, während dem Sie weg war , ich muss dazu sagen, es waren schwere Jahre mit Höhen und Tiefen, doch eines Abends bemerkte ich dass sie dauernd am Handy tippt und konnte sehen das am Display der Name Markus stand, da wir beide Iphones haben, hab ich ihr Handy mit meinem Computer verbunden und Whats App mitgelesen, am Anfang war es sehr schmerzhaft, ich suchte mir dann einen Rechtsanwalt und hab in meinem Bekanntenkreis gefragt, bei dem anwaltlichen Termin sagte meine Rechtsanwälting ich sollte mir doch einen Detektiv in Graz suchen, den hab ich dann auch gesucht, ich hab dann diese Detektei in Graz xxy kontaktiert, in Österreich nennt sich das noch Verschuldensprinzip, keine Ahnung wie das in Deutschland ist, auf alle Fälle hat mich meine Frau mit 2 Männern betrogen was nachgewiesen werden konnte, dadurch erspar ich mir Gott sei Dank den Unterhalt durch ihr Verhalten, für die Kinder bezahle ich 1200 Allimente, ich muss aber dazu sagen das ich ca. 2500€ im Aussendienst verdiene, ich hab es nicht bereut, sicherlich ist es schwierig aber ich weiss nicht ob man mit der Ungewissheit leben möchte nicht zu wissen ob sie oder er dich betrogen hat, hinten nach wäre es zu spät, fasst euch ein Herz und überlegt es euch gut, man lebt nur 1 mal und genueßt es einfach, wenn es nicht mehr passt dann passts halt nicht mehr wie man bei uns in Österreich sagt, ich hab dann 3 Monate darauf eine neue Frau kennen gelernt, nur heiraten würde ich nicht mehr! Maximal für die Absicherung der Kinder.

  • Hallo Markus,

    . Den Grund bekamen wir von ihren Eltern geschenkt,

    Hier müsstest du nachweisen können ob das Grundstück euch beide gemeinsam geschenkt wurde, oder nur deiner Nochfrau ?


    was hatte das Grundstück für einen Wert ? (in €).


    edy

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  • @ Scheidungsopfer: du hast keine Frage, du hast keine Antwort, du hast schon im ersten Beitrag gegen Forenregeln verstoßen, so dass mein Comoderator eingreifen musste. Du lebst in einem anderen Rechtsraum.


    Wenn du eine eigene Frage hast, die nach deutschem Recht zu lösen ist, wenn du eine Antwort aus deiner Erfahrung aus unserem Rechtskreis hast, dann bist du herzlich willkommen. Ansonsten such dir ein Forum, welches deinen Bedürfnissen gerecht wird.


    Herzlichst


    TK

  • Lieber Flagesteller, jetzt bist du dran.


    edy und meine Wenigkeit denken wohl in dieselbe Richtung. Unklare Rechtslage, macht es Sinn bei dem doch erheblichen Gegenstandswert das Prozessrisiko einzugehen? Wer hat die Beweislast? Im Zweifel deine Frau mit den Schwiegereltern als Zeugen. Ich würde mich an deiner Stelle in so ein Risiko nicht wagen. Wirklich nicht. Du wirst wahrscheinlich Einbußen hinnehmen müssen.


    Allerdings ist mir der angebotene Betrag zu gering. Ich würde als Ziel den hälftigen heutigen Grundstückswert anpeilen. Das scheint mir fair. Da ist jetzt Verhandlungsgeschick gefragt. Mit mehr anfangen, dann herunterhandeln, das würde ich machen.


    Herzlichst


    TK

  • das Grundstück bzw. jene die jetzt aktuell bei ähnlicher Größe verkauft werden liegen bei ca.85.000€ .. die Hälfte ist dann ca... 42.500€ ... da kommt sie aber echt gut weg. Wenn sie in 20 Jahren fertig ist .. hat alles einen Wert von >600.000€ .... 🤔

  • Hallo Markus,


    bitte 10 Minuten Zeit nehmen,nachdenken, und alles zusammengefasst in einem "Schub" schreiben.



    Das Haus hat nun rein rechnerisch einen Wert von 260 000€.


    Jeder bekommt nun die Hälfte (da beide im GB) in sein Endvermögen. also 130 000€



    jetzt kommt es auf das Anfangsvermögen (von jedem) an.


    Wurde das Grundstück nur deiner Frau geschenkt dann hat sie als Anfangsvermögen 55 000€.


    Was hattest du als Anfangsvermögen?


    edy

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  • Das schon erwähnte Prozessrisiko ist in dem Fall für beide Seiten erheblich.

    Das Angebot ist aber nach den bisherigen Informationen eine "Frechheit".

    Gehe gut vorbereitet in die weitere Auseinandersetzung.

    Du kannst auch den Eindruck erwecken, es darauf ankommen zu lassen.

    Der Hinweis auf eine Teilungsversteigerung, wenn man sich nicht einig wird, bewirkt manchmal "Wunder".

    Sei dir aber auch im klaren darüber, das auch du dann "bluten" könntest und das Haus weg ist.

    Es gibt auch die Möglichkeit, einen Teil der Ausgleichszahlung auf einen späteren Termin zu legen.

    Dazu bedarf es eines Notars. Du könntest das an die Löschung deines Namens aus dem Grundbuch binden.

    Ich würde mir an deiner Stelle dringend einen sachkundigen Rechtsbeistand suchen.


    Noch eine Frage: Bist du dir denn wirklich sicher, das die finanzierende Bank dich aus dem Kreditvertrag entlassen würde?


    VG frase

  • Zum ersten... wir beide bekamen als Sicherheit für die Bank das Grundstück von unseren Schwiegereltern geschenkt, wurde aber nie was schriftliches festgelegt wem es jetzt wirklich gehört. Meine Schwiegereltern wollten es uns beide schenken, meine Frau war damals dagegen, den wem der Grund gehört, gehört auch das Haus.. aber es verlief sich im Sande, was schriftlich erfolgen sollte. Wir bekam anfänglich 280.000€ nur für den Hausbau.. wo wir später nachfinanzieren auf ca.320.000 mussten. Wir hatten davor eine Eigentumswohnung welche wir mit ein wenig Gewinn verkaufen konnten, diese gehörte aber auch uns beiden. Der Rest war viel Eigenleistung. Ich steh im Grundbuch genauso drin. Meine Frau kann sich das Haus aber auch alleine leisten... sie verdient entsprechend, daher denke ich das es kein Problem sein wird, das mich die Bank aus dem Vertrag entlässt und Sie es dafür übernimmt.

  • Hallo Markus,


    du solltest schon die Fragen beantworten. Wie viel an Werten (in €) hatte jeder am Hochzeitstag?


    edy

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  • Puhhh das kann ich dir nicht sagen, weil wir damals alles in Mietwohnungen (also der Einrichtungen) investierten. Damit wir damals die Eigentumswohnung bekamen übernahmen die Schwiegereltern eine Bürgschaft von 20.000€ diese dann erlosch als wir den Betrag in Form des Kredits zurück zahlten, ab da war dann die Sicherheit für die Bank gegeben, aber mehr wie 2000-3000€ waren es mit Sicherheit nicht.