Scheidung

Unser Rechtsratgeber für Scheidung, Unterhalt, Trennung, elterliche Sorge …

Beinahe jede zweite Ehe in Deutschland wird im Jahr 2016 geschieden. Und der Trend ist steigend.

Wir zeigen Ihnen auf den folgenden Seiten, wie eine Scheidung rechtlich abläuft und was Sie im Zusammenhang mit einer Scheidung beachten sollten.

Unser Ratgeber zur Scheidung beantwortet alle wichtigen Fragen: Wie funktioniert eine Scheidung ab? Was geschieht mit den Kindern? Was hat es mit dem Trennungsjahr auf sich? Was versteht man unter einem Versorgungsausgleich? Was hat dieser mit der Rente zu tun? Was ist ein Zugewinnausgleich? Welcher der Ehepartner muss aus der Ehewohnung ausziehen?

Unterhalt

Ein sehr wichtiger Punkt im Thema Scheidung ist das Geld. Hier geht es vor allem um den Unterhalt, der an die Kinder, die Ehefrau oder den Ehemann zu zahlen ist. Das Unterhaltsrecht ist vor Kurzem reformiert worden. Der Trennungsunterhalt und der nacheheliche Unterhalt sind neu geregelt worden. Im Folgenden bekommen Sie eine Antwort auf die Fragen: Wie viel Unterhalt muss ich zahlen? Wie viel Unterhalt steht mir zu?

Aber beim Thema Geld und Scheidung geht es nicht nur um den laufenden Unterhalt. Wir beantworten auch, was mit dem gemeinsamen Haus, dem Hausrat oder dem Auto geschieht.

Neuigkeiten zur Scheidung:

Irrtuemer bei der Scheidung

Irrtümer bei der Scheidung

Nach der Statistik wird fast jede zweite Ehe in Deutschland geschieden. - Eher weniger schön als gut. Hat ein Ehepaar
Trennung von Tisch und Bett

Trennung als Voraussetzung für die Scheidung

Eine Trennung im rechtlichen Sinn ist Voraussetzung für eine Scheidung, denn sie manifestiert, dass die Ehe zerrüttet ist. Mindestens ein

Scheidungsvoraussetzungen

Eine Ehe kann nur geschieden werden, wenn bestimmte rechtlichen Voraussetzungen gegeben sind, wenn die Ehe gescheitert ist. Es gilt das sogenannteZerrüttungsprinzip. In diesem Zusammenhang ist das Trennungsjahr von entscheidender Bedeutung. Die Scheidung wird vom Familiengericht ausgesprochen.

Scheidungsfolgen

Eine Scheidung zieht nicht nur die Aufhebung der Ehe und ehelichen Lebensgemeinschaft nach sich, sondern hat auch weitreichende Folgen für die gemeinsamen Kindern. So müssen das Sorgerecht in Form eines gemeinsamen oder alleinigen Sorgerechts und das Umgangsrecht festgelegt werden. Die Regel bildet das gemeinsame Sorgerecht beider Eltern, Vater und Mutter.

Scheidungsverfahren

Wie lange der Scheidungsprozess dauert, hängt von den Ehepartnern ab. Sind beide sich einig, kann das Gerichtsverfahren relativ schnell, das heißt innerhalb von einem halben Jahr, vonstatten gehen.

Vor dem Familiengericht besteht Anwaltszwang, d.h. der Scheidungsantrag kann nur von einem Rechtsanwalt gestellt werden.

Scheidungskosten

Eine Scheidung ist mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Wie hoch diese werden, hängt ebenfalls von den Ehepartnern ab. Sind sie sich einig und regeln die Scheidungsfolgen wie Unterhalt, elterliche Sorge und Vermögensangelegenheiten, wie etwas die Aufteilung des Hausrats oder der Wohnung, einvernehmlich selbst, so muss sich das Gericht und müssen sich vor allem die Rechtsanwälte nicht damit befassen. Hierbei kann eine Mediation helfen.

Dien neusten Fragen zur Scheidung:

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Steuern und Scheidung

Wird die Ehe geschieden, so ändert sich auch die steuerliche Behandlung der ehemaligen Ehepartner. Es können sich sowohl Steuervorteile als auch Steuernachteile ergeben.

Versorgungsausgleich

Beim Versorgungsausgleich handelt es sich um einen bei der Scheidung stattfindende Ausgleich der während der Ehezeit von den Eheleuten erworbenen Anwartschaften und Aussichten auf eine Altersversorgung oder auf eine Versorgung wegen verminderter Erwerbsfähigkeit. Das Familiengericht führt ihm bei der Scheidung automatisch durch und berücksichtigt insbesondere Anwartschaften bei der gesetzliche Rentenversicherung, der Beamtenversorgung, der betriebliche Altersversorgung einschließlich der Zusatzversorgungen des öffentlichen Dienstes, berufständische Altersversorgungen und aus private Lebens-renten-versicherungen.

Zugewinnausgleich

Der familienrechtliche Fachbegriff des Zugewinnausgleichs kennzeichnet beim gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft/Lebenspartnerschaft den Ausgleich des während der Ehe eingetretenen Vermögenszuwachs beider Ehepartner bei Beendigung der Ehe.